Zitat von Nachtlicht:Liebe Erdbeerquark, die Fragen und Rückmeldungen, die du - egal von welcher Stelle - bekommst, hängen ja nicht nur von der Stelle ab, sondern in ...
Lieben Dank für die Nachfrage

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Ja, ich denke ich sehe einiges klarer als vor einem Jahr. Im Moment lese ich ziemlich viel hier im Forum und auch Bücher zu Beziehungen und Mustern.
Wie geht es mir, gute Frage. Durchwachsen. Ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen gerade.
Hier dümpelt alles seicht vor sich hin, keine kritischen Gespräche, aber das Bewusstsein dass ich so nicht bis zum St. Nimmerleinstag weitermachen will ist immer dabei. Das lieblose, die Großkotzigkeit, ist ja noch viel mehr präsent als all die Jahre davor und trotz der vielen Gespräche hat sich ja am Verhalten nichts verändert. Im Gegenteil, wir schleifen uns beide wieder in unsere Rollen ein, und das ist totaler Mist. Es kommt mir falsch vor, in dieser Scheinharmonie zu bleiben.
Ich brauche einfach einen wirklichen Rückzugsraum für mich, nicht nur eine Kellerwohnung zum schlafen. Meine Gefühlswelt ist hier aber ausgeglichen. Tendenz ist, erst mit ihm zu sprechen und dann Wohnung zu suchen, weil es mir andersrum nicht fair vorkommt.
Wie es mit meinem Liebhaber ist, das macht mir emotional viel mehr und viel zu sehr zu schaffen. Ich glaube ich muss mich da mehr abgrenzen, weil jedes Wort oder nicht - Wort meine Stimmung von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt beeinflusst. Mein Kopf fängt langsam an daran zu denken. Mein Herz ist meilenweit davon entfernt.
Arbeitsmässig besteht gerade die Hoffnung, dass ich mich verändern kann, das wäre ein großer Teil des lähmenden Knotens gelöst, mal sehen ob das klappt. Das hätte auch Einfluss auf die mögliche Wohnungssuche.
Und gewöhnen an den Gedanken, dass ich es auch alleine schaffe, das positive, die Möglichkeiten zu sehen und nicht nur den möglichen Verlust zu sehen.
Irgendwie kann ich mich nicht so recht ausdrücken gerade.