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Blockade bei Trennung

Cagy
Hallo bk_a_u
Zitat von bk_a_u:
Im Grundbuch stehen wir beide. Haus ist noch lange nicht abbezahlt.


Deine Frau will sich trennen..sie will ihr altes Leben und dich nicht mehr . Aber sie will das Haus behalten ?
WER soll das denn in Zukunft abzahlen ?
Ich denke auch du solltest dir dringend anwaltlichen Beistand holen und dich beraten lassen was du in Zukunft leisten musst, zahlen musst und was deine Frau leisten muss...Ich kann dir weiterhin nur DRINGEND abraten aus der Situation heraus vorschnelle Zusagen zu machen, die du dann dein Leben lang bereust.
Bei den Eltern zu wohnen ist sicher nicht der Traum...andererseits hast du wenigstens diese Möglichkeit und 10 km sind gar nichts....Ich habe fast 25 Jahre auf dem Land gelebt ..meine Kinder hatten schon alleine einen überdoppelt so weiten Schulweg....Wenn mann muss , geht alles .
Lass dich beraten und orientiere dich an geltendem Recht und Regeln. Was andere denken oder getan haben (hätten)..hilft DIR gar nichts...
Alles Gute dir.

• x 1 #31


B
@Ella : Puh. Auch wenn es sich gerade ziemlich komisch anfühlt, aber ich befürchte du hast da sehr genau ins Schwarze getroffen. Fällt schwer das gerade zuzugeben und zu erkennen.

• x 1 #32


A


Blockade bei Trennung

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E
Zitat von bk_a_u:
@Ella : Puh. Auch wenn es sich gerade ziemlich komisch anfühlt, aber ich befürchte du hast da sehr genau ins Schwarze getroffen. Fällt schwer das ...

Vielleicht hilft es dir zu erkennen, was da gerade passiert. Wir alle tragen ein inneres Kind und einen Erwachsenen in uns. Das Kind braucht Schutz und Sicherheit. Aus seiner Warte gesehen, ist die aktuelle Situation eine Katastrophe. Ich bin mir ganz sicher, dass du es schaffen wirst, dein inneres Kind aus der Not rauszuholen. Es gibt gute Literatur dafür und auch videos und Podcasts. Sie sind unter dem Thema das innere Kind zu finden.

• x 1 #33


H
Ich Ansätzen kennt diese Ohmacht sicher jeder von uns nach einer unfreiwillgen Trennung.

So Wörter wie unfair, soll er halt selbst schauen,.... waren da schon oft präsent.
Die ersten Wochen fand ich Trennung, mit Betrug, übrings gar nicht sooo schlimm und habe mir da such viel eingeredet. Freunde u d Familie haben mich etst draif aufmerksam machen müssen, dassdasso easy nicht ist.

Ich hab mich damals oft vor den Spiegel gestellt und laut gesagt dass er mich nicht mehr liebt und unsere Familie wow bisher nicht mehr existiert. Das war super schwer, hat mir aber geholfen nach und nach zi akzeptieren dass das Leben, wie es die letzten Jahre war, nicht mehr geben wird.

Und es doch super wenn du dieses Nild von Ella des inneren Kindes annehmen kannst.
Du als Erwachsener musst jetzt, egal wie unfair und ungewollt, die Situation annehmen.
Achte dabei vor allem auf dich und was das beste für die Kinder ist. Bleib fair und sachlich, aber grenz dich emotional zu deiner Frau ab.

Und such dir jede Hilfe die du bekommst!

Du hattest auch ein Leben vor Frau und Kindern. Seh es als Übergangsphase, die es auszuhalten gilt.
Irgendwann kommt eine ganz neue Phase. Auch für dich!

• #34


S
@bk_a_u
Da du so wie so alles bezahlst, würde ich versuchen, sie so schnell wie möglich aus dem Grundbuch zu raus zu bekommen. Vielleicht ist zur Zeit noch der Wert der Darlehn höher als der Wert des Grundstücks. Ggfs. wäre dafür ein Anwalt gut.

• #35


A
Hey, hier mal meine Geschichten aus dem Paulana-Garten, ich weiß es ist schwer - ich hab es auch lange nicht geschafft aber glaube mir - es wird besser wenn du es durchziehst:

- Geld/Einkommen: Wer verdient wieviel? Wem gehört das Haus (Grundbuch zählt). Wenn deine Frau wohnen bleibt, auch vorrübergehend, du ausziehst - muss deine Frau natürlich einen Ausgleich zahlen. Bei mir war es so dass ich alle Kosten des Hauses übernommen habe, meine Frau ihre Mietwohnung gezahlt. War in etwa gleich hoch - daher musste keiner ausgleichen.
Glaube mir: verkauft es und guckt dass ihr kostendeckend raus kommt. Wir hatten das "Glück" dass die Bude nahezu abbezahlt war und ich glück mit einem Käufer hatte. Ich habe zwar kein Haus mehr, aber einen hohen Betrag an der Seite liegen - das beruhigt und ich habe keine Angst mehr dass was kaputt geht. Zumal jeder das gleiche bekommt, keine Streitereien, keine Vorwürfe - nix.

- Kinder: Guck dass du das Wechselmodell anstrebst (musst halt eine Wohnung haben) sofern du es zeitlich kannst. Nicht wegen dem Geld - wegen der Kids. Meine Kids lieben es hier, lieben es auch bei der Mama (aktuell 13+11). Klappt super. Geldtechnisch hatte hier schon wer geschrieben: Irrglaube dass man hier kein Unterhalt zahlen muss. Es kommt auf das Einkommen des jeweiligen Elternteils an. Wenn meine Frau 1000 Euro mehr verdient, könnte ich Anspruch erheben obwohl wir die Kids 50/50 haben. Bei mir passt es ca. - hier sind keine Ansprüche. Wir teilen uns alle kosten etc - klappt auch sehr gut.

- Dein Leben: Guck nach Vorne, nicht nach hinten. Ich weiß, dass ist schwer - ich bin auch so ein *beep* Emotionsbolzen der viel zu nett ist. Was hat mir geholfen: Abstand, Abstand, Abstand. Verschwinde zu deinen Eltern, übernehme die Kids erstmal nur wenn sie nicht da ist (lässt sich bestimmt mal so planen). Guck dass du schnell eine Bleibe hast wo du die Kids mitnehmen kannst. Verreise mal ein paar Tage, misch dich unter Menschen, geh in einen Verein. Hol dir Hörbücher und geh spazieren - ich bin immer in Wald und habe geschrien. Mach Sport, kauf dir neue Klamotten und mein Gamechanger: Schreib ein Tagebuch. Total dumm, aber das Schreiben befreit.

Zu guter Letzt: Mach einen Termin bei einem Anwalt zur Mediation. Was ist das? Ihr BEIDE geht dorthin, der Anwalt *beep* mal alles auseinander wie man das trennen kann und unterbreitet VORSCHLÄGE. Hat uns zumindest mal eine Richtung gegeben. Alternativ geh alleine zum Anwalt zum Erstgespräch. Kostet 250 Euro und ist einiges Wert - somit weißt du was zu tun ist!

• x 1 #36


S
Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung mit Scheidung berichten, liegt aber schon einige Jahre zurück. Ich hatte damals mit meiner Frau ein Haus gemietet. Da ich nach der Trennung so schnell keine Wohnung gefunden habe, haben wir auch ca 5 Monate noch zusammen gewohnt, allerdings nicht im gleichen Bett geschlafen.

Mir hat das überhaupt nicht gut getan und war richtig übel, wir haben uns zwar immer gut verstanden, aber es gab trotzdem in der Zeit einige Spannungen die dann nach meinem Auszug besser wurden. Vielleicht würde es helfen wirklich erstmal zu deinen Eltern zu gehen (nicht als Endlösung) sondern um erstmal die Spannung rauszunehmen und dann vielleicht besser miteinander Reden zu können.

• #37