Myschkin
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Zitat von MannmitBekannter:Also Myschkin,
ist sein Verhalten dann vom Himmel gefallen?
Da zeigt sich doch die Aufgabe für das eigene Selbst, entweder lernfähig für künftig bessere Resultate oder auf patzig nicht so schlau schalten.
Mir brauchst Dein Leben nicht zu erklären, Dir schon.
Hier gibts auch Leute die ihren ach so geliebten Mann nicht besuchen und Monate später hat er eine Frau seit Jahren, dann kommen die Beas an und haben Recht. Nutzlos, fruchtlos, brotlos, eigene Wahrheiten gibts geschenkt und das ist zu noch teuer.
Was ist die Wahrheit auch für Mitmenschen?
okay, sein Verhalten ist nicht vom Himmel gefallen sagst du. Nun, aber was rechtfertigt ein derartiges Verhalten? er hat mir das an den Kopf geworfen, womit er ausgehen kann, dass es mich sehr trifft. er wollte mich absichtlich verletzten. hab ich ihn denn angegriffen und beschimpft?
du wirfst mir vor, ich hätte ihn auf Distanz gehalten und die kommunikation auf 0 gefahren. woher nimmst du diese Annahme? ich habe mich auf diese geschichte eingelassen, mit dem Vorhaben keine dummen Spielchen von wegen push-and-pull usw zu spielen und nicht rumzutaktieren wie auf einem Schlachtfeld. ich hab mich durchaus von meiner liebevollsten Seite präsentiert, ich hab sogar mal für uns beide gekocht.
natürlich war es auch teilweise ziemlich kindisch, so haben wir uns eigentlich ständig gegenseitig aufgezogen, was ich im Großen und Ganzen recht lustig und unbeschwert fand, auch wenn ich manchmal etwas genervt war.
irgendwelche gespräche die mit Emotionen waren ein Tabuthema, sprachen wir beide nie an, was ich jedoch gut fand, wobei ich beim letzten Mal ja sagte, dass ich mit ihm Spaß haben würde. und einen Tag nachdem ich das gesagt hab, kommt so ne Ansage. das ist bitter.
aber es gab dauernd Pläne was wir mal machen würden und dergleichen und unsere Treffen dauerten ja recht lange. Von daher finde ich es rätselhaft und traurig, dass er mich auf einmal so niedermacht.
ich war ihm gegenüber wirklich warmherzig und liebevoll und hab ihm signalisiert, dass ich trotzdem selbstbewusst bin und einfach mache was ich möchte. bei meinen vorherigen Männergeschichten war ich unsicher und habe auch gesagt, sie sollten sagen, wenn sie keine Lust mehr hätten, was eine dumme Ansage ist, da man sich selbst degradiert. bei ihm war ich entspannt und hab mir darüber keine Gedanken gemacht, was ja auch ein grund war, dass ich so eine gute Zeit hatte. das einzige, was ich mir vorwerfen kann ist, dass ich vl ein wenig zuviel über meine persönlichen Probleme gesprochen ha und zu oft über meine vorherigen Erfahrungen mit Männer erzählt hab, während er sich bedeckt gab und eigentlich immer eine pseudocoole Fassade aufrecht erhalten hat. ich hielt ihn eben für einen recht unbeholfenen und unreifen Kerl (er war 27) der trotzdem ein ganz netter Kerl war, vor allem weil er auch jeden schei. mitmachte.
natürlich wächst einen der andere irgendwie ans herz. möchte man annehmen.
lass' Dich nicht kränken... er hat nicht Dich gemeint, sondern sich selbst