Zitat von whynot60:Danke. Das ist jedenfalls ein Argument: Steht überall. Wenn ich bedenke, was früher schon so alles überall gestanden ist ... Hölderlin etwa könnte als prominentes Opfer dieses damals überall Gestandenen seine griechischen Liedchen darüber singen. Aber gut, soll es sein, wie es ist. Ich bin ja noch in einer Zeit ...
Ich persönlich finde die Bezeichnung emotional instabil sehr zutreffend...
Mein Ex Freund änderte sein Verhalten und seine Einstellung oft. Und jedes Mal meinte er es ernst.
Beispiel :
Nach einer Off Phase kam er wieder auf mich zu, wenn er mich wieder sehr vor den Kopf gestoßen hatte.
Er erklärte mir dann, er hätte sehr wohl Gefühle für mich, nach der langen Zeit wäre das ja nicht anders möglich, war empathisch, liebevoll, versprach, mich in sein Leben zu lassen . Und ich habe es ihm geglaubt...weil er es ja selbst in dem Moment geglaubt hat.
Dann gab es wieder eine schöne Phase....dann wieder Abstand, weil er zu viel Nähe nicht ertrug. Den bekam er auch immer... manchmal waren das sogar 2 Wochen, dass wir uns nicht sahen. Irgendwann schlug es dann wieder in ihm um und er provozierte aus heiterem Himmel, um auszutesten, wie weit er gehen könne. Das konnte relativ harmlos sein (einmal schickte er eine harmlose Nachricht an eine andere Frau mit ihrem Vornamen auf WhatsApp angeblich irrtümlich an mich, um mich zu provozieren, damit ich unser Treffen absage), manchmal war es gar nicht harmlos, sondern sehr verletzend, indem er erklärte, dass er nur Sex von mir wolle und keine Beziehung, weil er mich nicht lieben würde.
Es ist immer die gleiche Abfolge bei Borderlinern...erst Idealisierung, dann Abwertung, Abspaltung und Trennung...dann geht es von vorne los.