Zitat von distress:Als Hypnosetherapie? Davon habe ich bereits gelesen. Wie genau läuft das denn ab? Der Therapeut stellt dir im hypnotisierten Zustand Fragen und wertet die Antworten hinterher mit dir aus?
Es gibt verschiedene Methoden.
Im Prinzip ist man in so tiefer Entspannung (durch Atemtechnik
oder Anleitung) dass man leichteren Zugang zum Unbewussten hat.
Wie eine leichte Trance, in der man aber doch hellwach und
kontrolliert ist.
Die Therapeutin stellt dann entsprechende Fragen oder führt
einen durch die inneren Bilder, Glaubenssätze oder Gefühls-
"gewohnheiten".
Ich hab einfach in google gekuckt und jemand Gutes in der
Nähe gefunden.
Wie bei allem sollte man hier auf sein Gefühl hören, denn
es gibt bestimmt gute und weniger gute Leute.
Für mich persönlich hat es viel effizienter und "auf den Punkt"
gewisse Problematiken erklärt, mit denen ich in Beziehung
kämpfe und wo die her kommen, als die Gesprächstherapie.
Man kann es auch nutzen um zu schauen, warum man in
bestimmten Situationen somatisch (körperlich) reagiert.
Da ich auch oft in Beziehungen oder ungesunder Umgebung
mit Krankheit reagiere, war das für mich sehr aufschlussreich,
welche Funktion diese Strategie übernimmt, oder auch an
welcher Stelle in der Kindheit dieses "überlebens- und
Schutzmuster" entstanden ist.
Leider muss man es meist selber zahlen.
Aber für mich ist es es wert.
Vor allem für Verhaltensmuster wo mein Verstand längst sagt:
" lass das, es tut Dir nicht gut", aber die entsprechende Konditionierung
viel tiefer auf emotionaler Ebene liegt.