[url=/post3543616.html#p3543616]Zitat von Melias[/url]
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[url=/post3543616.html#p3543616]Durchgehend liest man in den Foren, wie schlecht die Bordis die jeweiligen Partner behandelt haben. ABER warum kam es überhaupt so weit - und das ist der Anknüpfungst: Warum bin ich geblieben, obgleich es nicht gut war? Warum habe ich das Fastforwarding nicht erkannt? Warum empfand ich das Lovebombing, obgleich es mega drüber war (insbesondere zu dem Zeitpunkt, wenn man sich kaum kennt) so schön? Warum wurde ich nach alldem süchtig?[/url]
Eben dies.
Es ist wichtig sich die richtigen Fragen zu stellen und vor allem auch konsequent zu handeln wenn man die Antworten hat.
Insbesondere das Handeln war mein Schwachpunkt.
Bestenfalls schaut man sich an welche Mechanismen bei einem wirken und schaut dann warum genau diese wirken.
Ich persönlich wusste früh wann und wie "meine Cluster" manipuliert und konnte ihr zumeist auch argumentativ aufzeigen, dass ihre Realität einfach nicht den Tatsachen entspricht.
Gaslighting hat bei mir beispielsweise nicht gewirkt, da ich standhaft in der Realität blieb und auch meist Gegenbeweise hatte, die nicht zu widerlegen waren.
Aber allein der Umstand, dass ich sowas wie "Gegenbeweise" erwähne zeigt, dass das doch keine gesunde Beziehung war.
Auch das Lovebombing habe ich von Anfang an mit Argwohn betrachtet aber der Person eine Chance gegeben.
Was aber bei mir gezogen hat waren Schuldverschiebung, Schmierenkampagnen und Flying Monkeys.
Mittlerweile weiß ich warum genau das bei mir gewirkt hat und warum ich das alles so lang mitgemacht habe.
Als ich das anfing zu bearbeiten hat sie auch ihre Macht verloren.
Natürlich war und bin ich darum wohl bis heute der "schlechteste Mensch der Welt" weil ich mir nicht mehr alles bieten lassen habe.
Aber genau diese Masche zieht nicht mehr.
Also statt sich zu fragen:
"
Wie kriegen wir das zusammen geregelt?",
"
Wie reagiere ich auf den nächsten Sturm?",
"
Warum ist sie/er so?",
Fragt lieber:
"
Warum lasse ich mich so überhaupt so behandeln?"
Und einer der wichtigsten Gedanken für mich war:
"
Wenn ich mit 90 auf dem Sterbebett liege und zurückdenke: Was will ich lieber im Gedächtnis haben?"A:
Dass ich sowas jahrelang mitgemacht habe und eigentlich nur noch komplett im Eimer war?Dass ich stets die Verantwortung für irgendwelche Dramen übernahm und jemanden aus dem Sumpf holte um am Ende sowieso wieder nur "das böse Monster" für die Person zu sein?oder
B:
Dass ich diese Jahre genutzt habe um etwas zu erreichen?Die Fürsorge Menschen zukommen lassen welche sie auch benötigen und zu schätzen wissen?Die Jahre nutzte um einfach...glücklich zu sein?Also mir fiel die Antwort leicht.
Das sind alles Jahre die man nie wieder zurück bekommt.
Wie gesagt, ich wünsche der Person und B-Clustern generell nichts Schlechtes und ich will sie auch nicht als Unmenschen darstellen.
Aber sie existiert nicht mehr für mich.
Im Endeffekt hat es mich ja auch weitergebracht und ich habe meine eigenen Traumata verarbeitet.