Aus einem anderen Thread, auf die Frage, warum es so schwer fällt, sich zu lösen. Aber hier passt es auch:
Zitat von Chris56:Weil unser Suchtzentrum im Gehirn aktiviert wurde. Dieses sehnt sich nach der Symbiosezeit zurück, nach diesem Gefühl der innigsten Zweisamkeit, die je erlebt wurde. Dass nichts davon echt war, sondern nur vom BLer gespiegelt und projiziert, wollen wir nicht wahrheben. Wir alle müssen einen Entzug durchmachen, der dem eines Dro. gleicht.
Was erschwerend dazukommt ist die Tatsache, dass meist kein wirklicher Abschluss stattgefunden hat, weil eine BL-Beziehung immer wieder mit einem Riesen-Drama endet, dessen Ursache vom BLer entweder gänzlich aus der Luft gegriffen ist oder in zumindest keinem Verhältnis zur Reaktion steht. Die Schuld trägt immer der Partner. Man kann nicht abschliessen, weil man nichts klären, nicht begreifen und noch weniger verstehen kann.. Borderline-Logik ist nicht mit Normalo-Logik zu vergleichen.
Deswegen ist auch kaum Einsicht oder eine Entschuldigung zu erwarten. Der BLer wird in der Abwertungsphase alles, was er nicht verdrängen kann auf den Partner projizieren, damit er von jeglicher "Schuld" befreit ist. Sollte er aber doch mal Einsicht zeigen oder vorspielen, dient dies oft nur dazu, den Partner erneut zu manipulieren, und darin sind sie wahre Meister.
Ja, das Suchtzentrum wird definitiv aktiviert und es sehnt sich nach der Zeit zurück, wo die innigste Zweisamkeit erlebt wurde... Inwiefern aber alles nur vom BL projeziert war, oder es sich doch um echte Gefühle gehandelt hat, darüber kann man diskutieren.
Fakt ist aber leider, dass es immer in einem riesen Drama endet, genau nach einem Moment, wo man sich so nah wie nie zuvor gefühlt hat! Aber genau das scheint bei BL eines der Hauptprobleme zu sein. Die Symbiose ist erreicht, aber dann ist es zu viel, zu nah. Es werden Gründe genannt, die vielleicht sogar logisch wirken können, aber wenn man drüber nachdenkt, ist es eher so, dass der BL diese Gründe bei sich gefunden hat und auf den Partner projeziert.
Richtig verwirrend wird es dann, wenn der BL dann dem Gegenüber keine Schuld gibt, sich sogar gefühlt 10x entschuldigt und sagt der Gegenüber hätte nichts falsch gemacht, man solle aber die Schuld immer bei sich selbst suchen und es wird nochmal betont, dass die andere Person nichts falsch gemacht hat. Die BL aber nicht möchte, dass man sie analysiert jetzt.
Einsicht wurde dadurch ja gezeigt, aber halt auch manipuliert schätze ich. Wenn dann anschließend noch gaslightning (dem Gegenüber schreiben/sagen, dass man zwar sehr viele Gemeinsamkeiten, aber genauso viele Unterschiede hätte, wodurch sich unterschiedliche Visionen und Ziele ergeben, was totaler Quatsch ist, weil man die selben Visionen und Ziele immer hatte) und doublebind Nachrichten (Freundschaft annehmen, aber nichts versprechen können, dazu verneinung auf vorher in Aussicht gestellte Telefonate mit

, aber dann noch einen erholsamen Abend gewünscht

) geschickt werden, ist das "Spiel" wohl perfekt. Wenn dann anschließend auf 2-3 Nachrichten nicht mehr reagiert wird, es 5 Wochen Funkstille gibt und die BL durch erstmalilge Änderung ihres Profilfotos bei WA möglicherweise(!) versucht eine Reaktion zu erhalten, was man nicht macht und dann auch Weihnachten nichts schreibt oder kommt von ihr, sie dann anschließend die Nummer löscht, dann ist dies in meinen Augen entweder manipulativ oder eiskalt. Denn warum wird die Nummer erst nach 5 Wochen gelöscht und nicht schon vorher, wenn man keinen Kontakt mehr wünscht? Wenn man dann eine Nachricht schreibt, worauf 24 Stunden später eine kurze Antwort kommt, wo sie gar nicht auf den Text an sich eingeht, ist es im gesamten noch unverständlicher. Gibt also im gesamten Verhalten keinen "logischen" Sinn.