Zitat von TinTin1980:Von daher finde ich es sehr anständig von deinem Vater die Bestattung zu finanzieren und ihr somit wenigstens das abzunehmen.
Im Übrigen: wenn ich wissen würde, dass ich sterbe, dann würde ich nicht einen Gedanken an meine Bestattungen (weder finanziell noch sonstwie) verschwenden sondern jeden Atemzug mit tollen Gedanken und Erlebnissen füllen. Von mir aus könnten sie mich auf den Kompost oder dem Recyclinghof abgeben. Die sollen sich die Ersatzteile nehmen, die noch brauchbar sind und den Rest der Natur zuführen.
@leilani1801
Von mir auch mein herzliches Beileid.
Ich kann deinen Unmut über die eigenmächtige Entscheidung deiner Geschwister durchaus verstehen.
So, wie ich es gelesen habe, konnte der
schwerst pflegebedürftige Vater sich gar nicht mehr äußern, sondern es wurde so von den Kindern bestimmt.
Das ist ein Eingriff in die finanzielle Privatsphäre eines nicht mehr handlungsfähigen Menschen.
Der Vater muss doch einen "Betreuer" haben, der über solche Dinge entscheidet? Und auch Betreuer müssen bei höheren Ausgaben aus dem Vermögen des "Betreuten", die Einwilligung des Betreuungsgerichts einholen.
Mal so einfach das Konto leerräumen ist nicht.
Zu meinem Zitat von @TinTin1980 möchte ich sagen, dass ich so eine Denkweise (nach mir die Sintflut) eher für eine Zumutung anderen gegenüber halte. Auch DU wirst sterben.......darüber solltest du dir doch mal einige Gedanken machen.
Danach kannst du dein Leben ja immer noch so richtig genießen.
Meine Mutter hatte vorgesorgt für ihren Tod, alles war vorher geregelt und ich als Tochter, musste in meiner Trauer nicht noch tausende von Euro bezahlen und auch nicht den großen bürokratischen Aufwand bewältigen. Ein von ihr, schon vor vielen Jahren, ausgewähltes Beerdigungsinstitut, übernahm diese Aufgaben und war eine große Hilfe.
Mein Mann ist ebenfalls schwerst pflegebedürftig, seine Noch-Lebenszeit ist absehbar.
Bei ihm bin ICH seine rechtliche Betreuerin in allen Angelegenheiten und ich habe schon vor Jahren für uns beide Sterbevorsorgeversicherungen abgeschlossen und auch ein Institut für den Fall , dass einem von uns etwas zustößt, beauftragt., dann alle nötigen Dinge zu erledigen.
Der Tod gehört nun mal zum Leben und so einfach drauf los leben, finde ich ziemlich oberflächlich. Der Tod ist teuer und wer möchte schon auf ne Müllkippe. Und @TinTin1980 , das abgeben auf dem Recyclinghof kostet auch Geld.
Ich hätte es richtig gefunden, wenn alle Familienangehörigen (auch die Ehefrau des verstorbenen Bruders) sich zusammengesetzt und dann gemeinsam eine Lösung gefunden hätten.
Liebe Grüße
Santosha
