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Buckelwal Hope und Deutschland

C
Zitat von Abendrot:
Es geht um die Entfremdung von der Natur , das bereitet mir Sorgen .

Sei doch froh, dass bei der Überbevölkerung die meisten zum Glück in Städten, Großstädten und Mega Städten abhängen. Sonst wäre vieles in der Welt schon längst komplett zersiedelt.

Dann hättest du im dicht besiedelten Deutschland gar keine Natur und Land mehr. Fenjal nicht ihren Wald.

Dann wäre fast alles nur noch eine planierte Fläche.

Von daher seid dankbar über die Entfremdeten. Sie ermöglichen euch das ruhige Landleben. Lustiges Gesicht

Da ist eine Telefonseelsorge Nummer das kleinste Problem.

x 2 #376


T
Zitat von Waldfee47:
Oder gibt es hier andere Meinungen?

Sind Meinungen des Wals auch zugelassen?

x 2 #377


A


Buckelwal Hope und Deutschland

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M
Interview mit dem Walflüsterer Sergio Bambaren von heute Lachendes Gesicht

#378


S
Zitat von Abendrot:
Es geht um die Entfremdung von der Natur , das bereitet mir Sorgen . Das steht doch alles in keiner Relation .

Natur ist ein sehr schwammiger Begriff, in purer Form gibt es das so nur nur noch selten, weil wir in einer Kulturlandschaft leben.

Der Mensch macht häufig Dinge die evtl. nicht im Verhältnis sind - auch das gehört zur menschlichen Natur.
Wenn jemand Geld hat und statt eines zweiten Jaguar einen Wal damit retten will, finde ich das erstmal OK.

Ich finde außerdem den Begriff "verhältnismäßig" sehr relativ.

Ich sehe hier aber auch eine sehr ideologisch getrieben Diskussion, die von dem Leitsatz geprägt ist "man darf nicht in die Natur eingreifen".

Aber gleichzeitig sieht man es als Gott gegeben an, wenn der Mensch mit der Flinte im Wald Tiere erlegt, weil man damit die Tierpopulation - welches der Mensch erst aus den Fugen gebracht hat - ins Gleichgewicht bringen will.

Ich selbst war seit Kindesbeinen schon oft im Wald und in den Bergen unterwegs, mir ist so ziemlich alles schon über den Weg gelaufen was man sich vorstellen kann. Vom Keiler mit Frischlingen, Rehe, Damwild, Füchse und Hasen, Steinböcke, Gämse, Murmeltier, Wildkatzen, usw..
Mir muss keiner was von "der Natur" erzählen. Ich habe schon unzählige Male in freier Wildbahn genächtigt - auch unter widrigen Bedingungen.
Ich kenne die absolute Ruhe im Gebirge, wie auch Strum und Wind.

Und wenn mir dann jemand erzählen will, die Natur ist nicht romantisch - dann kann ich nur lachen...

x 2 #379


CanisaWuff
Ich halte von den beiden Männern nichts.

Beide sind Selbstdarsteller.

Bei Lehmann war ich am Anfang skeptisch, aber er und Frau Wallace wären wahrscheinlich das beste Team zusammen für den Wal gewesen.

x 1 #380


Blindfisch
Zitat von Schnuddel74:
Vom Keiler mit Frischlingen

Du meinst sicher die Bache mit Frischlingen.
Keiler sind in der Regel Einzelgänger.
Sorry fürs Klugschaizen.
Zitat von Schnuddel74:

Und wenn mir dann jemand erzählen will, die Natur ist nicht romantisch - dann kann ich nur lachen...

Die romantische Natur existiert in unseren Köpfen. In der Realität geht es ums Fressen oder gefressen werden.
Kaffeetrinkender Smiley

x 3 #381


T
@Blindfisch
Das gilt nicht für alle, es gibt Friedtiere, die fressen keine anderen Tiere, dann gibt es Raubtiere, die Fressen alles was sich eigenständig bewegt. Dann gibt es die, die sich gemischt ernähren.
@Schnuddel74
Ja ich kenne die Natur auch in genau der Form, wie du auch.
Es ist schön sie zu beobachten, aber wenn die Wölfe oder Bären ums Zelt schleichen, sollte man sich auch verteidigen (können).
In diesen Fragen wird es aber immer nur solange Tierliebe geben, bis die Tiere zeigen, dass sie keine natürliche Menschenliebe haben. Leckerlies und Sitz-Platz funktioniert nicht immer.

x 1 #382


S
Zitat von Blindfisch:
Du meinst sicher die Bache mit Frischlingen.
Keiler sind in der Regel Einzelgänger.
Sorry fürs Klugschaizen.

Alles gut, das kann schon sein...
...ich hab mir jedenfalls ins Hemd gemacht, die querten im Abstand von ca. 5 Meter meinen Weg, aber der Wind stand günstig für mich, sie sind weiter gelaufen...
...einmal habe ich einen ganze Rotte angetroffen, ca. 30 Meter entfernung, ich blieb stehen und ging dann vorsichtig zurück.

Zitat von Blindfisch:
Die romantische Natur existiert in unseren Köpfen. In der Realität geht es ums Fressen oder gefressen werden.

Nein, es gibt die Romantik...
...es ist ein wenig wie Big Brother - 24 Stunde passiert fast nichts spektakuläres in dem Haus und am Ende wird das wenige "Spektakuläres" zusammengeschnitten.

Und das mit dem "gefressen und gefressen werden", wird leider auch ideologisch ausgeschlachtet. Der Sozialdarwinismus ist ein Erklärungsansatz, der aber die Realität nicht komplett abbildet.

Zwischen Mensch und Tier gab es schon immer Symbiosen. Und Menschen und Tiere haben beide Empathie und können über die Grenzen der Gattung "Freundschaften" bilden.

Und auch Tiere wollen nicht sterben, nur weil Menschen meinen, das wäre natürlich...
...kein Reh will erlegt werden, egal ob vom Menschen oder vom Wolf.

Tier empfinden auch Freude, so wie sie auch leiden können. Der Wahl wird auf 5 Jahre geschätzt, es ist also ein Teenager... ...und hier greift auch die Empathie des Menschen ein...
...und ja, der Wal wird wohl auch Angst haben, weil er nicht weiß was der Mensch mit im vorhat.

Ob nun bei der Truppe, die den Wal mutmaßlich retten wollen, Selbstdarsteller dabei sind - kann sein, ich habe das alles nicht verfolgt.
Aber dass man daraus dann ein Argument gegen die Rettung als des Wales als solches macht finde ich falsch.

x 1 #383


Blindfisch
Zitat von Tempest:
Das gilt nicht für alle, es gibt Friedtiere, die fressen keine anderen Tiere, dann gibt es Raubtiere, die Fressen alles was sich eigenständig bewegt. Dann gibt es die, die sich gemischt ernähren.

Die Natur besteht doch nicht nur aus Tieren.
Die Friedtiere fressen Pflanzen, die sich teilweise wehren (Stacheln, Giftstoffe,...) oder ihr Überleben sichern, in dem Sie sich massenhaft vermehren.

x 2 #384


Fenjal
@Schnuddel74 Wälder sind weder romantisch, gerecht, sentimental oder sonstwas.
Es sind komplexe Ökosysteme, die auch wirtschaftlich nachhaltig genutzt werden.
Tiere handeln nach ihren Instinkten, es geht um Nahrung, Gefahr vermeiden und Fortpflanzung.
Es geht nicht um Emotion, eigenes Gefühl spielt keine Rolle, sondern nur der Zustand des Tieres.

Hier diesen Wal sehe ich persönlich,....ähnlich wie alles Wild,.. wird ruhiger 👉 seine Kraft lässt nach,
....reagiert weniger 👉 Zustand wird kritisch,...... bleibt im falschen Gebiet 👉 Schwäche, Orientierung nicht mehr vorhanden,... Ende.
Was die dort noch bewegen wollen ist mir nicht verständlich.
Schönen Nachmittag allen.

#385


Error
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Wer den Wal hat, hat die Qual(le)? Am Kopf kratzender Smiley

x 1 #386


T
Zitat von Blindfisch:
Die Friedtiere fressen Pflanzen, die sich teilweise wehren (Stacheln, Giftstoffe,...) oder ihr Überleben sichern, in dem Sie sich massenhaft vermehren.

Also einigen wir uns auf Überlebenskampf. Ich kann auch manchmal giftig werden, obwohl ich friedlich bin.
Tiere entwickeln auch Strategien (Mutationen?) gegen Stacheln und Gifte. Auch die Vogelspinne hat die Schlupfwespe zum Feind. Wenn sie gestochen wurde, regt sie sich nicht mehr und ergibt sich ihrem Schicksal.
Auch das ist Natur.

#387


A


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