Zitat von Hola15:
Und allgemein fände ich es wichtig, eben das eine von dem anderen unabhängig zu halten und auch bereit zu sein seine emotionalen Löcher selbst zu füllen - ohne jemand anderen.
Als Außenstehender hat man den Luxus, die ganze Geschichte ohne den Ballast der letzten Jahre zu sehen. Der Frust triggert natürlich im Mann gerne mal die Berufung auf das "Sparbuch der Liebe", was es nicht gibt, aber dennoch dem Ego trefflich Futter gibt, um dem ebenfalls gerne bemühten "männlichen Ehrgefühl", welches Frauen fremd ist, unter die Arme zu greifen.
Und eben aus dieser Position spare ich mir den ganzen Moralaspekt, der von Frauen gerne bemüht wird, wenn er nützlich ist, und komme zum recht simplen Punkt: die Frau hat seit der Geburt keinen Bock mehr auf 6 mit dem Mann und daher hat er keinen 6 mit seiner Frau.
Stelle ich mir echt spannend vor, wenn beim Kräutertee bei der Paarberatung offen mit drei Personen besprochen wird, warum die Frau keinen Bock auf 6 hat und die Therapeutin dann aus dem Leerbuch Tipps gibt, wie die Sahara bewässert wird. Das wird so nicht passieren, weil die meisten Tipps beim heutigen Zeitgeist schlicht nicht mehr politisch korrekt sind. Ganz davon ab, dass eine Frau in der Regel gar nicht benennen kann, warum sie keinen 6 will. Frauen sind wegen mir eine Kompetenz im Gefühle erleben, im Gefühl erklären, hinsichtlich des Ursprungs (!) haben die meisten Frauen keinen blassen Schimmer.
Der TE hat klar gesagt, dass er seine Frau will. Also ist die einzig relevante Frage (wenn man rund um Anziehungskraft diskutiert), wie er seine Frau dazu bekommt, 6 mit ihm haben zu wollen.