Zitat von tesa:Trotzdem kommen immer wieder Zweifel auf, warum das Leben so ungerecht ist!
Ja, das frage ich mich auch ganz oft. Warum es mir hier so gut geht. Und wie lange noch.
Möchte ich lieber Krebs haben als Liebeskummer?
Ich habe jetzt ungefähr ein-eineinhalb Jahre Liebeskummer, echt schlimm.
Und in allen anderen Bereichen geht es mir so gut wie nie zuvor.
Habe soviel Ablenkung und Glücksmomente, ständig schickt mir der liebe Gott oder wer auch immer (denn ich mache keine Werbung) Menschen zu mir ans Ende der Welt, und mit denen erlebe ich tatsächlich ganz viele schöne Momente.
Ich glaube nicht, dass es Horrormone sind, die in mir werkeln, wenn plötzlich ein Gedanke wie ein Blitz in mich fährt und mir schlecht wird davon und die Tränen rausschießen, obwohl ich gerade vorher noch so ausgepowert glücklich und abgelenkt war. So schnell kann der Gedanke gar keine Hormone hervorbringen, oder doch? Ich schätze eher, dass der Gedanke aus der materiellen Ebene in die Tiefe schießt und mein Innerstes anfasst, was immer da drinnen schlummert. Ein ungestilltes Bedürfnis wahrscheinlich.
Ich fand es super interessant mit Ysas Schuppenflechte. Mit dieser Entscheidung. Die Entscheidung muss aber zu 100% fallen, nicht halbherzig. Ich möchte mich entscheiden, loszulassen. Und ich weiß genau, wo da noch Handlungsbedarf von meiner Seite aus besteht. Loszulassen ist harte Arbeit, und man kann einiges dazu beitragen, dass es schneller geht. Das gilt bestimmt auch für Wünsche, die nicht erfüllt werden können.