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Das Dilemma der intelligenten Frau

W
was interessiert mich Vergangenheit, Job, usw. hübsch muss sie sein, lieb zu mir, das auskommen sichere ich, warum ist das so kompliziert?
was hier und in anderen Strängen über Beziehungen getextet wird, ist für mich nicht nachvollziehbar, problembehaftet, weil zuviel gequatscht wird, ständig hinterfragt, was denn? Machtkämpfe? ich schlage mich nicht mit meiner Frau, jeder hat seine Vorlieben, Kompromisse finden, gemeinsam finishen, es geht hier nicht ums Siegertreppchen, ich bin bereit alles für sie zu tun, aber ich konkurriere nicht mit ihr? es gibt auch noch ein leben neben der Beziehung, da kommt es schon mal zu dem ein oder anderen Machtkampf , dort kann man unter Umständen die s... rauslassen

#4546


Urmel_
Zitat von Tempest:
@Loulou



Das Problem an deiner Art von Frauen ist einfach, dass sie niemals verstanden haben wonach Männer wirklich suchen. Was für dich passend ist, muss für diese Männer eben nicht unbedingt auch passen.
Beantworte doch hier einfach mal die Frage, wieso du jemanden suchst, der dir intellektuell und wirtschaftlich überlegen ist.
Was erwartest du? Mehr Geld bei einer Trennung? Mehr Freiheiten? Eventuellen Rückzug aus dem Hamsterrad?

Frauen kaufen auf gleicher Ebene oder höher ein, war schon immer so, ist so und wird immer so sein. Kann sie diesen Umstand nicht erfüllen, sind eine miese Ehe und wenig 6 für den Mann die Konsequenz.

Die besten Chancen hat da vermutlich die rothaarige Buchhändlerin im Sekräterinnenlook, das Haar streng zum Knoten, einige Sommersprossen und eben einen (meine ich nicht abwertend) durchschnittlichen Beruf. Dazu eben gutes Aussahen und den geheimen Wunsch der Männer erfüllt, Amüsierdame und Mutter in einer Person zu sein und ab geht die Post. Und Rothaarige, die haben ein paar PS mehr. DIe sind meist aber auch irre, aber langweilig wird es da nie.

Die Antwort lautet Biologie. Und ja, es gibt Ausnahmen, die spielen statistisch aber keine Rolle.

x 2 #4547


A


Das Dilemma der intelligenten Frau

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T
@Urmel_

Zitat:
Und Rothaarige, die haben ein paar PS mehr. DIe sind meist aber auch irre, aber langweilig wird es da nie.


Ja, wenn diese körperbedeckenden Sommer- und Wintersprossen nicht wären
Aber genau das macht sie ja vielleicht aus, sie kämpfen noch, während die Blondchen schon dekadente Allmachtsphantasien pflegen

#4548


K
Was für blöde Klischees, @urmel
(Gut, dass ich meine Haare seit viiiielen Jahren färbe )

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T
@Kaetzchen
Zitat:
(Gut, dass ich meine Haare seit viiiielen Jahren färbe )


Die Haare kann man färben, den Charakter auch, aber Beides nimmt immer wieder die tatsächliche Farbe an.

x 1 #4550


K
Nö, die Originalfarbe ist inzwischen eh grau (nachts sind alle Kätzchen ... und so).

@Urmel_ ich erlebe heutzutage sehr sehr verunsicherte Männer. Nicht nur bei mir, sondern auch bei Freundinnen. Insbesondere beim Onlinedating. Neulich sagte ein Bekannter zu mir: na ja, wenn man Dich sieht denkt man eh, die datet nur Unterwäschemodels oder Vorstandsvorsitzende (ich hab weder das eine noch das andere je gedatet)

Den meisten Männern scheint auch die Chuzpe verloren gegangen zu sein. Das finde ich extrem traurig. Männer fragen während des ersten Dates Und? Wie findest du mich? oder schreiben am nächsten Tag ich glaube, ich bin Dir nicht gut genug. Das ist doch komplett irre. Die Unsicherheit im Kennenlernen - mag sie mich jetzt oder nicht? - muss Mann doch erst recht aushalten. Müssen wir Frauen ja auch. Stattdessen wird aus lauter Unsicherheit versucht, die gesamte Spannung schon beim ersten Date zu killen und bloß Sicherheit zu erlangen. Dass dadurch nichts entstehen kann, dürfte doch klar sein.

Auch hier regen sich ja viele Männer über die Ansprüche von Frauen auf. Weil sie Sorge haben, dass sie da selber nicht mithalten können? Es scheint so, als wäre Männern das biologische Prinzip (Mann sollte höhergestellt sein) durchaus klar, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Und da es immer mehr Frauen gibt, die selber einen hohen Status haben, wird es ja auch für Männer immer schwieriger. Das von Tesa angesprochene Dilemma der intelligenten Frau ist tatsächlich eins (und wer das nicht glaubt, darf auch gern die Statistiken bemühen die eindeutig sagen, dass Akademikerinnen die Verliererinnen am Partnermarkt sind, sie stellen unter weiblichen Singles die weitaus größte Gruppe).

x 4 #4551


T
@Kaetzchen
Zitat:
Männer fragen während des ersten Dates Und? Wie findest du mich? oder schreiben am nächsten Tag ich glaube, ich bin Dir nicht gut genug. Das ist doch komplett irre.


woher nimmst du denn diese Weisheiten? Von deinen gedateten Unterwäschemodels?
Das ist ja vollig abstrus.
Jedenfalls pinsel ich mir bei einem Date nicht das Gesicht voll und versuche auch nicht, etwas darzustellen was ich nicht bin. Das genau würde nämlich bedeuten, dass ich mich nicht gut genug fühle.
Ich bin eben ich, wem es gefällt ok, wem es nicht gefällt, auch ok.

#4552


K
Falls Du des Lesens mächtig bist, lies noch mal nach Unterwäschemodels hatte ich noch keine auf meiner Datingliste (sollte ich vielleicht mal in Angriff nehmen ). Und diese Weisheiten nehme ich von gedateten Männern. Von mir und von Freundinnen gedatet. Das sind demnach keine Weisheiten, sondern reale Erfahrungen, so steht es doch auch geschrieben. Und das waren beileibe keine Einzelfälle. Da fragt man sich als Frau durchaus: wtf?!

x 1 #4553


tesa
Zitat von Tempest:
@Kaetzchen


woher nimmst du denn diese Weisheiten? Von deinen gedateten Unterwäschemodels?
Das ist ja vollig abstrus.
Jedenfalls pinsel ich mir bei einem Date nicht das Gesicht voll und versuche auch nicht, etwas darzustellen was ich nicht bin. Das genau würde nämlich bedeuten, dass ich mich nicht gut genug fühle.
Ich bin eben ich, wem es gefällt ok, wem es nicht gefällt, auch ok.


Was genau hat dein Kommentar jetzt mit Kätzchens' zu tun? Außer dass wir jetzt wissen, dass Dir egal ist, was andere über und von dir denken, weil du bist wie du bist.

Kann da keinen Zusammenhang herstellen!

Die (mit Unterton) Weisheiten Kätzchens' waren auch keine sondern die Nachrichten der Männer.

Mich hat unlängst einer gefragt, warum ich mich nach unserem ersten Date nicht mehr gemeldet habe. Weil du der Mann bist! Das scheinen sie vergessen zu haben.

x 1 #4554


T
@Kaetzchen all it concerns
Zitat:
Neulich sagte ein Bekannter zu mir: na ja, wenn man Dich sieht denkt man eh, die datet nur Unterwäschemodels oder Vorstandsvorsitzende (ich hab weder das eine noch das andere je gedatet)


ok, aber zumindest kokettierst du damit, aber du hast recht, du hast es nach deiner Schreibe zumindest noch nicht selbst erlebt.
Der Sinn meiner Antwort bleibt dadurch aber erhalten.
Zitat:
Den meisten Männern scheint auch die Chuzpe verloren gegangen zu sein. Das finde ich extrem traurig. Männer fragen während des ersten Dates Und? Wie findest du mich? oder schreiben am nächsten Tag ich glaube, ich bin Dir nicht gut genug. Das ist doch komplett irre. Die Unsicherheit im Kennenlernen - mag sie mich jetzt oder nicht? - muss Mann doch erst recht aushalten. Müssen wir Frauen ja auch.

Klar ist das irre, aber auch nicht sonderlich glaubwürdig, denn ein Mann reagiert sicher nicht so, das ist meiner Erfahrung nach eher eine weibliche Reakion.

#4555


Urmel_
Zitat von Kaetzchen:
Auch hier regen sich ja viele Männer über die Ansprüche von Frauen auf. Weil sie Sorge haben, dass sie da selber nicht mithalten können? Es scheint so, als wäre Männern das biologische Prinzip (Mann sollte höhergestellt sein) durchaus klar, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Und da es immer mehr Frauen gibt, die selber einen hohen Status haben, wird es ja auch für Männer immer schwieriger.

Das von Tesa angesprochene Dilemma der intelligenten Frau ist tatsächlich eins (und wer das nicht glaubt, darf auch gern die Statistiken bemühen die eindeutig sagen, dass Akademikerinnen die Verliererinnen am Partnermarkt sind, sie stellen unter weiblichen Singles die weitaus größte Gruppe)..

Also in Bezug auf Gegenseitiges Vertrauen zwischen den Geschlechtern dürften wir derzeit alle zu den Verlierern gehören.

Allerdings definiert sich die Anziehung eines Mannes nicht in dem Sinne durch einen Stutus, indem man Status mit beruflichem Erfolg gleichsetzt. Viel mehr definiert es sich über die maskulinen Qualitäten, die dafür sorgen, dass ein Mann zur Spitze der unendlich vielen Kompetenzhierarchien gehört. Will sagen: Welche Qualitäten muss ein Mann besitzen, der in einzelnen Spielen zu den besten seines Fachs gehört und welche Qualitäten besitzen alle Männer, die in allen Hierarchien vertreten sind.

Abstrahiert man nicht, bleibt man beim Macho, beim geldscheffelnden Menschenausbeuter, beim charakterlich zurückgebliebenen Arzt hängen. Abstrahiert man und nimmt man hinzu, dass Spitzenpositionen zwingend über einen sehr langen Zeitraum hinzu gehalten werden, was nämlich den ANteil der korrupten Abkürzler in der Gleichung reduziert, hat man am Ende abstrakte Charaktereigenschaften, die bei nahezu allen Männern vertreten sind, die bei Frauen Erfolg haben.

Gradlinigkeit, Unabhängigkeit, Teamfähigkeit, Führungsqualitäten, Integrität, Intelligenz, Demut, Selbstbewusstsein....usw usw

Frage: Was denkt ihr passiert bei der Entwicklung von Männern, die bereits im Kindergarten erklärt bekommen, dass sie teilweise defekte Mädchen sind? Was passiert mit Männern, die sich schon in der Jugend, durch implizierte Schuldgefühle ihrer eigenen Maskulinität gegenüber, eine unbewusste Identitätskriese haben? Was passiert mit Männern, von denen ein Teil der maskulinen Tugenden (Unterstützung der Familie, Selbstlosigkeit, Ehrgefühl....) eigenfordert wird, die aber nicht in der Lage sind, den anderen teil ihres Wesens abzuspalten, weil er mit Schuldgefühlen belegt ist?

Diese Männer wachsen mit so einer Unsicherheit auf, mit dem ständigen begleiter eines feminin geprägten erlaubten Interpretation einer Maskulinität, die mit ihrer wahren biologischen Grundlage wenig zu tun haben. Und diese Männer sitzen euch beim Date gegenüber, in sich zerrissen, unsicher. Und diese Männer fragen euch, weil sie so erzogen worden sind, ob sie so gute Männer für euch sind. Extrem verunsichert, weil jede Exfrau ist stiften gegangen, weil sie es in der Ehe so gemacht haben, wie ihr sie erzogen habt. Die die Tugenden der Maskulinität, die sie als eigenständigtes gegengewicht zu den Frauen definiert, nicht anfassen, weil diese mit Schuldgefühlen belegt sind.

Wo sind all die guten Männer hin? Ihr habt sie im Kindergarten gebrochen. Ihr habt sie den maskulinen EInflüssen des Vaters entzogen, ihr habt sie belogen. Ihr habt ihnen gesagt, dass sie nur nach den Regeln spielen müssen. Und nun sitzen sie da, mit 30 und fragen sich, ob alles auf einer Lüge aufgebaut war.

Und wer kann die Sache richten? Der Mann für sich selbst.

Und unterm Strich haben die Männer die bessere Auswahl. Denn denen ist es egal ob ihr an der Kasse sitzt oder ob ihr ein weiblicher CEO seid. Wenn ihr das Frausein genießt, anschmiegsam seid, ein Gegengewicht zu eurer Emotionalität sucht, passable ausschaut und alle drei Wochen sagt, dass er etwas gut gemacht habt, dann ist die Welt in Ordnung.

Das will ich sehen, dass eine Frau mit eine halbwegs gutaussehenden Mann das Leben lang glücklich ist, der keinen Bezug zu seiner Maskulinität hat.

Wie gehabt: Die Leidtragenden der gesellschaftlichen Entwicklung, die größten Verluste, werden Kinder und Frauen hinnehmen müssen. Schaut in die Geschichte, wer immer und immer wieder am meisten Verluste innehmen musste. Frauen und Kinder.

Und wer darf es richten? Die Männer. Weil es immer so war. Weil wir die Gabe besitzen, auch gegen Gefühle zu handeln und damit leben zu können. Weil für uns gefühle nicht Wahrheit sind.

Oder anders: Die euch vorgelebte Karrierefrau, die alles unter einen Hut bringt, ist die 0,01 Prozent Version des realen Lebens.

x 6 #4556


tesa
@urmel

Sehr kluger und sehr mutiger Kommentar!

#4557


Urmel_
Zitat von tesa:
@urmel

Sehr kluger und sehr mutiger Kommentar!

Klug wäre ich, wenn ich nicht ständig sowas in die Welt blubbern würde und mutig wäre ich, wenn ich sowas mit meinem realen Namen verfassen würde.

x 1 #4558


T
Hey Urmel,

gut erklärt, aber leider politisch völlig unkorrekt

x 1 #4559


darkenrahl
Zitat von Kaetzchen:
Was für blöde Klischees, @urmel
(Gut, dass ich meine Haare seit viiiielen Jahren färbe )


Rot?

#4560


A


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