leilani
Gast
Zitat von Rübli:ür meine Begriffe dieser gleichmacherei geschuldet, es fällt uns auf die Füße, weil Frau nicht mehr Frau sein darf, auch mal so herrlich schwach, im Konsum von Schuhen, Kleidern, Make-up, zu ihm aufschauend und ihn Mann sein lässt, für ein paar Stunden ganz privat
Das finde ich aber wiederum totale Klischees. Und das, was du als "Gleichmacherei" empfindest, ist der zunehmenden Offenheit und Toleranz unserer Gesellschaft geschuldet, in der es endlich auch möglich ist so zu sein wie man ist als Frau und nicht so sein muss wie es gemeinhin als "normal" definiert wird.
Ich stehe weder darauf mich aufzubrezeln noch hatte ich jemals das Gefühl, dass es typisch Frau ist zu einem Mann aufzuschauen. Und trotzdem habe ich mich immer sehr "Frau" gefühlt.
Schaue generell zu Leuten hinauf, die ich in irgendeiner Form als Vorbild empfinde. Und klar, dass sowas beim Partner häufiger vorkommt, sonst wäre es ja nicht mein Partner.
diese ganzen Klischees über die jeweiligen Geschlechterrollen machen Kindern nämlich ganz schön zu schaffen, weil sie dadurch mitunter Stärken unterdrücken, weil sie denken es sei nicht geschlechtskonform und sich anpassen.
"Huch, ich stehe nicht auf Sekt sondern auf Hefeweizen", "Huch, ich mag kein pink und lese lieber als mich zu schminken" - bin ich überhaupt eine richtige Frau? Total furchtbar.