@whynot
Zitat von whynot60:Und Echo . kommt ein Echo nicht eher selten vor? Und kann es, je nachdem, worauf der Ursprung trifft, nicht ganz jämmerlich, zerklüftet, schräg, unerhört, sogar widerlich zurückhallen? Oftmals müßte man ja selber die ärgsten Töne ausstoßen, um dann ein wohlkingendes Echo zu vernehmen. Und die passenden Schräg- und Schieftöne, die dann einen harmonischen Widerhall einbringen, müßte man ja erst einmal herausfinden, wollte man überhaupt das Risiko eingehen, dann aufgrund seiner eigenen zerwirbelten, verrückten Tönung selber als schräger, schiefer Vogel dazustehen.
Warum stellst Du diese Fragen, wenn Du das hier
Zitat von whynot60:Ich glaube, bei allen diesen Dingen, auch in der Psychologie, kommt es vor allem auf die jeweilige Erwartungshaltung an: Was man zu sehen erwartet oder gar wünscht, das sieht man auch.
. auch tatsächlich verinnerlicht hast? Vielleicht ist es deutlicher zu erkennen, wenn der Umkehrschluss klar formuliert wird zum Einen und Du in Deinem Fazit nicht einpolig bleibst.
Dein Beispiel hatte mehr als einen Wert (Ich), nämlich 2 Bekannte (Ich + Er), was für eine Problematik bzw. Aufgabenstellung auf dem Gebiet der "Resonanz" ohnehin zwingend erforderlich ist, wo kein zweiter Wert, da keine Resonanz möglich.
Beziehen wir also die erste Aussage mit ein, nebst Umkehrschluss - was man nicht erwartet, bzw. nicht wünscht, das sieht man auch nicht - so wäre sich demnach zunächst die Frage zu stellen, welche Dinge das für dich wohl symbolisieren würden, in einem weiteren Schritt der Resonanz-Gegenpol die entsprechenden Dinge von Dir unterstellt/zugebilligt bekommen, was ebenso vorraussetzt, dass er zeitgleich die selben Mechanismen anwendet, jedoch zu einem völlig anderen Ergebnis kommt als Du, obwohl er exakt das selbe erlebt hat wie Du und den selben Mechanismus zur selben Zeit angewendet hat. Warum das so ist? Weil Du wesentliche Parameter einfach auf der menschlichen Ebene ignorierst, obwohl dies auf der physikalischen Ebene ebenso unverzichtbar ist, für ein zuverlässiges Ergebnis.
Ich werde das Puzzel nicht fertig an Dich übergeben, aber die Richtung soufflieren:
Wie eine Botschaft ankommt, liegt am Empfänger, und seinem Bedürfnis im Verhältnis zum Botschaftsinhalt.
Und zwar wechselseitig = wie ernsthaft wolltest Du überhaupt einen Ring? Wenn Deine Botschaft ihm vermittelt, dass Du aus seiner Sicht nur oberflächlich interessiert warst, hat das evt. schon ausgereicht um seine "Bemühungen" förmlich dahin schmelzen zu lassen, weil er die Zeit und Energie für die Überzeugungsarbeit als aussichtslos einschätzt. Ist sein Bedürfnis (Geld zur Sicherung der Existenz) sehr hoch, würde er diese Resourcen sicher woanders einsetzen, wo ein höherer Wert von ihm erfasst werden würde. . etc.pp.
Dann sollte geprüft werden, ob überhaupt gleiche Voraussetzungen bestanden auf beiden Seiten. (Das beziehe ich nicht explizit auf Dein Beispiel), eventuell hätte er diese Übeezeugungsarbeit rein sprachlich gar nicht realisieren können, oder er hatte gar kein Interesse am Verkauf sondern lediglich an Deiner Aufmerksamkeit, um bespielsweise einem Komplizen den Rahmen für einen Taschendiebstahl zu schaffen. Dafür ist vollkommen unerheblich was Du wie und warum antwortest, oder ob Du zu überzeugen gewesen wärest, denn dann ist allein entscheidend, wie sicher Deine Aufmerksamkeit von ihm gesteuert werden kann - was eher mager ausgefallen ist, ergo Du nicht "geeignet" und somit aus dem Rennen bist in seinem Ergebnis. .
. .und so weiter

Insofern hat die Resonanz auch auf menschlicher Ebene - unveränderliche Gesetzmäßigkeiten. Man muss sie nur mit den selben Parametern anwenden.
SEQUenz