Zitat von Kaetzchen:Leilani, ich bin ja ähnlich gestrickt wie Du, was das Thema angeht und bei Grenzüberschreitungen auch schnell weg (und dann gibt es auch hier immer das große Geheul im Anschluss). Alles, was ich von anderen Menschen von ihren Beziehungen höre sind aber lauter so Dinge, bei denen ich denke: boah, nee, so was würde ich NIEMALS mitmachen/mir gefallen lassen
Genauso geht es mir auch. Dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen.
Und ich gebe ja nicht auf, bin aber ziemlich desillusioniert.
Wie gesagt: es geht schließlich nicht um einen imaginären Traumprinzen, der aussieht wie Cary Grant, eine intellektuelle Wuchtbrumme ist und so integer und fromm wie ein Mönch durch´s Leben wandelt, sondern offen, ehrlich und loyal ist und einem halbwegs gefällt.
Höre ich so Aussagen wie "kein Mann wird je erzählen, dass er mal fremdgegangen ist" - sowas verstehe ich 0. Wo ist das Problem?
Irgendwelche Fehler haben wir ja alle mal gemacht, kann ich zu stehen. Und ich würde nicht auf die Idee kommen mich als eine Frau zu verkaufen, die ich nicht bin.
Viel schlimmer ist doch, wenn sich etwaige Infos irgendwann als Käse herausstellen. Das ist es ja was mich so verzweifelt sein lässt.
Zitat von Kaetzchen:Also im Sinne von tesas Threadtitel - nicht intelligente Frauen haben das Dilemma, aber selbstsichere Frauen haben eins. Definitiv.
Gut zusammengefasst
Zitat von williams:Deine Ansichten finde eigentlich gut. Woher kommt dieses Denken in Gesamtheiten?
Woher kommt die Tendenz komplexes in einem Satz abzufrühstücken?

Zitat von YsaTyto:das ist so ein Beispiel für ein Kennenlernen, wie es nicht sein sollte. Gleich diese Verhörtaktik ist ja super unangenehm. vielleicht würde ihm z.B. das Küchenfliesen im Laufe der Zeit von selbst vergehen oder es hat gar nichts zu bedeuten. Er hat die Ex halt noch gern und möchte ihr helfen. Ich finde, dass da ein starker Besitzanspruch bei Dir am Werke ist.
Mit Verhör hat das nichts zu tun. Er erzählte es freiwillig aus der Situation heraus. Ich habe meine Konsequenzen gezogen.
Warum? Mit Sicherheitsdenken hat das nichts zu tun, sondern mit dem Wissen, dass ich keinen Partner möchte, der selbst nach Jahren der Trennung noch dermaßen mit einer Ex verbandelt ist.
Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass sowas in der Regel ein Anzeichen dafür ist, dass sich beide nicht wirklich voneinander gelöst haben. Oft sind das auch Männer die sich insgesamt nicht gut abgrenzen können und sich allem und jedem verpflichtet fühlen.
Eine lockere Freundschaft kein Problem, aber Unterstützung im Haushalt, Problemgespräche mitten in der Nacht, Aufteilung weil er Feiertage auch mit der Ex-Familie feiern möchte - nicht meine Sache.