@leilani
jeder Mensch tickt, wie er tickt....warum auch immer. Das ist nicht mal nachteilig. Das jeweilige "Ticken" macht den Mensch doch erst aus - das ist auch gut so. Dass mein "Ticken"
nicht überall ankommt - nun ja, damit kann ich leben. Das "Ticken" Anderer kommt bei mir
auch nicht immer an - komme damit aber gut klar....ist ja DEREN Leben und "Ticken"!
"Wir bleiben in Verbindung" - das habe ich dutzende Male gehört...nach dem Austausch der
Tel.-Nummern. Klar...mal ging das eine Weile hin und her mit den Kontakten. Manche kamen
gar nicht erst zustande, obwohl von "wir bleiben in Verbindung" die Rede war.
Wie immer - wer (zu große) Erwartungen hat, kann (sehr) enttäuscht werden. Daher - kleine
bis gar keine Erwartungshaltung hegen....dafür mehr "Hoffnung". Eine enttäuschte Hoffnung
tut nicht sooooooooooo weh!
Und ja... immer wieder mit Menschen zusammen zu sein, die andere Menschen ständig taxieren,
wäre nicht mein Ding - ganz und gar nicht. Das wirkt auf mich immer so kopfgesteuert. Es gehört
AUCH "Kopf" in den Umgang mit Menschen.....aber sicher nicht ständig. Nein... und mich mit Menschen zu messen, denen ich begegne - das will ich nicht. In einem sportlichen Wettstreit
wird sich "gemessen"....aber nicht im ganz normalen Umgang mit Menschen.
Zu wissen, WIE ein Mensch ist, priorisiere ich. WAS er ist, kristallisiert sich irgendwann heraus.
Mir ist das WIE wichtiger, als das WAS! Und da Kleider eben KEINE Leute machen - eben oftmals zeigen, dass ihnen das WAS (durch die Kleidung) ggf. wichtiger ist, als das WIE, sind mit Jeans
oder Schlabberlook sehr angenehm - auch wenn ich weiß, wie äußere Etikette aussieht!
Menschen rastermäßig abzuchecken - no. Das ist nix für mich. Die Konversation zeigt, ob es sich
- sorry - lohnt, über die Konversation hinaus zueinander zu finden. Werte wie Respekt, Achtung, Anstand sind es, die mich animieren. Fachspezifisches ..kann sein, muss aber nicht. Über Sport , Politik, "Gott und die Welt" zu reden, die jeweiligen Interessen, die das Leben AUCH ausmachen, finde ich spannend....und die Frage nach dem "WAS ist der Mensch" - da scheiden sich die Wege. Ob im Berufsleben, in der Freizeit, beim Sport, "an der Theke", im Ehrenamt oder im Verein - mir
war und ist immer das WIE (der Mensch ist) wichtig.
Interesse an anderen Menschen zu haben....ja und unbedingt. Ob Gleiches zurück kommt - wer will das klar beantworten können? Niemand. Jeder gibt das, wozu sie/er sich in der Lage sieht....und das Gegenüber ist damit zufrieden.....oder eben nicht. Und noch mal.... wer zu hohe Erwartungen hegt, wird verstärkt mit dem "oder eben nicht" umzugehen haben. Und an wem liegt das dann? Nee... eben nicht immer am "Gegenüber".
Zitat @Sohnemann
Zitat:Wenn man aber (...) sehr stark von sich ausgeht und auf andere schließt...(...)
....dann sind die Möglichkeiten NOCH begrenzter.
"Jeder Jeck ist anders!" Und das darf so sein. Und das WIE ist dann vollkommen ausreichend - wie "jeck" ein Jecker ist.....oder "Jeckerin".