@
es nutzt kein Mitleid und kein bedauert werden etwas und schon gar kein Selbstmitleid etwas,
einen Weg im Leben gehen zu müssen, der von Unwegbarkeiten, Enttäuschungen, Verletzungen
geprägt war/ist.
Harte Schicksale widerfahren viele Menschen. Jeder Mensch muss für sich einen Weg zu finden versuchen, um das Leben dennoch gestalten zu können - nach eigener Gusto.
Leben heißt Veränderung, heißt verändern, heißt anpacken, heißt Willen....und das sage ich nicht,
weil mir gerade das so einfällt, nicht,weil es unpopulär ist, sondern weil ich aus Erfahrung spreche, mit 6 Krebserkrankungen klarkommen zu müssen....5 habe ich gut in den Griff bekommen, ehe nach
17 Jahren "Ruhe" die 6. Diagnose gestellt wurde.
So heftig es wieder klingen mag - sich den jeweiligen Situationen zu stellen, die jeweiligen Situationen anzunehmen, sich der jeweiligen Situationen anzunehmen, um daraus einen Weg zu gestalten - es geht.
Viele Menschen hatten und haben schwierige Kindheiten/Jugendzeiten. Vielen haben einen Weg finden müssen, um überhaupt zu überleben. Viele haben den neues Weg als IHREN zu lieben und
zu leben gelernt...auch ALLEIN... und sich durch Partner/in nicht (wieder) abhängig zu machen - nicht Materielles ist gemeint.
An dem Umstand kann nichts rückgängig gemacht werden, was Kind/Jugendlichem, Frau/Mann im laufe des Lebens widerfahren ist. Der Umgang damit, dass dem so ist, nichts daran ändern zu können, die Situation als SOLCHE anzunehmen, egal wer dafür verantwortlich war/ist, kann einen Weg ebnen. Nein... es nicht darum, "vergessen" zu wollen, was war. Es geht schon gar nicht um "verdrängen"....den es lässt sich nichts davon auslöschen.
Habe ich "leicht reden"? Wer mir auf meinem weg am meisten geholfen hat - Frauen. Ihnen habe ich nur zugehört. Und was Frauen "können", können Männer auch! Umgekehrt trifft das in dem Bereich auch zu...

Frau/Mann muss das "nur" WOLLEN, sich ggf. auf "Ungewöhnliches" einzulassen....