Liebe Eulen und liebe Greifvögel und deren Fans
Bei Helli war so viel los, weder Zeit noch Muße für die Klinik. Jetzt habe ich frei und genieße erstmal
in aller Ruhe den Tag und Abend der Sonnenwende.
Tyto hat gerufen; ich muß allerdings gestehen, so genau fehlt mir gerade der Durchblick.
Geht es um den Mann, von dem im Beitrag 1982 die Rede ist? Oder allgemein um Abgrenzung?
Zitat von Karina14:@alle: Wie lange ist nicht melden eigentlich ein Vertrauensbeweis, 3-4 Tage? Und wann entsteht der Eindruck von Vernachlässigung und gar Desinteresse?
Zitat von Karina14:Ich rede hier von Durchschnittswerten.
Hierzu kann ich von mir sagen: Meiner Meinung nach gibt es hier keine Durchschnittswerte. Nicht mal bei mir selber. Ich habe mit manchen Menschen mehrmals täglich Kontakt, mit manchen lange, z.B. eine Woche nicht, auch wenn sie mir genauso lieb sind; auch mit Männern, die ich mal liebgewonnen hatte, war das ganz unterschiedlich. Wenn es gut war paßte es aber immer gut zusammen
Zitat von Karina14:wie eine 14 jährige benehme (...) Kochtopf mäßig... brodel koch zisch sprudel)
Sehr schön

So sollte das auch sein. Wozu soll ich mich denn verlieben, wenn ich dann nicht wieder 14 sein darf?
Zitat von Karina14:Mich schneller und besser schützen indem ich die Flucht ergreife.
Vor kurzem wieder gelernt: Es gibt im Konfliktfall tendenziell 3 Arten, wie Menschen sich verhalten: Flucht, Einfrieren, Kämpfen.
Zitat von VollVer-liebt:Abgrenzung, Totstellen, Stärker sein, Tarnung, Warnen, Verstecken, Verteidigungskampf, Panzern, Bewehren, Alustische oder chemische Abwehr, Schwarmverhalten, gegenseitige Körperpflege, kollektive Aufmerksamkeit,...
Schöne Aufzählung, VV.
Tyto und VV haben sicher recht. Ich kann verwirren, in dem ich mich den Zänkischen gegenüber außerordentlich freundlich verhalte; und klar, die Leute haben auch andere Sachen im Kopf, als sich zu melden. Für mich ist immer entscheidend, wo spielt sich das jetzt ab? Welches Ausmaß welche Bedeutung hat dieser Mensch für mich? Irgendein Konflikt mit einer Kollegin ist für mich im Vergleich zu Zoff mit einem Liebhaber meistens etwas weniger bedeutend und ich kann die Sache meistens schnell und klar regeln (mit "Nein"). Ein Mann, der mein Liebster ist soll sich bitte so benehmen, daß ich mich wohlfühle und mich nicht so ärgern, daß ich mich wirklich ärgere - Sticheleien und sowas machen mir Spaß, aber auf der Nase rumtanzen is`nich`

Ich kann da, quasi aus mir selbst heraus und wie von selbst, recht unangenehm werden. Glaube also, man hat alle drei Konfliktlösungsarten im Repertoire, und wie man sie verwendet ist dann ein Zusammenspiel aus Situation, aktueller Form und Temperament. Wenn es sich für einen selbst richtig anfühlt, dann ist es richtig. Und auch Flucht kann ein adäquates Mittel sein, wenn weitere Interventionen sinnlos sind z.B.
Naja-nutzt das jetzt irgendwas?
Jedenfalls einen schönen Abend, liebe Artgenossen
