Zitat von Maus 89:Ich habe das Gefühl, das ihr alle Männer die aus ihrer Beziehung ausbrechen,
in eine Schublade steckt. Sie trägt den Titel "Waschlappen, die in ihrer Beziehung
total unter "Mutti's Pantoffel" stehen". Damit macht ihr es euch sehr einfach.
Es klingt wie eine Rechtfertigung, das sie sich nicht zu euch bekennen, weil
sie Zuhause "nix zu melden haben". Prima Klischee!
Liebe Maus,
ich kann deine Zeilen sehr gut verstehen. Ich War selbst mal Ehefrau und wurde betrogen. Zwischen meinem Ehe aus und der Affäre lagen 5 Jahre. Somit hatte ich diesen Schmerz schon hinter mir und doch wurde ich zur Affäre, wissend, dass es verdammt weh tut betrogen zu werden.
Ich würde dir recht geben, wenn meine Motivation tatsächlich die von dir oben genannte wäre. Mein Ex AM hatte sich ja für mich entschieden. Seine Frau wusste von mir.
Trotzdem spürte ich, dass trotz des Zugeständnisses für eine gemeinsame Beziehung diese noch nicht wirklich entschlossen beschreiten werden konnte
Er brauchte uns beide und darauf sollte es hinaus laufen.
Als er mir sagte, dass er durch mich wieder Kraft für das Leben mit seiner Frau und Kinder bekommen hat, habe ich die Reiseleine gezogen. Denn ich wollte nicht als Tankstelle dienen.
Dieser Mann war und ist schwach. Denn er lebte durch uns wieder auf und der Kampf seiner Frau und das gleichzeitige Lieben durch mich ließ ihn leichtsinnig und übermütig werden.
Seine Frau schrieb mir, dass sie ihn braucht. Sie sprach nicht von liebe. Sie hätte nur ihn und sonst niemanden.
Er sagte mir dies auch immer wieder zum Schluss. Sie war soweit, dass sie ihm erlaubte zu mir zu fahren. Das erfuhr ich erst später. Er kam direkt nach dem Abendessen zu mir, seine Frau verabschiedete ihn an der Tür, wissend, dass er zu mir fährt. Als ich das erfuhr fühlte ich mich wirklich nicht mehr gut.
Sie schrieb mir in dem Brief. Eigentlich nimmst du mir nichts weg.
Ihre Abhängigkeit wurde mir dadurch sehr bewusst.
Ich habe das ganze beendet. Dies betone ich deswegen, weil ich nicht das Gefühl trage, dass er sich nicht für mich entschieden hat.
Trotzdem war es ein gewisses benutzen seinerseits. Er wird es wieder tun. Er braucht diese Aufmerksamkeit und seine Frau wird das auch eines Tages erkennen und ganz sicher ihre Konsequenzen ziehen.
Wenn ich die Augen zu gemacht hätte und nur seinen Worten gelauscht hätte, wäre ich heute noch mit ihm. Aber zum Glück öffneten sich meine Augen.
Er ist bei seiner Frau, weil es mich nicht mehr gibt. Es macht einen grossen unterschied ob ein Mann die Affäre selbst beendet und zurück geht oder bleiben muss, weil die AF gegangen ist.
Zumindest fällt es der EF dadurch schwieriger zu verzeihen. Heute, würde ich nie wieder einer Affäre zustimmen. Das ich ihn bei dem Betrug unterstützt habe lastet schwer. Seine Frau, die er über Monate hinweg als kalte und abhängige Frau darstellte, die quasi lieblos ist und null eigenständig, ist im wahren Leben einfach über die Jahre abgestumpft. Denn er hat diese Frau bewusst abhängig von such gemacht. Eine studierte Frau in den Haushalt gedrängt und mit Abwesenheit durch Geschäftsreisen ihr sehr viel entzogen.
Ich weiss das alles. Es würde zu lange dauern das zu erklären.
Ich bin ihm schon lange nicht mehr böse und auch ich bin nicht vollkommen.
Ein Mann der sich so viel holt, mehr als ihm zusteht, durch Unwahrheit und List, der ist in meinen Augen nicht stark.
Ich War auch nicht stark, als ich zu geliebte wurde, aber ich fand mrine Stärke wieder.
Es soll hier auch nicht zu einem Machtkampf werden. Zum verarbeiten der Schmerzen gehört es dazu sich vor Augen zu führen was seine Gründe waren...