ZongsZ
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ich habe mich bereits am Dienstag hier zu Wort gemeldet.
https://www.trennungsschmerzen.de/zweija ... 25191.html
Nun habe ich ein paar neue Ansichten, über mich und meine Ex-Freundin.
Im nachhinein weiß ich nicht ob es ein Fehler war, aber ich habe sie heute angeschrieben und sie gefragt, wie es ihr geht. Ihr ging es natürlich super, da sie ja bereits in einer neuen Beziehung ist. Im Verlauf des Gespräches ist sie näher darauf eingegangen, wieso sie mit mir Schluss gemacht hat. Es lag wohl an meinem Verhalten, welches sie sehr oft verletzt zu haben scheint und zu weinen gebracht. Auch soll ich einige Aussagen getätigt haben, die sie sehr verletzt haben. Ich hätte genauer nachfragen sollen was genau sie damit meinte, aber das habe ich nicht. Ihrer Ansicht nach, würde ich mehr an mich selbst denken als an andere. Dieser Aussage, kann ich nur teilweise zustimmen, da ich bei meinen depressiven Phasen (ich hoffe das kommt euch nicht als blöde Ausrede rüber, aber die gab und gibt es noch) sie wirklich vernachlässigt habe. Vielleicht auch desinteressiert rüber kam. Allerdings gab sie zu, dass sie schon mehrmals während der Beziehung überlegt hat, mit mir Schluss zu machen. Das ist der Punkt an dem meine Welt zusammenbricht. Denn sie hat mir während den 2 Jahren fast immer das Gefühl gegeben, dass ich sie glücklich mache. Desweiteren erwähnte sie, dass ich die Trennung mit meinen guten Taten wieder abgewendet habe. Kein großer Trost für mich, da ich jetzt, am Ende der Beziehung alles vor die Nase gehauen bekomme. Im großen und ganzen komme ich mir wie ein ****** vor, der seine Freundin unterdrückt, aber so jemand bin ich wirklich nicht. Ich meine sie hat auch bei anderen von mir geschwärmt, wie sie mir früher immer erzählte. Ich finde ich habe mir stellenweise, wirklich große Mühe gegeben sie glücklich zu machen. Vielleicht ist der Punkt der, dass ich das nicht immer machen konnte, weil ich ab und zu zu sehr mit mir selbst beschäftigt war. Aber geht das nicht jedem mal so? Ich hab schon mit einigen Freunden darüber gesprochen, und sie meinten dass sie ihre Reaktion nicht verstehen können und es krass finden, dass sie sich schon eine neue Liebe geangelt hat. Ich versuche da etwas objektiv zu bleiben und versuche nicht zu verurteilend zu denken, bzw. zu schreiben, auch wenn es so rüberkommt. Deswegen möchte ich euch fragen, die da vielleicht etwas objektiver sein können, ob es überhaupt in Ordnung ist, sich wie sie zu Verhalten, wenn man davon ausgeht, dass ich sie sehr verletzt habe. Natürlich lest ihr hier nur meine Version der Geschichte. Ihre wird sich wahrscheinlich von meiner unterscheiden. Mal abgesehen vom Grund des "Verletzens" waren wir ein Paar, dass nicht immer so viel unternommen hat. Zu einem großen Teil mag das an mir gelegen haben, dass ich nie die Ideen fand etwas "tolles" zu unternehmen, aber sie hat auch nie die großen Ideen für Unternehmungen gehabt. Ich glaube, dass ist ein Punkt an dem wir uns ähnlich waren und der uns wahrscheinlich auch alles gekostet hat. Denn obwohl sie auch nie den großen Anschub für Unternehmungen hatte, wünschte sie sich immer was tolles zu unternehmen. In dem Punkt habe ich mir während der gesamten Beziehung schon Sorgen gemacht, aber wirklich dagegen getan habe ich nichts. Wie sehr man sowas bereut, merkt man natürlich erst wenn der Schaden nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Im Endeffekt glaube (hoffe) ich, dass ich nicht der dermaßen schlechte Freund war, wie sie es dargestellt hat. Es tut mir so weh, dass sie so denkt. Mir kommt es auch vor, als hätte sie eine neues Gesicht. Vielleicht weil ich sie nie mehr so sehen kann wie früher, als wir ein Paar waren. Ich liebe sie noch. Tatsächlich aber nicht mehr ganz so stark, wie vor diesem Gespräch und das tut mir auch weh. Ich weiß nicht wieso, aber bis gestern wünschte ich mir, ich würde sie nie aufhören zu lieben, auch wenn es vorbei ist. Mir wünschen, dass alles so wie früher ist, kann ich auch nicht mehr, da ich nun weiß wie sie die ganze Zeit gefühlt hat. Ich wünsche ihr alles Glück und Liebe der Welt, auch in dem noch mehr herzzerreißendem Wissen, dass ich es nicht sein werde, der sie glücklich machen wird.
Ich möchte auch wissen, ob ihr denkt, dass es unbedingt nötig wäre über die Sachen, die ihr nicht passen oder die sie verletzen sofort zu sprechen, anstatt so zu tun als wäre heile Welt wie mir es oft so vorkam. Weil ich nicht glaube, dass so eine Herangehensweise langfristige Beziehungen garantiert...
Andererseits denke ich durch das Gespräch mit ihr, dass ich nur Frauen bei mir behalten kann, wenn ich der unternehmungslustige Typ mit einem großen Freundeskreis bin. Denn die Hoffnung, dass man mich so lieben kann, wie ich bin, wurde mir genommen.
LG ZongsZ
PS: Ich entschuldige mich schon mal im voraus, falls der Text zu wirr geschrieben wurde und bedanke mich natürlich für alle Antworten und Tipps.