Scheol
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Zitat von Aline_8:Das habe ich geschrieben. Ich möchte es nicht. Und dann habe ich das geschrieben. Meine Definition von einer Opferrolle ist es, dass man sich als opfer seiner Umstände sieht,…….
Oder sich als Opfer fühlen , als Opfer sehen……
wenn hier eine Person ins Forum kommt , und eine miese Geschichte hat , werde ich kaum das Wort Opfer nehmen , oder wie andere , Überlebende. Beide Begriffe wären zwar richtig , nur möchte ich das niemanden einpflanzen.
wie ich damals den Unfall hatte , weil dort Dreck und Flüssigkeiten auf der Straße lagen , ich eine nahtoderfahrung deshalb hatte ,…….. ich sah mich nie als Opfer der Person die dem Dreck hat da verloren.
mir war vieles Zuviel in dem Moment , ABER ich nahm den Umstand an !
Ich habe bis heute etwas Probleme davon , aber ich habe nie selbst mich als Opfer gesehen.
sind sie Opfer einer Fremdverschuldung gewesen , war eine Frage in einem Vordruck. Die weitere , wenn ja konnte der Täter ermittelt werden ?
Würde es was an meiner Situation ändern wenn es da jemanden geben würde , wo ich sagen könnte du hast den Dreck da hin geschmissen….
es ändert nichts an dem Umstand.
Ich nahm den Umstand an. Informierte mich, probierte aus , um da wieder raus zu kommen.
die Prognosen waren nicht gut , aber ich nahm mir Zeit hinzusehen. Zu verstehen , zu durchschauen ,….. zu lernen.
der Weg ist nicht einfach , und kurz ist der auch nicht. Und manchmal ist es nicht der Weg den man denkt zu gehen, gehen zu können.
Ich kann mich selbst zum Opfer denken , verbittern , resignieren , aufgeben , mir / anderen die Schuld geben, weg schauen. Oder man probiert immer mal was anderes, um Erfahrung zu sammeln. Die Sache annehmen und weiter machen das ist wichtig denke ich.
man darf resignieren , man darf verzweifeln , man darf sich auch mal hinsetzen und Pause machen. Und wenn man die mentale Möglichkeit hat , irgendwann wieder aufstehen und weiter machen. Weil viele haben diese Möglichkeit nicht.
viele bleiben sitzen und stehen niemals mehr auf . Andere haben so schwere Schäden das sie aus Angst nur Opfer sein wollen , weil der Weg da raus zu schlimm für sie wäre.
