Zitat von Besserspät: Mein Job gibt den wochenweisen Wechsel nicht her. Wenn dann wöchentlich von sa-mi und mi -sa- oder so.
Sa - Mi = 5 Tage
Mi - Sa = 4 Tage
(wenn vielleicht auch an den Übergabetagen keine vollen Tage)
Eine Woche hat in meiner Welt jedoch 7 Tage

Für wen stellst Du Dir die 5/4 Tage vor - Für Dich oder Deinen Nochmann?
Als Eltern kann man jede Variante des Umgangs einvernehmlich (!) regeln. Von Einvernehmlichkeit scheint Ihr mir aber noch meilenweit entfernt momentan. Das, was Dir vorschwebt, ist kein klassisches Wechselmodell, das wäre nämlich 50 : 50; 7 Tage Du, 7 Tage er.
Du solltest Dich deshalb auf dieses Szenario einstellen und realistisch planen, wie Du auch einen wöchentlichen Wechsel hinbekommst; ggfs. halt mit externer Unterstützung. Momentan schaffst Du es ja auch - wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Kinder überwiegend bei Dir.
Ob es überhaupt zu einem Wechselmodell kommt (und ob Dein Ex das auch immer noch will, wenn er erfährt, dass er vermutlich trotzdem Unterhalt zahlen muss), steht derzeit noch auf einem völlig anderen Blatt. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle, dass niemand vorhersagen kann, wie entschieden wird. Wobei Ihr in die Entscheidung einbezogen werdet, i. d. R. durch eine Mediation.
Du solltest Dich aber auf alle Möglichkeiten einstellen und vorbereiten, ausloten, wie Du was leisten kannst und zusammen mit Deinem Anwalt/Deiner Anwältin Argumente sammeln.
In meinem Umfeld haben sich anfängliche Streitigkeiten zur Betreuungs- und Umgangsregelung immer zur Zufriedenheit aller gelöst, manchmal hat es eben ein wenig gedauert. Liebende Eltern schaffen es meiner Erfahrung nach, auf das Wohl der Kinder zu gucken, statt sie für einen Stellvertreterkrieg zu nutzen.
Ich wünsche Dir alles Gute
🍀