Zitat von Worrior: Was wieder zeigt, Männer brechen still.
Zitat von Amb25: Das stille Leid der Männer existiert, ist aber selten sichtbar.
Das scheint eine weit verbreitete Meinung zu sein.
Richtig ist, dass die gesellschaftliche Prägung und möglicherweise auch die hormonelle Ausstattung Männern den Zugang zu eigenen Gefühlen erschwert.
Die KI meint: "Studien und Fachartikel zeigen, Männer haben im Schnitt einen schlechteren Zugang zu ihren Gefühlen, verdrängen Probleme eher und deuten psychische Krisen als persönliches Versagen.
Es gibt ein starkes Rollenbild („sei stark, sei funktional, nicht weich“), das viele Männer dazu bringt, Schmerz zu verdrängen, zu bagatellisieren oder in „akzeptable“ Formen zu übersetzen (Arbeit, Alk., Sport, Rückzug)."
Gleichzeitig brechen dann diese verdrängten Gefühle mit überdurchschnittlich vielen Suiziden, Amokläufen, seitenweise verfassten "Manifestos" und gewaltvollen Schwachsinnstaten wie z.B. der erweiterte Suizid vor einer U-Bahn durch.
Wären alle diese Männer mal besser zum Arzt gegangen.
Dieses "Männer leiden still"-Rollenverständnis ist also nicht nur für den einzelnen Mann schädlich, sondern auch für die Gesellschaft und nichts, worauf man(n) stolz sein sollte.
Es scheint auch so, als würden viele Frauen sich eher innerhalb der Beziehung Gedanken machen und weiterentwickeln. Während viele Männer erst, wenn eine Frau die Tür hinter sich zu gemacht hat, ins Grübeln kommen.
Aber auch da hilft KI:
"Männer investieren während einer laufenden Beziehung tendenziell mehr emotionale Gedanken und Energie als Frauen. Studien zeigen, dass feste Partnerschaften für Männer psychologisch bedeutsamer sind – sie fühlen sich abhängiger von der emotionalen Unterstützung durch die Partnerin, da ihr soziales Netz oft enger ist.
Nach einer Trennung machen Männer sich stärker Gedanken und leiden intensiver. Männer initiieren seltener die Auflösung, empfinden danach mehr Einsamkeit und sehen weniger positive Aspekte am Single-Leben; Frauen erholen sich oft schneller dank besserer Freundschaften."
Der Schlüssel, solche Texte nicht mehr verfassen zu müssen, scheint also zu sein, einen besseren Zugang zu den eigenen Gefühlen zu finden, bevor alles den Bach runtergegangen ist, sowie mehr Freundschaften zu schließen, die auch ein Teilen von Sorgen und Gedanken ermöglichen und nicht nur an der Oberfläche bleiben.