Zitat:Wahnsinn deine Geschichte und ich jammere wo es wohl so viele andere gibt.
soll Dich nicht runterziehen - bloss nicht ! Ich wollte Dir damit nur vor Augen führen, dass ich verstehe, was in Dir abläuft. Zudem kann ich Dir sagen, da Du jetzt zu dem ganzen Trennungsschmerz auch noch die Angst vor einer lebensbedrohlichen Krankheit oder einer, vielleicht auch mehreren Operationen etc. hast, nicht wirklich in einem "Zustand" bist ( sorry, anders kann man Das nicht beschreiben ), wo Du irgendwie rational handeln kannst.
Sollte sich die Diagnose anders erweisen und Dein Leben zumindest gesundheitlich besser verlaufen als gedacht, hast Du den Kopf frei um wieder über sowas nachzudenken, aber im Augenblick möchtest Du einfach nur eine Schulter zum Anlehnen, den Mann an Deiner Seite der Dir sagt das alles wieder gut wird und Du bist komplett im freien Fall.
Das siehst und fühlst Du komplett anders, würde ich ihn kennen, würde ich ihm wohl gerne eine reinhauen. Das meine ich Ernst.
Was Dir hier angetan wird, wirst Du nie wieder vergessen können, wenn Du zudem ernsthaft wirklich erkrankt bist, ist es ein noch heftigerer Schlag der Andere schon in die Knie gezwungen hat.
Der Typ ist eine charakterliche Null Nummer, davon abgesehen das man sich trennen kann wie man will.
Du bist krank und hast noch nicht mal einen Befund und er tut so als gäbe es für Dich nicht und Du denkst noch immer, dass Du nur diesen kleinen Funken Hoffnung auf ein normales Leben und Deine Erinnerungen am Leben halten willst.
Mir fliessen hier gerade vor Wut die Tränen...
Zitat:Der Schmerz und die Enttäuschung bleiben also? Und man lernt (nur) damit umzugehen.... ?
es kommt darauf an, was für ein Mensch Du bist. Ich war und bin schon immer etwas anders als Andere und weiß inzwischen auch wieso. Vielleicht kann ich deshalb mit dem "Schmerzecho" wie ich es nenne, nur schwer umgehen, aber Das was mir dieser Mensch angetan hat, kurz nachdem ich so hart für mich, mein Leben und meine Gesundheit gekämpft habe, hat mich fast aufgeben lassen, in vielerlei Hinsicht.
Ich bin nicht mehr dazu in der Lage ( obwohl ich vorher schon durch echt fiese Beziehungen gewandert bin ) einem Mann zu vertrauen, bin nicht mehr dazu in der Lage mich zu öffnen, auch wenn ich natürlich nach aussen hin eine gute Show liefere, denn Die muss bekanntlich weitergehen ...
Wie Du schon schreibst, man lernt damit zu leben - das war´s dann aber auch, je nachdem wer dieser Mann /Mensch für Dich gewesen ist.
Für mich war es eine der schwersten Verletzungen meines bisherigen Lebens, zumal ich ihn vorab darum gebeten habe mich nicht ohne ein gut gemeintes "mach´s gut und ich wünsche Dir alles Beste " o.ä zu verabschieden.
Es braucht dafür keinen Staatsakt - nur dieses kleine" Tschüss mach´s gut" hätte mir gereicht. Eine kleine Erklärung, dafür braucht es keine Stunden - bei Dir sicher auch nicht. Dazu sind diese Typen zu feige und zu charakterlos.
Zitat:Hmmm... es ist wie ein Alptraum. Naja Freunde und Familie, haben wir ja beide nicht so viel gehabt. Ich hab immer gesagt er und mein Hund sind meine Familie.... er war wirklich Familie für mich. Das war schön

schlimm....ich hoffe wenigstens der Hund ist noch da....meine Tiere haben mich immer getragen und tun es noch....
Zitat:Naja, also wieder die Gedanken umleiten. Er ist weg. Er weiß selber nicht ganz wieso. Und Aussprache gab es auch keine. Ende der Story. Nicht so einfach.
alles andere als einfach und in Deiner Situation doppelt nicht....konzentriere Dich jetzt bitte auf Dich, Deine Gesundheit und sonst nichts mehr....das hat Priorität, auch wenn´s schwer ist. Wie es für mich klingt, ist er eine Lektion aus der Du lernen kannst...
ich wünsche Dir ganz viel Kraft...
Knappi