Zitat von Stellaria:Hi @udi74,ahhh, du machst an Weihnachten "Männerabende" mit Moritz und Willi. So wie du die beiden Kater beschreibst, müssen die aber früh ins Körbchen, weil sie nicht mehr so fit sind. Wer hat denn das Tierrettungsprojekt angefangen? Hattest du die Idee oder deiner Ex? Ja, drei Jahre ist schon eine ganz gute Zeit, um Abstand zu gewinnen. Ich merke aber, du arbeitest dich noch ganz kräftig an ihr ab. Ich merke aber auch, dass mein Ex mir wieder mehr im Kopf herumspukt. Wie Weihnachten und Silvester vor zwei Jahren mit ihm war. Mein einziges Weihnachten und Silvester mit ihm!
@stellaria:
Hallo, liebe Stellaria! Ich hoffe, Du bist voll im "Weihnachtsfieber", will sagen, Du entspannst und genießt total!
Ja, ich mach hier "Männerabende", das Schlafen der kleinen "Racker" ist auch kein Problem: Der Moritz liegt eh immer auf meinem Bett und Willi trage ich in einen selbstgewickelten "Babyumhang" mit mir rum, so kann ich ihn fix die Medis geben und ihm ist immer schön warm!
Die Geschichte mit dem Tierrettungsprojekt kam damals uns beiden, als wir zu Besuch bei einer Bekannten von uns waren, jene arbeitete seinerzeit in einem Katzenschutzverein (so nenne ich es mal). Ein Verein, der sich für misshandelte Katzen und sich um jene kümmerte, die schlecht vermittelbar waren (z.B. wegen schwerer Erkrankung, auffälligen Verhalten und so). So kamen wir auch mit dem örtlichen Tierschutz, dem Veterinäramt und anderen Stellen und Institutionen in Kontakt.
Durch unseren eigentlichen Beruf als gesetzliche Betreuer, Nachlass-, Jugendpflegschafts- und Verfahrenspfleger ergaben sich immer wieder Situationen, in denen wir auf "Tierschutzebene" tätig wurden. Als wir 2005 den Resthof erwarben und umbauten, hatten wir von Beginn an die Vorstellung und Idee, dieses auch als Refugium für Tiere zu gestalten. So kamen wir zu den einstmals vielen Katzen, von denen noch insgesamt drei leben (Moritz und Willi bei mir, Kläuschen bei meiner Exfrau).
Ich habe mit meiner Ex abgeschlossen, leider ist sie immer noch sehr präsent wegen dem Haus, wo ich zur Miete wohne und welches ihr gehört. Ich bekomme auch leider nach wie vor viel aus dem dörflichen Umfeld mit. Teilweise reicht es, dass ich nur beim Aldi im nächsten Ort einkaufen gehe, da werde ich sehr oft mit konfrontiert, dass mich mir völlig unbekannte Leute ansprechen und mir wer weiß was erzählen. Dummerweise lebt meine Ex einen Nachbarort weiter, sie ist wegen ihrer "speziellen Beziehung" und ihrem Verhalten eh Thema Nummer 1. Da wir, als wir noch zusammen lebten und zusammen gearbeitet hatten, auch regional sehr bekannt sind, kann ich es leider kaum vermeiden, immer wieder neue "News" von ihr und/oder ihrem Leben zu hören zu bekommen usw. Ich weiß nicht, wie oft ich den Leuten schon gesagt habe, dass mich das nicht interessiert, aber die "Sensationsgier" der Dörfler kennt da wohl keine Grenzen.
Egal, wenn ich nächste Woche hier ausziehe (sofern alles nach Plan klappt) bin ich weit weg und kann endlich neu starten. Die letzten Tage überlebe ich auch noch!
Ich wünsche Dir weiterhin schöne Feiertage!
L.G.
Udi