Marie1
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ich bin‘s mal wieder und brauche etwas Objektivität von euch.
Nach der Trennung hab ich mich nicht wirklich erholen können. Ich habe mich immer weiter zurückgezogen. Meine Freundschaften nicht gepflegt, geschweige denn einen anderen Mann kennengelernt. Ich war quasi der Beobachter meines eigenen Lebens.
Im Job hab ich nur noch funktioniert.
Vor 2 Wochen gab es eine ruhige Auseinandersetzung mit meiner Chefin. Ich sie sagt das ich meine Leistungen seid meiner Trennung nicht mehr abrufen kann und es fällt ihr schwer mitanzusehen wie ich kaputt gehe.
Ich dachte sie spricht von einem anderen Menschen. Kurz um, ich hab meinen Job nach 20 Jahren gekündigt.
Mal abgesehen davon, dass ich echte Zukunftsängste habe, bin ich schon erleichtert.
Mein ex hat oft gesagt, dass ich kürzer treten soll und mir einen anderen Job suchen soll. Damals wusste ich das er recht hatte, nur war ich da noch nicht soweit.
Jetzt ist alles sehr präsent. Die Trennung- jetzt merke ich erst das ich wenig davon verarbeitet habe.
Ich befinde mich gerade in einer echten Lebenskrise und weiß nicht wo ich anfangen soll.
Und er: ruft meine mutter nach langer Zeit an um zum Geburtstag zu gratulieren, fährt mit seiner neuen Freundin zu meinem Cousin ins Geschäft…. Ganz groß.
Ich ich fühle mich als der totale Versager. Merz Herz schreit und mein Verstand schüttelt nur den Kopf.