Zitat von SallyM:ich bin 50, habe keine kinder, wofür es einen grund gibt, und wenn es nur die überbevölkerung des planeten ist, und war nie verheiratet! ich brauche keinen obrigkeitszettel, der mir bestätigt, dass ich mit jemanden zusammen bin.
Ist auch ohne weiteres akzeptabel und okay, man sollte vor allem Gründe
für das Erzeugen von Kindern haben, weil sich damit das Leben grundlegend ändert und nicht jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, damit glücklich sind.
Zitat von SallyM:ich finde man sollte von haus aus alles überprüfen was "immer" schon so war... es kann auch schon "immer" falsch gewesen sein...
Richtig, man muss nicht immer mit dem Strom schwimmen, gerade in Hinsicht auf langfristige Lebensziele und Planungen. Oft orientiert man sich an das "allgemein übliche", obwohl einem das nicht zusagt oder zumindest Vorbehalte bestehen.
Zitat von Kaetzchen:Schon ganz allein deshalb, weil ein Mann, der all diese Erfahrungen nicht gemacht hat so wie ich, einen ganz anderen Beziehungsbackground hat als ich und zudem wahrscheinlich ein anderes Bindungsverhalten
Auch das ist per se akzeptabel, weil im Vorfeld bereits definiert ist, ob der Hintergrund eines Individuums für einen anderen Menschen tragbar und akzeptabel ist. Es mag wie ein Vorurteil klingen, ist letztlich aber eher eine Form von Selbstschutz und Erwartungshaltung. Bin ich mir dessen bewusst, weiß ich, was ich will (was hier ja in den Foren oft ein gern genannter Tip ist

), deshalb müssen andere Menschen ja nicht schlechter sein. Sie sind halt nur nicht im Beuteschema der betreffenden Person.
Zitat von Kaetzchen:Ich kann mir daher eine Beziehung mit einem Mann, der das alles nicht kennt, nicht vorstellen. Nicht, weil ich es "doof" finde, sondern schlicht und ergreifend aus oben genanntem Grund.
Das ist die Konsequenz aus vorgenannten Punkt. Kaetzchen möchte nur Männer Daten, die eine gewisse Vorerfahrung mitbringen und daher ein entsprechendes Bindungsverhalten an den Tag legen. Das sind jetzt auch keine Vorurteile, sondern ihre Lehren aus einer entsprechenden Menge an Erlebnissen und Erfahrungen. Im Grunde leben die meisten von uns dieses auch so aus, Kaetzchen hat es nur deutlich formuliert.
Stichwort Erwartungshaltung: Hier eine eigene neue Anekdote aus meine Leben "zum Lachen".
Meine Exfrau ist ja zum vierten Mal verheiratet mit einem anderen Mann und vor geraumer Zeit, bei einem Treffen mit einer gemeinsamen Freundin, fragte jene Freundin, wie sich wohl ihr soziales Umfeld verändern würde. Meine Meinung seinerzeit: Meine Exfrau konnte und kann nicht alleine leben, sobald der vierte Mann tot oder weg ist (oder uninteressant wird), wird sie absehbar einen neuen Partner haben, wahrscheinlich noch mal heiraten.
Gestern nun rief mich diese Freundin noch mal an und "musste" mir folgendes berichten: Ein älteres Ehepaar, dass in direkter Nachbarschaft zu meiner Ex und ihrem Mann lebt, habe sich komplett zurückgezogen. Grund sei, dass sich der Mann dieses Ehepaares in meine Ex "verguckt" habe und sehr eindeutig flirtete. Daraufhin habe dessen Ehefrau "abgedreht" und den Kontakt zu meiner Ex kategorisch beendet.
Die gemeinsame Freundin meinte daraufhin, irgendwann hätte sie niemanden mehr, hoffentlich würde ich sie dann zurücknehmen?

Ich: Wie kommst Du darauf?
Die Freundin: Wo soll sie denn sonst hin?............
Ich: Nicht mein Problem, die wird eh nicht alleine bleiben.
Ja ja, wie das Leben so spielt. Ich kann daher die Meinungen von Kaeztchen und auch SallyM vollauf verstehen und akzeptieren. Ladies, ihr habt beide recht.
