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Den eigenen Weg finden nach Affäre

F
Zitat von Sienna:
Dafür ist vielleicht einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Es reicht, wenn du dir im ersten Moment klar bist, was du willst und was nicht. Die ...

Das ist lieb, danke!

x 1 #16


Worrior
@Freya21
Tut mir leid für Dich dass Du so eine Nackenklatsche kassiert hast.
Ich drücke es mal ganz pragmatisch aus ohne viel Psychogerede "Wenns dem Esel zu wohl wird geht er aufs Eis".
Er ist bestimmt kein fauler oder träger Mensch und er hat in seinem Leben schon einiges gewuppt wo andere erst mal hinschnuppern müssen.
Maßgeblich für seinen Erfolg war aber auch -wie Du es selbst nennst- dass Du ihm den Rücken freigehalten hast.
Die familiären und sozialen Verpflichtungen blieben wohl an Dir hängen.
Das weiss er nicht zu schätzen denn er kennt es ja nicht anders.
Wie Du siehst führt ständige Nachsicht und Verständnis, auf der Gegenseite, nicht zwingend zu gehobener Wertschätzung.

Auch jetzt spürt er für seinen Bockmist keinerlei große Konsequenz.
Es wird geredet und psychologisiert bis die Ohren bluten doch von Deiner Seite kommen keine Taten, keine klare Ansage mit sofortigem konsequenten handeln.
Was wäre wohl wenn Du sagst dass für Dich diese Beziehung zuerst einmal beendet wäre und Du Dir einen Weg zur räumlichen Trennung überlegst?
Du würdest handeln und Dich nicht mehr von den Umständen und seinen Launen hin und her schleudern lassen.
Du hättest eine gewisse Kontrolle, wärst kein Opfer das tagtäglich versucht sich die Sache passen zu reden.
Natürlich muss auch aus Deinem Inneren der Schneid kommen die angesagten Konsequenzen durchzuziehen, sonst wirkt das alles lächerlich.

Anziehung, Begierde und Leidenschaft, wie auch die gegenseitige Wertschätzung und Respekt können nicht herbeidiskutiert werden, auch nicht durch Psychologen.
Handle!

x 4 #17


A


Den eigenen Weg finden nach Affäre

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Waris07
@Freya21

Zitat von Freya21:
Ich versuche mich kurzzufassen. Ich bin 38 Jahre, w. Mein Partner 44 Jahre, wir haben zwei gemeinsame Kinder, 2 und 5 Jahre. Wir sikd nicht verheiratet, aber ich habe erst letzten Oktober einen Heiratsantrag von ihm bekommen. Wir sind seit 13 Jahren zusammen

Das zeigt, dass er bis vor kurzem nach außen hin eine klare Bindung signalisieren wollte.....

Zitat von Freya21:
Seit zwei Wochen habe ich rausgefunden, durch das konkrete erfragen (oder ist da eine andere?) , dass ee mich seit drei Monaten betrügt und Gefühle für die andere Frau entwickelt hat.

...dann aber 3 Monate später sich fremdverliebt und eine Affäre am Laufen hat.

Das zeigt, dass er nach außen hin eine klare Bindung wollte, während er innerlich andere Wege erkundet. Er sucht Spannung, Leichtigkeit und vielleicht auch Selbstbestätigung außerhalb, ohne die Sicherheit in der bestehenden Beziehung aufzugeben?
Sind die Hochzeitspläne damit vom Tisch? - Für ihn / für dich / für euch beide? 🤔


Zitat von Freya21:
Ich bin selber psycholog. vom Fach und habe natürlich dementsprechend auch schon viele Lebensgeschichten gehört. Ich sehe es nicht schwarz weiß, in dem Sinne, dass es unerhört wäre Gefühle für jemand anderes zu entwickeln. Was meine tiefe Verletzung aus macht, dass mein Partner nicht!

Als Fachfrau merkst du - Wissen hilft nur bedingt.
Denn hier geht es nicht um Theorie, sondern um das tägliche responsive Verhalten oder dessen Fehlen. Du steckst mitten im emotionalen Chaos, und das ist menschlich. Aufmunternde Emojis


Zitat von Freya21:
Schon lange bin ich auch nicht wirklich glücklich in der Beziehung, ich habe oft durch seine Habdlungen verspürt, dass vieles andere wichtiger ist als ich und die Kinder. Beispiel in Urlauben, es war ihm immer extrem wichtig in Familienurlauben seine Hobbies zu leben und das sind viele, Angeln, Surfen Wakeboarden etc. Das sah dann oft so aus, dass ich im Familienurlaub mit den Kindern alleine am Strand saß und er beispielsweise Surfen war.

Klingt nach einem sehr verfestigten Muster, das du lange getragen hast, während er in seiner Komfortzone blieb. Gottman nennt das "emotionale Bankkonto-Defizit" Du investierst, er zeigt wenig Gegenleistung, die Bindung leidet. 😉


Zitat von Freya21:
Das sah dann oft so aus, dass ich im Familienurlaub mit den Kindern alleine am Strand saß und er beispielsweise Surfen war. Dazu muss man sagen, dass ich ihm immer ermöglicht habe, zwei mal im Jahr ohne uns mit Kumpels z.B in den Skiurlaub zz fahren

Er lebt und genießt, du trägst Verantwortung. Hier zeigt sich das klassische Ungleichgewicht von Nähe vs. Abenteuer, Verantwortung vs. Freiheit.


Zitat von Freya21:
Dazu muss man sagen, dass ich ihm immer ermöglicht habe, zwei mal im Jahr ohne uns mit Kumpels z.B in den Skiurlaub zz fahren. Insgesamt habe ich neben meines Berufs die meiste Care Arbeit übernommen.

Hier zeigt sich, wie du ihn entlastet hast, während er seine Freiräume genießt. Solche Muster festigen sich, wenn niemand konsequent Grenzen setzt.

Hattest du auch solche Freiräume oder hast du dich selbst zurückgestellt? 🤔

Zitat von Freya21:
Immer mit dem Gefühl ihm den Rücken frei zu halten, denn seit Jahren mache ich mir schon Sorgen um ihn und glaube, dass er einen Burnout hat

Er war deine oberste und 1. Priorität !?
Wo standest du selbst dabei?
Dieses Dynamik zweigt deutlich wohin es zwangsläufig hinführen kann, dass man selbst emotional austrocknet, während der Partner Leichtigkeit außen sucht.


Zitat von Freya21:
Wir sind beide selbständig in eigener Praxis, er ist wirklich ruhelos (hat auch ADHS) und hat neben Rennovierung unseres Hauses allein in den letzten 6 Jahren mehre Immobilien erworben und rennoviert. Dazu auch mit 45 Jahren jeden Abend Sport, am Wochenende oft feiern (trinkt so gut wie keinen Alk., aber er sagtt er brauche Aktivität statt Ruhe un runterzukommen) Er wurde immer negativer, reizbarer.

Klingt nach jemandem, der immer in Aktion sein muss und Ruhe kaum erträgt.

Das ist ein Risikofaktor für emotionale Vernachlässigung - er bleibt in seiner Komfortzone, du trägst die Verantwortung.


Zitat von Freya21:
Ich habe es immer wieder versucht ihn zu entlasten, Gespräche zu suchen. Aber keine Chance. Auch wenn er selber vom Fach ist. mein Unglück, dass ich mich nicht gesehen fühle, mich zurückstelle. habe ich kommuniziert. Ich sprach auch offen über Trennungsgedanken. Er redete kaum, sagte nur immer wieder, er bekämme Feuer von allen Seiten ubd nahm mein Unglücklichsein wahrscheinlich eher als nochmehr Druck war.

Er trägt wenig bei, bleibt bequem in seiner Komforzone.
Frag dich mal - Woher kommt diese Dynamik, welche Anteil hast du selbst daran und warum hat sie sich so verfestigt?


Zitat von Freya21:
Ich denke, ich bin ein sehr mitfühlender, warmer Mensch, ich bin sehr treu, einfach weil ich mich mit dem Menschen den ich Liebe zutiefst verbunden fühle. Ich denke, wie in guten so in schlechten Zeiten.

Ja, das spürt man in jedem Satz..... Du bist loyal und fürsorglich.
Deine Fürsorge ist ein Geschenk - aber sie darf nicht deine eigene Identität auflösen. 😉


Zitat von Freya21:
Aber nun ist die Neue Liebe da, es sei einfach so leicht mit ihr, kein Druck, er fände sie spannend, sie sei sportlich so ehrgeizug etc.

Er hat für sich entdeckt, wie schön es sein kann, zwei weibliche emotionale Tankstellen zu haben.
Frage; konnte er sich selbst nie so richtig füllen, oder braucht er dazu schon immer externe Bestätigung? 🤔


Zitat von Freya21:
Nach aus der Nase ziehen meinerseits hat er kommunizuert, obwohl er mich tief Liebe (?) wolle er die andere kennen lernen, er müsse herausfinden, was ihn glücklich mache. Er weint viel, hat Schuldgefühle mir gegenüber und den Kindern, reflektiert sich selber als impulsiv, evtl nicht beziehungsfähig, aber er könne nicht anders.

Er möchte also beides: den sicheren Hafen bei dir und das Abenteuer bei der anderen.
Solange er keine klare Verantwortung übernimmt, bleibt das Muster bestehen.
Es sie denn du steigst endlich aus und schaust mehr nach dir und deinem Wohlergehen.



Zitat von Freya21:
Keine Schritte auf mich zu, arbeiten an unseree Beziehung etc. Für mich ist köar, so wie er aktuell ist und seit den Kindern und den vielen Projekten war, so will ich ihn nicht zurück

Dein inneres Selbst weiß es: Loslassen ist notwendig. Du hast gesehen, dass er keine klaren Schritte unternimmt. 🤗


Zitat von Freya21:
Aber was bleibt ist die leise Hoffnung,.da bin ich ehrlich, dass er sich wandelt, um 180 Prozent und das dieses Tief und zu mehr Glück verhilft. Das er einfach einen Burnout hat und aufwacht. Weil ich noch liebe.

Liebe und Hoffnung sind menschlich. Aufmunternde Emojis


Zitat von Freya21:
Und dann die Ängste ob meine Kinder schaden nehmen. Wie kann ich mich lösen, wenn ich ihn wegen der Kinder ständig sehe und auch in unser Praxis.

Zitat von Freya21:
Ich fühle mich so unsicher und habe Angst vor den vielen Monaten wo ich noch leiden werde.

Die Angst macht dich verletzlich, aber sie darf dich nicht lähmen.

Wie wahrscheinlich ist eine echte 180-Grad-Wende bei ihm ? Objektiv und nüchtern betrachtet?

Genau hier könnte das Prinzip der Differenzierung greifen.
Definiere deine emotionalen Grenzen, unabhängig von seinen Entscheidungen.
Das schützt dich und die Kinder langfristig.



Zitat von Freya21:
Als Ergänzung, sie hat selber zwei Kinder. Also auch mit ihr wird er dann Familienleben leben (müssen) falls sie langfristig zusammen sind und an den WE hätte er dann mitunter vier ! KINDER mit denen er Ausflüge etx macht...wo ist da die Leichtigkeit perspektivisch? Ich habe den Eindruck, er ist komplett in einem Film

Ganz ehrlich das ist nicht deine Baustelle. Konzentriere dich auf das, was für dich und deine Kinder langfristig gut ist, nicht auf seine Fantasien und Zukunftsprojektionen.


Letztlich liegt die Verantwortung für deine emotionale Sicherheit bei dir. Du kannst nicht ändern, wie er sich verhält, wohl aber, wie du dich selbst schützt und für dein Wohl sorgst. Dein Fokus sollte auf klaren Grenzen, Selbstfürsorge und dem Schutz deiner Kinder liegen - das gibt dir Halt und Orientierung in diesem Chaos. Tröstender Smiley

x 4 #18


FrauDrachin
Zitat von Freya21:
Wie kann ich mich lösen, wenn ich ihn wegen der Kinder ständig sehe und auch in unser Praxis. Ich fühle mich so unsicher und habe Angst vor den vielen Monaten wo ich noch leiden werde. Habt ihr Ratschläge und Rückmeldungen für mich, ich danke euch.

Für mich waren folgende Überlegungen hilfreich:
Ich bin vermutlich nicht einsamer nach einer Trennung. Ich mache eh schon 80% für die Kinder, im Gegenteil, wenn ich getrennt bin, wird es klare Regelungen geben, wann er zuständig ist. Auch für die Kinder ist es nicht schlechter, weil sie endlich echte Papazeit kriegen. Und die Mamazeit weiterhin.
Weiterhin konnte ich mir selber wirklich eingestehen, dass ich alles mögliche für die Beziehung getan habe, mich selber so weit wie irgend möglich verbogen, in Vorleistung gegangen, geredet, Kompromisse und Lösungen vorgeschlagen, Angebote gemacht... Wenn sich dadurch die Beziehung nicht (mehr) in einen Ort verwandeln lässt, wo es uns beiden gut geht, wofür dann weiter kämpfen?
Wenn also innerhalb der Beziehung nur viel Leiden und wenig Hoffnung auf Verbesserung und Heilung wartet, und sich bei Beenden der Beziehung wahrscheinlich wenig verschlechtert, aber ich mich wirklich auf den Weg der Heilung machen kann...

Worauf warte ich dann noch? Wovor genau habe ich Angst?

x 3 #19


GreenTara
Liebe @Freya21, mir scheint, er hat sich zuviel zugemutet. Ein Verlangen nach Aktivität, aber kein Gefühl für die eigene Leistunggrenze.
Ob er jetzt verliebt ist oder es eine Flucht ist, seid dahingestellt: Er möchte Abstand. Er ist nicht mehr präsent als dein Partner. Ihn interessieren auch dein Schmerz und deine Emotionen nicht mehr. Alles ist zuviel, er will einen Cut.
Nur solltest du ihm deutlich machen, dass er nicht nahtlos an dem Bisherigen anknüpfen kann, falls sich die Leichtigkeit als Irrtum erweist. Er sollte konsequent sein, damit du es auch sein kannst. Und dich in ein neues Leben einfinden kannst.

#20


MissLilly
Zitat von Freya21:
vielleicht lerne ich ihn jetzt erst wirklich kennen.


Ganz genau so ist und genau deswegen finde sollte er auch dich mal von allen Seiten kennenlernen dürfen, denn die scheinen ihm offenbar noch vollkommen fremd zu sein.

Zitat von Freya21:
Ich will die blöde Hoffnung loswerden,


Hoffnung ist das Seil, an dem man sich irgendwann zu Tode zu hangeln droht. Am besten wirst du das Seil los, indem du es ihm überreichst.

Zitat von Freya21:
ich will meine Tür zuschmeißen


Das musst du nicht. Lass sie bitte ganz ganz weit offen, damit er dich auf deinem Weg gut sehen kann, wenn auch nur noch von hinten!

Zitat von Freya21:
und mir gehört das Haus nur zur Hälfte,


Das ist sehr gut.

Zitat von Freya21:
ich bin darauf angewiesen, dass er da mitgeht,


Falsch! Er ist darauf angewiesen, dass du dich auch weiterhin fair und wohlwollend ihm gegenüber verhältst. Du musst ihm das nicht sagen, sondern einfach nur LEBEN! Denn wenn du das (kommentarlos) tust, kapiert er das ganz schnell.

Zitat von Freya21:
denn ich kann ihn nicht aus seinem eigene Haus rausschmeißen.


Doch das kannst du, aber die Mühe musst du dir nicht machen. Er ist schon groß und kann selber packen. Ich würde ihm 14 Tage dafür einräumen.

Zitat von Freya21:
meine Sichtweise war, es geht ihm nicht gut, ich supporte ihn.


Ich persönlich befürchte, dass es ihm offensichtlich noch nicht schlecht genug geht. Ich finde daher, dass du ihn noch ein wenig mehr dabei supporten solltest, damit er den Unterschied erkennen kann.

#21


F
Zitat von Worrior:
@Freya21 Tut mir leid für Dich dass Du so eine Nackenklatsche kassiert hast. Ich drücke es mal ganz pragmatisch aus ohne viel Psychogerede ...

@Worrior

Danke für die Rückmeldung. Ich habe bereits die Trennung ausgesprochen und ihn gebeten, die meiste Zeit unter der Woche im Haus seiner Mutter (dort ist eine eigene Wohnung) zu schlafen, was er auch tut. Nur innerhalb von zwei Wochen unser ganzes eng verwobenes Leben (Kinder, Beruf) auseinander zu dividieren geht nicht. Ich habe schon so konsequenr gehandelt, wie ich es aktuell schaffe (aus meiner Sicht).
Der Punkt mit dem Zerreden stimmt, ich tendiere dazu. Ich denke Handlungen sind jetzt entscheidender als worte

x 2 #22


Worrior
@Freya21
Ich kenne das, es ist nicht nur die Beziehung die wegbricht, es ist auch Deine Identität die Du darum aufgebsut hast.
Dir viel Kraft und Glück auf Deinem neuen Weg.

x 2 #23


F
Zitat von Worrior:
@Freya21 Ich kenne das, es ist nicht nur die Beziehung die wegbricht, es ist auch Deine Identität die Du darum aufgebsut hast. Dir viel Kraft und ...

Das stimmt. Es ist soviel damit verwoben und bei mir damit tatsächlich auch die Sehnsucht nach "heile Welt"

x 1 #24


Heloise
Das ist die traurigste Geschichte, die ich seit Langem gelesen hab. Grade weil ihr alle beide wisst, was da gerade abgeht. Ich kann da keinen Rat geben, weil du psychologisch wohl erfahrener bist. Aber ich kann dir sagen, was ich tun würde, wenn ich eigentlich nichts tun kann: Atmen. „Weil morgen wieder die Sonne aufgeht und wer weiß, was die Flut bringt…“ (aus Cast away) einfach das Ganze aushalten. MIT Würde.
Der Ball liegt in seinem Spielfeld. Du brauchst keine Angst zu haben, dass du „einknickst“, wenn das mit der neuen schiefgeht und er angekrochen kommt. Das hast du schon abgespeichert. Keine Sorge. Was ich mich frage ist, ob du auch etwas Wut empfindest und was du damit machst.

x 1 #25


F
@MissLilly
Das es ihm evtl noch nicht schlecht genug geht kann gut sein.
Heute ist es bei der Übergabe der Kinder (in einem anderem Raum) total zusammen gebrochen. Er könne nicht mehr, habe einen Burnout, nur Feuer von allen Seiten und seine Schuldgedühle quälten ihn. Leider prallen alle Ideen von mir (Klinik, berufliche Pause, längere Reise alleine) ab . Stattdessen morgen Wander mit der Neuen (ist ja vielleicht auch eine Veränderung). Er sagte allerdungs über sie (das werde wahrscheinlich sowieso nichts geben)
Ich kann es nicht verstehen, muss es aber auch nicht.
Danke, dass ihr mir alle die Rückmeldung gegeben hat, mich zu distanzieren, aus der Warteschleife hinaus zu bewegen und möglichst klar zu sein. Das stärkt mich, denn wenn er so leidet denke ich manchmal ich müsste ihn retten. Da er der Vater meiner Kinder ist. Retten-Was ich natürlich nicht kann und er offensichtlich auch nicht will. Und was ja auch übergriffig wäre. Denn natürlich hat er das Recht auf seinen Weg..

#26


F
@Heloise
Danke für die lieben Worte.
Ja, ich bin mitunter auch total wütend. Viele Dinge, die jetzt rausgekommen sind finde ich wirklich richtig s****.
Z.B das er, als ich von nichts wusste, sich mit meinen Kindern und ihr und ihren Kindern getroffen hat. Er habe nicht mit ihr Händchen gehalten oder ähnliches. Aber das geht für mich garnicht. Ich bin mega wütend, dass ee nicht über seine Unzufriedenheit gesprochen, sonder alles mit sich alleine ausgemacht hat. Das er nicht für die Beziehung kämpft, sondern sehenden Auges in die Kreissäge rennt.
Aber vielleicht hat ihn alles erdrückt, auch wenn er die Kinder sehr liebt und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten (ruhelos...) gut kümmert. Vielleicht ist es einfach nicht sein Leben...ich nicht die Frau die ihm gut tut...

Aber dann doch nicht eine andere Frau mit Kindern...ich kapier es nicht

#27


Heloise
Zitat von Freya21:
sonder alles mit sich alleine ausgemacht hat. Das er nicht für die Beziehung kämpft


Ich würde sagen, hier ist eine ganz simple Schw…Steuerung am Werk. Die ist ja bei jedem Mann mehr oder weniger ausgeprägt.
Er hat nicht drüber geredet, weil er sich das nicht verderben lassen wollte.

Zitat von Freya21:
Aber vielleicht hat ihn alles erdrückt, auch wenn er die Kinder sehr liebt und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten (ruhelos...)


Tu ihn nicht entschuldigen. Du hast jahrelang die ganze care Arbeit gemacht und er hat sich Immobilien angeschafft. Ihr seid nicht verheiratet. Die A.. Karte in wirtschaftlicher Hinsicht hast du. Da wäre bei mir der Ofen aus, ihm irgendwas zu entschuldigen.

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F
@Waris07
Wow! Vielen lieben Dank für die tollen Denkanstöße und deine Mühe! Ich werde es in Ruhe überdenke.
Ich gehe auf einen Aspekt hier schon mal ein.
Ich glaube ein Punkt, warum ich mich lange zurückgestellt habe, neben meiner fürsorglichen Art, war bestimmt auch eine Art Unsicherheit. So in die Richtung, ich muss mich anpassen, gut funktionieren um liebenswert zu sein. Ich habe schon einen Teil in mir, der auch Angst hat, nicht liebenswert genug zu sein.
Jetzt ist es auch eine Chance, nochmehr zu lernen für mich zu sorgen.

x 1 #29


F
Zitat von Heloise:

Tu ihn nicht entschuldigen. Du hast jahrelang die ganze care Arbeit gemacht und er hat sich Immobilien angeschafft. Ihr seid nicht verheiratet. Die A.. Karte in wirtschaftlicher Hinsicht hast du. Da wäre bei mir der Ofen aus, ihm irgendwas zu entschuldigen

Auch eine Sichtweise. Danke, zunal uch ihn ja nicht zu der Beziehung und den Kindern und dem Haus gezwungen habe. Auch wenn ich es alles evtl mehr wollte als er, er hat sich auch dafür entschieden

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