Zitat von Margerite: Weißt Du eigentlich, was sie Dir vorwirft?
Nichts genaues, eigentlich hat sie mir nur einen Punkt gesagt. Das ich die Kinder bzw. speziell unsere Tochter gegen sie aufhetzten würde. Ich würde mit ihr Dinge besprechen bezüglich unserer Trennung die sie nichts angehen würden. Und ich würde sie in diesen Gesprächen als Schuldige darstellen. Was totaler Blödsinn ist.
Unsere Tochter ist nun mal in manchen Dingen schon sehr weit für ihr Alter. Und sie fragt so nach und nach Dinge über unsere Trennung die ihr halt in den Sinn kommen. Von ihrer Mutter gibt es ja keine Antworten. Da hieße es nur immer, geht sie nichts an. Und, wie ich ja durch die Familienhilfe nun weiß, war es keinesfalls ein Fehler mit unserer Tochter über ihre Fragen zu reden. Der Berater hat mir im nachhinein bestätigt, das ich richtig gehandelt habe. Denn die Kinder dürfen über die Gründe und das wie und warum, natürlich verständlich und altersgerecht, bescheid wissen. Das ist ihr Recht. Sachen wie aber z.B. Unterhalt oder ähnliches geht sie wirklich nichts an. Das hat aber unsere Tochter nie gefragt. Und ich habe ihre Mutter auch nie als Schuldige dargestellt. Ich habe immer gesagt und bin auch der eigenen Meinung, wir haben beide irgendwo versagt. Schuld ist da im Grunde keiner. Oder beide. Und ja, ich gebe zwar meiner Ex-Frau in einigen Punkten mehr Verantwortung für das Scheitern aber das habe ich nie gegenüber unserer Tochter geäußert. Ich habe meine Ex-Frau und mich immer gleich gestellt bei den Kindern.
Und was unsere Tochter auch bewegt ist der Umstand, das sie es unfair findet wie die Betreuung aufgeteilt ist. Wer das so entschieden hat? Weil sie gerne einen Tag mehr pro Woche haben möchte weil ich ihr einfach fehle. Auch da sagte ich das Mama und Papa das so entschieden haben. Und wann dürfte sie da mitreden? Ich sagte dann aus dem Bauch heraus das sie so in 2-3 Jahren mit 12/13 dann da schon mehr Mitspracherecht hat bei uns. (ich wußte allerdings da noch nicht, dass das Alter mit 12 tatsächlich vor Gericht einen entscheidenden Einfluß hat bei der Kindesbefragung über ihren Aufenthaltsort. Ich war da immer bei 14 Jahren). Aber auch das sie doch jederzeit der Mama sagen darf wenn sie zu mir will. Darauf folgte nö, dürfe sie nicht. Wenn sie Mama fragt nach einem außertourlichen Besuch hieße es immer, Papa hat keine Zeit. Oder sie hätten was vor was dann aber anscheinend nie statt findet oder die Aussage, warum wollt ihr zu Papa, ihr wart doch erst. Tja und dazu konnte ich ihr auch keine Antwort geben, denn abgesprochen war das zwischen Mama und mir anders. Eben das die Kinder jederzeit kommen können wenn sie das wollen.
Und ich vermute nun auch, das es wohl an dem besagten Montag als ich sie das letzte mal hatte es am Nachmittag wohl zu einem Wortgefecht zwischen Mutter und Tochter kam. Denn da schwelte ja schon seit Mitte des Jahres etwas durch die ganzen Dinge die sich meine Ex-Frau mit Töchterchen erlaubte. Das, kombiniert mit den Erkenntnissen und Antworten meinerseits und dem bekannten Quirl im Kopf der Tochter hat dann wohl Formulierungen zu Tage gefördert, die meine Ex-Frau wohl falsch und als von mir eingeredet empfand und nun wirft sie mir Manipulation vor.
Zusätzlich könnte ich mir noch vorstellen, weil das war ja auch immer wieder Thema was man in meinen Beiträgen immer mal wieder lesen kann, das sie der Meinung ist bei mir würden die Kinder morgens bis abends vor PC + Konsole + Handy sitzen. Was auch nicht stimmt. Klar dürfen sie das auch bei mir. Aber nicht als Dauerzustand. Glaubt sie aber nicht. Denn sie glaubt mir ja grundsätzlich nichts mehr seit der Trennung.
Wahrscheinlich wird sie bei Gericht noch einiges mehr anbringen was in ihren Augen Kindeswohlgefärdung ist aber aktuell sieht sie ja sogar die Anwesenheit meiner Person als solches. Ich kann eben nun nur abwarten bis die Bombe platzt.....und dann weiter sehen und hoffen, das für die Kinder alles gut verlaufen wird.