Jetzt muss ich doch noch mal fragen, warum hier zwei, drei User nicht sehen, was meine Aussage mit dem Red Bull und dem Schnitzel wirklich aussagt. Man kann natürlich untersterstellen, wie unnötig und unempathisch das ist. Denkt man aber drüber nach, was ich damit WIRKLICH ausgesagt habe, dann kommt man zu einem anderen Ergebnis. Und ja, ich bin so idealistisch, dass ich glaube, dass viele Menschen weiter denken können, als 3m Feldweg.
Zitat von trauer37:Immer noch besser, als hier noch damit zu protzen, dass man ein Schnitzel gegessen hat, RedBull trinkt, "weil er es sich ja leisten könne", wie es ein anderer User hier gerne tut. Sowas ist völlig unnötig.
Es geht darum, dass ich es mir leisten kann, weil ich etwas für mich tue - weil ich mich bewege, weil ich auf mich achte. So kann ich mir auch die kleinen, kalorienreichen Freuden gönnen. Würde ich es nicht tun, so würde ich auch darauf verzichenten müssen oder in Kauf nehmen, dass ich dick werde und weiter zunehme. Sowas nennt sich Kausalität.
Ich darf eben kein Auto fahren, wenn ich keinen Führerschein gemacht habe. Ich kann eben keinen Marathon laufen, wenn ich nicht dafür trainiert bin.
Erst kommt der Invest, dann "die Belohnung". Ich werde jetzt 38, mein Testosteronspiegel sackt ab (ich schrieb darüber) und ich achte auf mich. Wer so oberflächlich in meine Aussage interpretieren will, kann das gerne tun und mit "Empathie" verurteilen/entschuldigen. Wo ist die hochgelobte Empathie bei euch, wenn man nur das Negative in die Aussagen interpretiert und nicht mal dahinter schaut, was das wirklich bedeute(n kann)? In meiner Welt nennt sich sowas Heuchelei.
Übrigens stimme ich Loulou vollstens zu: es ist eben nicht empathisch, wenn man einem Blinden auf den Weg in den Abgrund alles Gute wünscht und ihn motiviert weiterhin einen Schritt vor dem anderen zu machen, weil es ja so toll ist, dass er alleine laufen kann.
Manchmal frage ich mich echt. Ach, lassen wir das.