Zitat von Aiyla: Danke für die Erinnerung daran, mache ich mir gerade ständig wieder bewusst um nicht doch wieder nochmal auf ihn zuzugehen oder zu warten.
Ihr beide seid im Ungleichgewicht. Er schildert dir tolle Erlebnisse und dich zieht das runter, da du kein Teil mehr davon bist, was völlig verständlich ist. Wie sehe es denn aus, wenn er dich von einer entstehenden Liebe voll quatschen würde? Ist das nicht unerträglich?
Das wäre aber Freundschaft.
Unabhängig davon, dass ich glaube, dass deine Vorstellung von einer Freundschaft mit ihm ein unterbewusster Teilnahmeschein für sein Leben beinhaltet, frage ich dich: was hättest du von dieser Freundschaft? Würdest du ihm deine Freuden erzählen oder hättest du Angst, er macht daraus, das du über ihn weg bist, was er doch bitte nie denken sollte. Möchtest du ihm deine Nöte und Sorgen erzählen oder springt da nicht dein eigenes kritisches Denken über dich selbst an und du wirst von der Angst beschlichen, er könnte dich als schwach bewerten, die in ihrer Entwicklung gerade still steht.
Ich vermute, du würdest jede Reaktion von ihm analysieren und es würde keinen Genuss des Geben und Nehmen vorhanden sein. Du hättest rein gar nichts davon, außer dir ihn als erneuten Fokus zu schaffen, der dich von deinen Träumen und Zielen weg bringt.
Ohne dich verletzen zu wollen: er ist nicht dein Freund. Er ist der Mann, denn du noch liebst und den du loslassen musst, um dein Leben wieder genießen zu können und vor allem, dich zu deinem eigenen Fokus zu machen.
Deine kleinen Denkmuster und Strategien, um Anteil an seiner Seele und seinem Herzen zu haben, verlängern deinen Schmerz. Du trickst dich selber aus und ich glaube, du weißt das auch, aber die Hoffnung...
Versuch doch frei zu machen von irgendeiner Definition, welche dich in seinem Leben hält, gestalte deines zu deiner Zufriedenheit und deinem Wohlbefinden.
Und genau das wird auch ohne den Kontakt zu ihm hart, aber mit ihm bleibt nur er der zentrale Punkt und du verblasst wieder.