Zitat von Konrad:Und ich dachte was die Verarbeitung anbelangt vornehmlich an Ihn. Sie muß das selbst Verpacken , steht in der Bringschuld ihren Mann Aufzurichten.
Ich frage mich schon gar nicht wie er die Shedia sieht.
Wie ein Kind auf das man Achten muß, wie eine Patientin ? Eine Partnerin geht ja wohl im Moment kaum.
Eins der ersten Beiden bestimmt den nur diese Aufstellung erlaubt Ihm eine so Toxische Beziehung zu Dulden in seiner Nähe.
Anders kann ein Mann das nicht Ertragen.
Liebster @Konrad , mach dir mal keine Sorgen um meinen Mann. Ihn braucht niemand aufrichten. Er ist da sehr pragmatisch und hat auch aus der damaligen Trennung das beste gemacht. Ich habe ja damals das Feld geräumt, weil ich wollte, dass unserem Sohn sein Zuhause erhalten bleibt. Diese Gelegenheit hat mein Mann z.B. genutzt und hat das gesamte Haus und den Garten in sein Spielfeld verwandelt. Überall stehen hier Utensilien und Produkte seines Hobbys herum und ich bin immernoch dabei, mir diesen Boden zurück zu erobern. Immerhin der Garten ist jetzt wieder frei geräumt. Das Wohnzimmer wird als nächstes folgen. Die letzten 3 Jahre habe ich nicht gewagt, das einzufordern, da ich damit beschäftigt war im Büßerhemd herum zu laufen. Erst durch die Therapie konnte ich das endlich abstreifen. Erduldet hat mein Mann also gar nichts. Und er steht und stand immer kerzengerade.
Zitat von VictoriaSiempre:Erstmal muss sie ihrem Mann die Fingernägel schneiden. Oder ihn zumindest dazu anleiten. Dann gibt es auch grandiosen 6.
Ich bin ja nun auch schon lange hier und wer es mag, der darf mir gerne zuschreiben, dass ich ne olle Frustrierte und Verbitterte bin Ist vielleicht cooler als so ein schlichtes "ich hab ja sonst nüscht!"
Shedia/ShediaGast/sonstige Nicks lese ich schon länger. Ich kann mich auch noch gut an den Ätsch-Bätsch-Beitrag von ihr erinnern, in dem sie schrieb, dass eh alles Nonsens war, was sie bis dato abgelassen hat - wär eh alles nur ein Test gewesen, um zu gucken, wie andere User drauf anspringen.
Ich glaube sofort, dass sie eine verstörte Person ist. "Ver-", nicht "Ge-". Ich kann und will das nicht beurteilen.
Aber mir fällt schon auf, dass sich alles um "Ichichichichichich" bei ihr dreht. Da kann man sagen: Super, dass Du so für Dich sorgst. Oder man sagt *Denk auch mal an andere (Deinen Mann z. B.), nicht nur an Dich!" Mag sein, dass es einen Königsweg dazwischen gibt. Den muss Shediagast alleine finden.
Ich empfand es als sehr unangenehm, wie sie die Problematik von @Barnylilly9911 hier in ihren Thread mit einbezogen hat. Und ich bin sehr bei @Uta , die sagt, dass Shedia sehr gut austeilen, aber NULL einstecken kann. Was sie ja auch nicht können muss, meinetwegen. Dreht sich doch hier, in IHREM Thread, alles einzig um ihre Problem.
Los, ruhig weitermachen und nach rostigen Rittern rufen!
Victoria, seine Fingernägel sind wieder kurz und gepflegt. Das kann er selbst, man muss ihn nur darauf hinweisen. Er ist halt ein Schlunz. Aber ich bin Konrads Rat gefolgt und habe ihn mal ordentlich angerüffelt. Hat gewirkt. Und dass es hier um michmichmich geht, das habe ich tatsächlich voraus gesetzt. Hier ist ja MEIN Thread und diesen sah ich bislang als Erweiterung MEINER Therapie. Das war vielleicht ein dummer Fehler. Da war ich wohl mal wieder zu naiv.
Dass ich hier diesen Ätsch-Bätsch-Beitrag verfasste, das bereue ich sehr und dafür habe ich mich schon mehrfach entschuldigt. Ich tue das auch gerne nochmal, falls du darauf Wert legst. Ich war damals in einer erheblich schlechteren Verfassung als heute und erhoffte mir hier Hilfe. Ich wurde aber von mehreren Usern massiv angegangen, besonders von Tintin, Tin, oder Tinalsgast. Auch er hat ja inzwischen mehrere Nicks und wurde mehrfach gesperrt. Ihn wollte ich damals vorführen, indem ich ihm unter einem Pseudonym nach dem Mund redete. Und tatsächlich wurde er weich wie Butter. Ja, es gibt in solch einem Forum viele komische und kranke Leute. Das habe ich lange unterschätzt.
Den Königsweg such ich noch, bin aber kurz davor ihn zu finden, denke ich. Wie gesagt, um meinen Mann muss sich niemand sorgen. Er war immer in einer sehr starken Position. Er hatte immer seinen Beruf, seine Familie im Rücken und als ich ihm das Feld überließ und mich affärengesteuert ausklinkte, nutzte er auch das durchaus zu seinem Vorteil. Ich überschrieb ihm damals unser Haus und im Gegenzug zahlte er mir ein großzügiges Trennungsgeld, ohne das ich die Wohnung (bzw. Bruchbude) damals z.B. nie bekommen hätte. An dieser Regelung hat sich auch nach meiner Rückkehr nichts geändert. Nur dass das Trennungsgeld inzwischen Haushaltsgeld geworden ist. Unser Haus aber gehört mir nicht mehr. Ich darf hier wohnen und ich darf es wieder mitgestalten. Mehr aber auch nicht. Ich beklage mich gar nicht darüber. Alles was man tut, hat Konsequenzen. Ich lebe mit diesen Konsequenzen. Aber ich bin immernoch dabei, mich wieder aufzurichten. Das Büßerhemd musste ich dazu allerdings ablegen und die Opferrolle musste ich aufgeben.
Noch ein Wort zu der scheinbar langen Verarbeitungszeit. Es ging bei meiner Affäre ja nicht nur um den Säxx oder um das Frausein. Ich wollte ja nie nur eine Affäre. Ich wollte den Warmwechsel. Ich fühlte mich damals ja nach dem Tod meiner Eltern und den ungelösten Konflikten mit ihnen, wie ein entwurzeltes Bäumchen, dem man alle Triebe abgeschnitten hatte. Als ich dann den Ex kennenlernte auf der Arbeit, begannen die Äste wieder zu sprießen. Ich verliebte mich aber das alleine hätte nicht zur Katastrophe geführt. Ich hatte mich schon oft fremdverliebt und hatte das immer gut mit mir selbst ausmachen können. Ich verliebte mich z,B, grundsätzlich in meine Chefs oder Lehrer. Wahrscheinlich war das mein unbearbeiteter Vaterkomplex. Na ja, ich kam damit klar.
Mit dem Ex aber passierten zwei Dinge, die erschwerend hinzu kamen. Zum einen erwiderte er meine Annäherungsversuche, was wahrscheinlich seiner Belastung durch seine schwer kranke Frau geschuldet war. Dann kam das zweite hinzu, sie verstarb. Plötzlich war da ein sehr bedürftiger Mann zu trösten und als ich seine Kinder kennen lernte, taten auch die mir zutiefst leid. Ich wusste ja noch sehr genau, wie es sich anfühlte, die Mutter zu verlieren. Also adoptierte ich auch seine Kinder quasi vom Fleck weg und natürlich erst recht sein süßes Enkelkind. Damals noch ein Baby.
Ich hatte mir ja immer eine große Familie gewünscht. Allerdings war das an der beharrlichen Weigerung meines Mannes gescheitert, weitere Kinder zu zeugen. Als mein Sohn sich dann ablöste in der Pubertät, wusste ich gar nicht mehr, wohin mit meiner Mütterlichkeit. Hier, in der Familie meines Ex, fand ich scheinbar ein wunderbares neues Betätigungsfeld.
Tja, das war dann wohl ein Satz mit X. Ich verlor nicht nur den AM sondern gleich auch noch meine Ersatzfamilie. Ich stand wieder da mit leeren Händen. Und jetzt in einer angeschlagenen Ehe, mit einem Sohn, der sich nun komplett von mir gelöst hatte. In einem Haus, das mir nicht mehr gehörte und ohne eigene Familie oder Freunde im Rücken. Alle hatten sich von mir abgewendet. Nur mein Mann streckte mir seine Hand hin und nahm mich wieder auf. Doch war er dabei nicht etwa zu Schaden gekommen, jedenfalls nicht in meiner Empfindung.
Heute sehe ich vieles anders. Ich habe mich innerlich aufgerichtet und empfinde mich fast schon wieder auf Augenhöhe. Jedoch sorge ich jetzt tatsächlich auch besser für mich und meine Bedürfnisse. Für einige Opfer von Affären hier scheint das befremdlich zu wirken. Für mich ist es lebensnotwendig. Ich muss mich tatsächlich teilweise selbst wie ein kleines Kind an die Hand nehmen und mich beschützen. Dabei kann es schonmal sein, dass ich übertreibe und mit Kanonen auf Spatzen schieße.
Wie auch immer. Ich schütze mich jetzt selbst, indem ich dieses Forum hier wieder verlasse. Die letzten Posts gehen doch wieder in eine eindeutige Richtung. Ich bedanke mich noch einmal ausdrücklich bei allen, die versucht haben mir wirklich zu helfen. Viele waren es ja zum Schluss nicht mehr. Danke dir Kuddel. Du hast mir tatsächlich geholfen. Ich werde meine Suhle verlassen, dazu lege ich sie jetzt trocken und drehe ihr den Hahn zu.
Allen anderen wünsche ich von Herzen, und das meine ich ehrlich, dass sie es schaffen, eines Tages ihren Hass zu überwinden. Ich verstehe, dass ich als Projektionsfläche diente und als Ventil. Dazu aber kann ich nun leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Dennoch alles Gute für Euch!
Letzte Grüße Shedia