Moin Odette,
viele Männer ziehen sich zurück, um ihre Gedanken in Ruhe ordnen zu können. Schweigen erstmal, während Frau prinzipiell eher dazu neigt direkt zu reagieren. Provokant und überspitzt: Männer denken und reden dann, Frauen reden während des Denkens. Die geniale Vera F. Birkenbihl hat das mal sehr lang und detailliert, aber vor allem hervorragend dargestellt. "Männer / Frauen - Mehr als der kleine Unterschied". Findet sich auf YT. Imho Pflichtlektüre.
Ängste haben die unangenehme Eigenschaft die Wahrnehmung zu lenken und zu verzerren.
Er sagt "Guten Morgen" und die Angst macht daraus "Warum wünscht er mir keinen schönen Tag - da stimmt doch was nicht". Um Deine Wahrnehmung (Dich) etwas zu erden, mag ich Dir (einen meiner Lieblingstipps) ein Werkzeug an die Hand geben. An's schmerzende Herz und den Brummkreisel im Kopf legen.
Byron Katie "The Work". Sind nur 4 "simple" Fragen. Die aber ungemein helfen den eigenen Blick gerade zu rücken. Sich zu erden. Kontrolle zurück zu erlangen. Auf dem basierend verkaufen sich ein paar Selbsthilfe- und Selbstliebe-Bestseller. Geht so:
Nimm einen Satz/Situation. Einen Auslöser für Deine Angst, Und dann frag Dich:
1. Ist das wahr?
2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
4. Wer wärst du ohne den Gedanken?
Gibt noch ne erweitere Version, in der man die ursprüngliche Aussage umdreht, aber das braucht es nicht unbedingt.
Falls Du magst, Dich das interessiert - mehr gibt's da. Kostet nix, kann extrem viel bringen.
Anleitung hier:
https://thework.com/wp-content/uploads/...heWork.pdfAngst ist nützlich. Solange sie beherrschbar bleibt. Du hast die Kontrolle, nicht Deine Ängste. So wie ich Dich lese? Schaffst Du das.