Zitat von Chrome: Jedoch wirft man eigentlich eine Beziehung nicht so schnell weg.
Ich weiß nicht. 7 Monate sind keine Basis. vielleicht sind sie zu wenig, um mal eben Schluss zu machen, aber ein Fundament ist es auch nicht. Und das macht mir Angst. Ich habe kein vertrauen darin, dass er genug liebt. Ich sehe mich gerade in dem schlimmsten Licht.
Ein Freund von mir sagte, dass er das vielleicht gar nicht so schlimm fühlt wie ich. Klar war er immer da (Telefon oder WA) um mich zu beruhigen, aber die Stunden, in denen ich vor lauter Kopfkreisel, die Wände hochgegangen bin, die hat er nicht spüren müssen.
Mein Freund ist der Typ, der ab und zu Ruhe braucht, das aber nicht kommunizieren kann.
Zitat von Chrome: Es ist viel wichtiger seine Grenzen zu kennen und die hat er dir endlich mal gezeigt.
Deswegen ist dieser Punkt wichtig. Ich glaube das hat er zu lange nicht getan, und somit sehe ich hier auch seinen Anteil etwas. Es gab schon Situationen, wo er sich schlecht verhalten hat, die wir aber mit besserer Kommunikation klären konnten. Weil er einfach stresst war und sich seine Ruhe nicht nehmen konnte/wollte.
Zitat von Chrome: Du hättest gern telefoniert, er konnte nicht mehr weil zu müde. In der Hinsicht muss man das dann akzeptieren, weil man den anderen nicht zu etwas zwingen kann das er gerade nicht möchte oder kann.
Das schlimme ist ja, er hat nicht nein gesagt. Wir haben geschrieben, er sagte Mittags er ist neugierig, und wenn es mich nicht nervt, würde er gerne telefonieren, weil er neugierig sei. Nur als dann der Chat sich dem Ende entgegnete mit ‚schönen Abend dir noch‘, war ich enttäuscht. Ich war ekelhaft zu ihm. Habe ihm geschrieben, dass es meinen Freund anscheinend nicht interessiert… Eine richtig ätzende Zicke. Ich weiß nicht wo das her kam. Und daraufhin schrieb er ja, dass er immer alles tut, und ich jetzt einmal beleidigt bin, dass es das nicht fair findet. Er dachte, ich würde berichten, wenn ich Zeit habe.
Darauf hin wollte ich die Disskussion bei WA beenden, und er schrieb, dass ich machen soll was ich will, er hätte keine Kraft mehr.
Zitat von Chrome: Ich kann dir nur den Tipp geben, dass eine Entschuldigung alleine nicht reicht, du musst ihm klar machen das du es verstanden hast was da passiert ist, dass du deine Akzeptanz nicht gefunden hast in diesem Moment und auf jeden Fall dran arbeiten willst seine Entscheidungen zu respektieren
Ich weiß. Ich werde ihm auch sagen, dass ich in erster Linie wissen möchte, wie es ihm geht. Wie er das ganze wahrnimmt. Und wenn er gewollt ist weiter zu machen, möchte ich gerne Lösungen finden. (Therapie steht außer Frage). Ich habe diverse Dinge im Kopf. Z bsp könnten wir uns weniger sehen, also mehr quality time haben, nicht mehr so gestresst nach der Arbeit, sondern wieder ganz bewusste Dates haben.
Ich möchte auf jeden Fall, dass er eher Stop sagt, und ich werde mir andere Dinge überlegen, die ich machen kann, wenn der Kopf anfängt, als ihn zu belasten.
Ich möchte wissen, was er braucht, und nach der ganzen Zeit bin ich jetzt dran zu geben. Und ich bin bereit. Auch wenn es hart wird, Ich bin bereit durch den Schmerz zu gehen, einzustecken, und die Leichtigkeit zurückzuholen.
Zitat von Chrome: Jedoch hier hast du seine Grenzen zur Müdigkeit und das er erschöpft ist nicht akzeptiert und dich natürlich falsch verhalten, aber das hast du ja auch erkannt.
Ja, und ich hoffe, er kann das verzeihen, bzw vergessen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er jetzt Sorge hat, dass das immer wieder vorkommen kann. Verständlich, aber das wird es nicht.
Zitat von Chrome: Eine Aufarbeitung deiner Probleme ist schon ein sehr guter Weg und wird deinem Freund sicher auch gefallen. Jedoch nicht nur davon reden, sondern auch handeln. Genau das bringt nämlich dann die wagge wieder ins Gleichgewicht.
Ja, nur kann ich in der kurzen Zeit nicht viel handeln, aber ich hoffe er gibt uns mehr Zeit. Es wäre einfach zu schade.