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Dinge, die ich tue, um dich nicht zu kontaktieren

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Othilie
Gast

Wir: seit zweieinhalb Monaten getrennt, haben noch immer regelmäßig ca. alle 1-2 Wochen Kontakt, noch immer ein respektvolles, liebevolles Verhältnis. Unsere Beziehung dauerte nur knapp zwei Monate und du hast dich getrennt, weil sich auf deiner Seite ein Problem auftat, das nichts mit mir zu tun hatte, dich aber etwas aus der Bahn warf. Ich habe verstanden, warum du dich trennen musstest. Das mit dem Akzeptieren fällt mir jedoch noch immer sehr schwer, obwohl ich mit beiden Beinen im Leben stehe, den Kopf nicht in den Sand stecke, mich nicht verkrieche. Um von dir loszukommen habe ich vor zwei Wochen eine 4-wöchige Kontaktsperre begonnen. Ich sitze innerlich auf meinen Händen, um dich auf keinen Fall zu kontaktieren.

Was ich dir gern sagen würde: Dass du für mich einfach wundervoll bist, ich dich vermisse und mit dir zusammen sein möchte.
Warum ich dir dies nie gesagt habe und auch nicht sagen möchte: aus Angst, dein nein zu hören

Was ich tue, um dich nicht anzurufen:
1) Hier schreiben.
2) Mir erlauben, so viele Folgen Games of Thrones zu schauen, wie der Abend und die Nacht lang ist.
3) Mich selbst bestechen: z.B. mit der teuren, dafür umso besseren Eiskrem, wenn ich dich dafür an diesem Abend nicht kontaktiere.
3.5) Mich die ganze Eiskrempackung auf einmal aufessen lassen.
4) Stundenlang mit den besten Freunden der Welt telefonieren.
5) Das Online-Dating-Forum wieder aufsuchen (nur um festzustellen, dass ich auch dort noch immer nach dir suche, obwohl du dich längst abgemeldet hast)
6) Den Zettel von neulich wieder durchlesen, auf dem ich ganz unten notiert habe, dass du dich nicht von selbst meldest (direkt unter: Wenn es Liebe ist, können Sie nichts falsch machen (siehe Ex-Zurück-Anleitung))
7) Nicht in dein Viertel gehen.
8 ) Neue Leute für Freizeitaktivitäten treffen.
9) Sport
10) Arbeit mit nach Hause nehmen
11) Registrieren, dass mich innerhalb von 5 Tagen, zwei Männer unabhängig voneinander mit dem Satz "Du siehst gut aus" begrüßen, und mich bei Bedarf daran erinnern
12) Tief Durchatmen
13) Mich soweit auf den Boden der Tatsachen zurückholen, dass ich nicht mehr darauf hoffe, Du würdest mich zu deinem Geburtstag einladen.
14) Stattdessen mit mir selbst den Deal gemacht haben, dass ich Dir an deinem Geburtstag eine SMS schicken darf, wenn ich es bis dahin schaffe, dich nicht zu kontaktieren.
15) Den schönsten Comic der Welt für diese SMS suchen.

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16) Mir immer wieder bewußt machen, dass es nichts zu gewinnen gibt, wenn du mich nicht liebst. Und ich daher loslassen muss, auch wenn es im Moment das Schmerzhafteste auf der Welt ist.

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Dinge, die ich tue, um dich nicht zu kontaktieren

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17) Den Loslassen-Artikel lesen. Was darin steht, ist so wahr. Dennoch fühlt es sich an wie tausend Nadelstiche. Man dürfe kämpfen - solle die Dinge sagen, von denen man noch das Gefühl hat, dass sie noch nicht gesagt wurden. Aber ich weiß, du bist gerade für nichts und niemanden offen und brauchst noch immer viel Zeit für dich selbst…
18) Tief Durchatmen. Um irgendetwas zu tun und mich zu beschäftigen, gehe ich meine Wohnung putzen.

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18) Nummer löschen, sie dann wieder kurz hinzufügen, um zu sehen, wann du online warst, und sie dann wieder löschen Traurig

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19) Weinen und eine Folge "Pretty little liars" sehen

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20) Mir selbst schonungslos sagen, dass du mich nicht liebst. Solange bis es mich nicht mehr berührt. Nur um mich davon abzuhalten, dir eine Nachricht zu schreiben.
21) In einem schwachen Moment dennoch wieder das ganze Internet nach dir auf den Kopf stellen.

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22) Mir einreden, dass du uns schon längst wieder abgehakt hast.

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23) Rausgehen.
24) Pläne für morgen machen.
25) Mich über Kleinkram freuen.
26) Versuchen dich immer, wenn du dich in meinen Gedanken breit machst, so schnell es geht wieder daraus zu verbannen.
27) Aufhören mit Freunden über dich zu sprechen. Schon allein, damit ich andere Themen finde.
28 ) Dich nicht googlen.
29) Mich ein bißchen darüber freuen, dass ich mich langsam etwas aus meinem Tief herausgearbeitet habe, auch wenn die beiden letzten Tage ewig lang schienen. Seufz.

#8


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heute:
Nachdem ich mich letzte Woche noch regelrecht auf meine Hände setzen musste, um dich nicht zu kontaktieren, bin ich mittlerweile schon wieder viel ruhiger. Ich habe mir Zeit genommen, emotional ganz unten zu sein, und mich dann Stück für Stück wieder aus dieser Stimmung herausgezogen. Auch wenn ich nachdenklich bin, geht es mir gut und ich bin froh, dir keine Nachricht geschrieben zu haben. Ich habe Abstand gewonnen - zugleich mir selbst aber auch eingestanden, dass da sehr viele Gefühle für dich sind und ich zu einer Entscheidung kommen muss. Kämpfen oder nicht kämpfen, war dann auch die Frage, die ich einer Freundin stellte, worauf sie mir riet, dass ich dir kein Ultimatum stellen solle, sondern dir offen sagen solle, warum ich mich dauerhaft zurückziehe. Nämlich weil ich dich liebe, es für uns beide das Beste ist, und wir uns schlichtweg zum falschen Zeitpunkt getroffen haben. Und: dass ich die Tür damit keineswegs vor dir zuschlage, sondern offen lasse, so dass du, wenn du wieder so weit bist, dich melden kannst und wir dann neu sehen.

#9


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Liebe Othilie,
wunderbar, was und wie Du geschrieben hast.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Marie

#10


M
30.) mir bewusst machen, dass Du mir sowieso nicht antworten würdest.

#11


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Ich bin froh, nicht allein zu sein. - Danke Marie!

#12


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31) Da es trotz Reflektierens weh tut, dich loszulassen: Mir erneut bewußt machen, dass wir keine Zukunft haben können, wenn du dich nicht von selbst meldest, weil du einfach viel zu sehr mit dir selbst beschäftigt bist.

#13


M
32.) die Liste von 1 - 31 von vorne beginnen
und mir bewusst machen, wie sehr Du mich verletzt hast.

#14


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heute: Zuerst festgestellt, dass ich es nicht übers Herz bringe, mich meinerseits von dir zu trennen. Dann nach knapp 3,5 Wochen Kontaktsperre eingeknickt und dir doch eine Nachricht geschickt und gefragt, wie es dir geht. Es fühlt sich nicht schlimm an, irgendwie dann auch ok und mich macht noch nicht einmal fertig, dass du noch nicht geantwortet hast. Aber irgendetwas in mir schüttelt einfach tief einatmend den Kopf. Und nun? durcheinander

#15


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