DerBoxsack
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Ja, es ist etwas passiert, was mich meine Person doch ganz schön hinterfragen lässt.
Auf Grund der Möbelgeschichte kamen wir leider doch nochmal etwas mehr ins Gespräch.
Sie hat mir jetzt mitgeteilt, dass seit ich weg bin, sie wieder mehr Energie hat, selbst einkaufen geht, mehrmals mit dem Hund spazieren geht, Dinge für sich erledigt und es ihr eben besser als zuvor geht.
Da frage ich mich, bin ich wirklich so ein Monster und hab das nie erkannt? Ich habe sie nie geschlagen, nie angeschrien (bin mal lauter im Streit geworden) oder hab ihr Leid zugefügt.
Ich war immer nur Bedacht darauf, dass es ihr eigentlich gut geht. Habe ich damit vielleicht doch irgendwas gemacht, was ihr total die Kraft geraubt hat? Ich hab mich selbst aufgegeben, um ihr gut zutun und dadurch die Kraft genommen?
Mir war gemeinsame Zeit wichtig und hab dementsprechend gehandelt, wie ich es tat. Dass ich damit an meine Belastungsgrenze gekommen bin und dadurch eben gereizter und ab und an beleidigt war, habe ich auch eingesehen. Ich hab ihr gesagt, dass man das ja durch bessere Kommunikation in den Griff bekommen würde bzw. hätte.
Sie glaubt nicht daran, dass sich dadurch irgendwie ein Problem erledigen würde, denn schließlich wäre ich ja ohnehin überfordert.
Dass sich meine Belastungsgrenze reduziert, indem sie eben all das macht, was sie jetzt ja scheinbar auch gut hinbekommt, sieht sie gar nicht ein. Sie denkt nicht daran, dass ich das jemals irgendwie hinbekommen würde. Sie stört sich extrem an dem Gedanken, dass ich das Gefühl hatte, mehr als sie im Haushalt gemacht zu haben. Sie meinte nochmal, dass sie das ja auch getan hat, wenn sie Zeit dafür hatte. Das habe ich im Nachhinein auch eingesehen.
Mich quält nur jetzt die Frage, bin ich wirklich so schlimm, wie sie sagt? Habe ich wirklich irgendwie etwas nicht beachtet und schätze mich so extrem falsch ein? Jetzt habe ich wirklich Angst, jemanden neues kennenzulernen, zu dem ich dann evtl. genau so bin.
Ich bin ein verkopfter Mensch und damit kann sie auch nicht umgehen, hat sie mir gesagt. Ich habe mir in unserer Beziehung nämlich viel Sorgen um mein Geld gemacht, da ich einfach keine Verbesserung in Aussicht hatte. Ich habe von meinem Geld für uns eingekauft, Rechnungen für das Haus gezahlt, auch Dinge für den Hund übernommen (Futter, Tierarzt), etc.
Dabei habe ich auch keine Miete von ihr für ein halbes Jahr verlangt und sie hat mir freiwillig auch nichts gezahlt (warum auch
Letztes Jahr habe ich mir auch Gedanken über Dinge gemacht, die ich dieses Jahr noch zu erledigen habe. Und da bin ich dann auch mal um 23 Uhr aufgestanden, weil ich nicht schlafen konnte. Hauptsächlich war das aber der Grund, dass ich Angst hatte, mein Haus nicht halten zu können. Wie auch, wenn ich Kosten für zwei Menschen und ab und an einen Hund übernehmen muss.. Dafür verdiene ich zu wenig.
Bin ich dadurch wirklich so unausstehlich geworden? Sie hat ja zu mir gesagt, dass sie bereits morgens Angst hatte aufzustehen, weil sie nicht wusste, wie meine Laune denn wäre..
Zum Schluss kam auch noch der Satz "Ich hätte die Zeit gehabt, nach meiner Spätschicht zu dir zu fahren, zusammen zu Essen und danach nebeneinander einzuschlafen. Ich wollte aber nicht." - Das hat sehr wehgetan und lässt mich denken, dass ich wirklich ein furchtbarer Mensch bin. Ich hab sie jetzt blockiert, denn damit weiß ich gar nicht mehr umzugehen..