@Doing Ich finde deine Sichtweisen ziemlich interessant. Nicht, weil ich diese für "realitätsfern" halte, sondern viel mehr, weil ich mich selbst und die ganzen Geschehnisse viel mehr und besser reflektieren und hinterfragen konnte.
Ich bin mir über meine Eigenschaften doch teils bewusst und mir wurde in dieser Woche auch von einigen Leuten gesagt, wie wichtig ich doch auch für die Fußballmannschaft bin.
Mir wurde auch gesagt, dass ich ein guter, junger und liebevoller Mann bin. Das tut natürlich extrem gut und hat mir auch meinen Rücken gestärkt.
Ich könnte jetzt natürlich sagen, mega, ich bin ein feiner Kerl und mich darauf ausruhen. Nicht mehr an meinen "Macken" arbeiten und darauf hoffen, dass da irgendwann eine kommt, die mich so nimmt, wie ich bin. Impulsiv, beleidigt, bockig oder eben der andere Krams.
Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich die Tage genutzt habe, um mein Verhalten in der Beziehung zu hinterfragen. Ich sage nicht, dass ich makellos war, aber ich sage auch, dass nicht alles an mir lag.
Mir ist aber aufgefallen, dass ich ab und an schon ziemlich einnehmend war und gerne der Mittelpunkt bei ihr sein wollte. Wenn ich das mal nicht war, war ich schon anders zu ihr. Auch wenn sie etwas gesagt hat, was mich nur leicht verunsichert hat, hab ich mir das als Anlass genommen, still zu sein und mich mit meinen Gedanken zu beschäftigen.
Anstatt mich mal mit mir selbst zu befassen oder auch eben mal meine Ruhe zu genießen.. Das möchte ich auch nochmal erkunden, wieso es dazu überhaupt kommt. Wieso muss ich immer im Mittelpunkt stehen und ihre Aufmerksamkeit haben? Das kann auf Dauer ja auch keine Partnerin aushalten. Das möchte ich auch gar nicht bzw. diese Erwartung möchte ich keiner Frau stellen.
Aktuell möchte ich an folgendem arbeiten:
- Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein
- An meinen Launen (beleidigt sein, impulsiv sein, etc.)
- Nicht mehr so viel hinterfragen und mit meinen Gedanken zurechtkommen
- Mit mir alleine zurecht kommen
- Auch einfach mal gar nicht nachdenken
Ich glaube das macht alles ganz gut Sinn, zumindest für mich. Und natürlich möchte ich auch nicht mehr immer allem Glauben schenken, was man mir versucht zu "einzutrichtern". Das gesunde Misstrauen, was du angesprochen hast.
Zitat von Doing: Oder übernimmst du auch mal Ansicht anderer - weil sie überzeugend auftreten?
Ja doch, das kam schon ab und an mal vor, dass ich die Ansicht anderer übernommen habe.