Zitat von Vienne: Das Einzige, was ich wollte, war zu sagen, dass es mit 38 oder 40 möglich ist, Mutter zu werden, dass man nicht zu alt dafür ist. Ich wollte ihr den Druck rausnehmen, den sie sich macht.
Natürlich .
Trotzdem ändert es nicht die Tatsache, daß das Gebären von Kindern als 40 jährige alles andere als locker ist, "komme ich heute nicht, komme ich morgen."
Mein Rat an @Heartbroken88 gestaltet sich in die Richtung, mit dem in der Tat bestehenden Druck produktiv umzugehen.
Denn hier liegt mMn das etwas problematische. Das eine Problem durch ein noch größeres zu ersetzen?
Zitat von Vienne: Denn ich habe damals bei meinen Freundinnen ebenfalls diesen großen Druck gespürt...und es hat sie verkrampft gemacht, die Suche hat ihr Leben beherrscht...das war nicht gut, da - wie soll ich es ausdrücken, dass das nicht missverstanden wird - dies irgendwie als Signal zu spüren war, das dann für den betreffenden potentiellen Partner wahrzunehmen war. Es nahm das Lockere, Leichte heraus....hm, ich weiß nicht, ob ich das verständlich ausdrücken kann...
Ja, es ist natürlich immer schön anderen Menschen zu helfen.
Aber auch natürlich bist Du in deren Situation von Dir ausgegangen, gleiche Vorgehensweise wie gegenwärtig.
Mal eine Frage: Hatten die Damen überhaupt um Hilfe gebeten, teilten sie Deine Einschätzung?
Oder hast Du einfach ungefragt versucht, die Damen ungefragt zu missionieren? Wie es "Mütter" gerne praktizieren und versuchen, ihren erwachsenen"Kindern", die Welt zu erklären. Ihnen ungefragt versuchen"meine"Welt, was zb gut und böse, richtig und falsch wäre zu indoktrinieren, wie gesagt dies empfinde ich als übergriffig.
Frage wäre nun, was wurde aus besagten Damen?
Kinderwunsch locker und druckfrei, aber auf den letzten Drücker als Risikoschwangerschaft erfüllt?
Wäre natürlich schön, aber gut gezockt.
Zitat von Femira: I love solche Aussagen "ist nun mal so". Blödsinn. Da hat sehr recht, dass das individuell ist, was man schafft oder eben nicht. Mit dem Alter hat das weniger zu tun. Auch dazu gibt es Studien. Belies dich doch mal, bevor du durchdrehst
Natürlich.
Ich habe viele Jahre lang, auch heute noch junge Eltern und gereifte Eltern bei Tisch im Restaurant oder eben unter drohenden Stress beobachtet.
So auch gestern: Ein Fratz des Grauens, allerdings die "jungen Eltern" ebenso Eltern des Grauens.
Natürlich ist dies kein generell bindender Umstand, dass gereifte Eltern meist cooler und mit besserem positiven Einfluss auf die Kinder leben.
Davon abgedreht hörte ich bereits mehrfach:: "Lieber 20 Jahre tolle Eltern, als 50 Jahre weniger tolle Eltern.
Immer eine Frage der Wahrnehmung, finde ich.
Zitat von Vienne: Aber ich kann schildern, wie meine Erfahrungen als "alte" Mutter waren, wie ich von meiner Umgebung wahrgenommen wurde.
Ja, dies teile ich. Seine Erfahrungen zu vermitteln stellt etwas anderes dar, als für andere Menschen zu entscheiden wie sich zu fühlen oder zu leben haben.
Zitat von Vienne: wie ich von meiner Umgebung wahrgenommen wurde. Denn auch da liegt die Angst darin, als Oma und nicht als Mutter wahrgenommen zu werden, sich selbst als zu alt für Kinder zu empfinden in 10 oder 20 Jahren.
Natürlich war dies aber nur Deine Wahrnehmung und die dann daraus resultierenden Empfindungen der Schuld. Rechtfertigungsnot und natürlich Angst.
Aber andere Frauen können dies ganz anders empfinden, händeln oder wahrnehmen.
Als Beispiel: Würde mich nun eine jüngere Frau im noch gebährfähigen Alter tatsächlich abgreifen, würde ich mir die entscheidende Frage stellen, will ich das, würde sie eben Familie wollen?
Würde ich mich für die Frau entscheiden, wäre sie alsbald uneingeschränkt werdende Mutter, ich werdender Vater.
Es würde mich inspirieren, mit einer jungen Frau Kind/er zu haben.
Wäre stolz und die billigen Kommentare oder neidvollen Blicke oder Kommentare: Rückschlüsse auf Charakter, Bildungsniveau positionieren jeden dort hin, wo er /sie hingehören.
Somit handelt es sich in Deinem Fall um für Dich negative Erfahrungen durch vielleicht negative Erfahrungen und entsprechender kindlicher Prägung.
Ich persönlich möchte meine Traumen nicht als Grundlage für Einfluß und beratende Tätigkeiten nutzen.
Die Eltern gestern fanden den Fratz des Grauens sicher toll, weil er sich im kleinen, vollen und schnuckeligem Café dem Terror aller anderer Gäste widmen dufte.
"Paul allein auf der Welt."
Zitat von Femira: Vielleicht so als Tipp: was würdest du gern noch erleben, was mit Kindern mindestens erschwert ist? Und mach das!
So wie ich verstanden habe, hat sie nun für sich andere Prioritäten gefühlt.
Natürlich kann sie weiter zocken, in der Partynacht in Bars als Prinzessin angetrunken auf den "potenziellen Traumprinzen" hoffen oder warten.
Selbstverständlich eröffnet Ausgehen usw den Zugang zum "Markt".
Was sie dann aber auch weiblich klug, effektiv und zielführend praktizieren.
Ohne entscheidendes neues Wissen, erkennen wo man sich selbst im Weg steht, Selbstboykott aufdecken könnte dies zum Himmelfahrtskommando mutieren.
Zitat von Femira: Vielleicht so als Tipp: was würdest du gern noch erleben, was mit Kindern mindestens erschwert ist? Und mach das!
Bin nun ehrlich gesagt nicht im Bilde: Aber ich davon aus, dass Du nun eigene Kinder hast, Deine hier favoritisierte Strategien aufgingen, Du gut lebtest, locker und luftig dann auf den letzten Drücker ohne Druck Du Deine Wünsche erfüllen konntest?
Zitat von Femira: Mit "du hast noch Zeit" wollte ich niemanden platt wälzen. Ich möchte nur betonen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass da noch Zeit ist.
Oha.
Also, dies halte ich jetzt für grob fahrlässig.
Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen aber auch, dass man an Corona sterben kann.
Mit dem Auto tötlich verunglücken kann.
Auch hier empfinde ich, erstmal auf die Bedürfnisse der TE wirklich und echt eingehen, Fakten der Realität miteinplanen.
Vom Zocken und naiven Egotrip halte ich einfach nichts.
Zitat von Femira: Ich hab sowohl eine Freundin, die in dem Alter an Krebs erkrankt ist und somit zeugungsunfähig wurde als auch ein sehr glückliches Paar, dass seit 8 Jahren sich sehnlichst ein Kind wünschen und es eben nicht klappt.
Trennt man sich da nun in der Hoffnung, dass ein anderer Mensch kompatibler ist und es mit dem klapp? Oder bleibt man in der Beziehung und setzt sich damit auseinander, eben keine haben zu können?
Diese Thesen haben meiner Meinung nachts in den Überlegungen der TE zu suchen.
Selbsterfüllende Prophezeiungen stellen eine schlechte Basis dar, um gesund und zufrieden zu leben.
Eventualitäten und drohende Ereignisse im Auge zu behalten, kann ok sein.
Aber eben eine handfeste Rechtfertigung zu installieren, um die TE sich selbst und eine zielführende Strategie gefühlt zu boykottieren finde ich.
Ich frage mich wirklich, warum hier tendenziell subtil versucht wird, @Heartbroken88 zu demotivieren eigene Kinder zu generieren.
Wie gesagt, ich bin erstaunt hier keine Frau zu lesen, die diesbezüglich positive Erfahrungen machte.
Aber ich beziehe mich eben vielleicht darauf, zufriedene und erfolgreiche Menschen haben keinen Bedarf noch Interesse in einem Forum wie diesen zu leben.
Zitat von Femira: Ein Partner ist keine Garantie für ein Kind.
Wenn er seine Frau unter gemeinsamer Absprache begattet, ist es eine Garantie.
Den Umstand, biologisch auszufallen sollten wir nun nicht als Vorbild und Dogma des echten Lebens verwenden.
Dies würde nur, wie jetzt auch hier generell oft zu lesen auf Ängste, Pessimismus und Resignation hindeuten.
Zitat von Femira: Will sagen, die Möglichkeit, keine Kinder haben zu können, ist immer gegeben.
Wenn ich in mein Auto steige werde ich als Leitbild nicht den Umstand leben, ich werde tötlich verunglücken.
Und eben die Situation , "keine Kinder haben zu können" muss man nicht erst ab als 40 Herausforderungen erkennen.
Nach wie vor bin ich der Meinung, erlebe dies auch seit Jahrzehnten: Eine dsbzgl geistig und körperliche fitte Frau macht den Sack zu.
Daran würde ich mich orientieren, nicht an wilden Partynächten, um ja nichts zu versäumen.
Dsbzgl vielleicht gescheiterte oder schon kinderlose "Freundinnen" und Schreckschraubem zu bespassen.
Zitat von Femira: Genau. Erstmal wieder auf die Beine kommen, annehmen, dann mit Partner dich erneut fragen.
Naja, ich persönlich finde eine Frau toll, die sich klar positioniert, den Sack zumacht.
Allerdings kenne ich solche Frauen, die weder manipulierbar sind, sich nicht verunsichern lassen.
Zitat von Femira: Eine Freundin hat sich auch in einen Mann verliebt, der eben Krebs hatte.
Naja, kann es sein dass dies die ganze Sache triggert?
Weil immer wieder Krebs?
Somit überträgst Du Deine Ängste, Deine persönlichen Zweifel auf @Heartbroken88.
Man könnte schon fast den Verdacht hegen, Du willst der TE ihren Kinderwunsch ausreden so kann dies nämlich verstanden werden.
Wäre schlüssig, hast Du keine eigenen Kinder.
Wenn ja, ist das natürlich schön.
Ich finde es eben am Thema vorbei solche Himmelfahrtsdiskussionen.
Ich traue der TE zu, ihre Entscheidung sowie ihren Weg selbstbestimmt zu gehen.
Will auch ihren Kinderwunsch nicht als negativ, gefährlich für persönliche Bedürfnisse verkaufen.
Sind wir doch mal ehrlich: Welche Frau ab so 50 aufwärts sucht weiterhin die grosse Sause, oder täglich vor dem Spiegel stehen und sich selbst lieben?
Zitat von Femira:Zitat
@Heartbroken88
Wahrscheinlich ist meine Sichtweise gerade nicht die beste, wahrscheinlich etwas "Schwarzmalerei" und durch die Trennung etwas überzogen..
Nö, eher die Einlassungen dazu.
Deine Zweifel und Unsicherheiten lassen sich durch entsprechend positive und realistisch sinnvolle Konditionierung in Zuversicht, Vertrauen und Mut ummünzen.
Halte Dich vielleicht draussen an erfahrene und positive Menschen.