Emba
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Die Aussage von Ex war für miich seit langer Zeit die erste konkrete, wo er nicht rumgeeiert hat. Ich teile da seine Meinung, dass er uns einfach mit allem sitzen ließ. Das möchte ich beim Gespräch mit unserem Sohn auch nicht abstreiten. Denn das wäre von mir gelogen. Ich überlege, wie ich auf eventuelle Fragen wie "Warum hat Papa uns sitzen lassen?", "Warum ist Next für Papa wichtiger als ich es ihm bin?" o.Ä. wertfrei und ohne, dass auf irgendjemand Schuld geladen wird, eingehen kann.
ME ist es wichtig, ihm ganz klar zu vermitteln, dass das nur eine Sache zwischen seinem Vater und mir ist, wir aber dennoch immer seine Eltern sein werden, auf die er sich verlassen kann. Mama und Papa haben sich nicht mehr genug lieb als das sie noch miteinander wohnen können und Papa deswegen zu Next gezogen ist (ist letzter Teil zu viel?).
Wenn unser Sohn fragen sollte, ob Papa Next lieber hat als ihn, bin ich derzeit etwas überfragt. Grundsätzlich sehe ich das schon, weil Ex ja auch eine Wohnung in unserer Nähe beziehen hätte können, um näher bei unserem Sohn zu sein. Wie bekomme ich den Spagat hin zwischen meiner Ansicht (ich möchte hier nicht lügen, aber auch kein Benzin ins Feuer schütten) ohne, dass sich unser Sohn vom Vater oder gar auch Next zurückgesetzt fühlt. Da unser Sohn Next auch nett findet, möchte ich auch auf jeden Fall vermeiden, dass sie durch meine Aussagen in ein negatives Licht gestellt wird. Unser Sohn soll sich irgendwann ein eigenes Bild davon machen und wenn er Next mag, darf und soll das so bleiben.. Habt ihr noch Ideen dazu für mich.
Am schwierigsten fällt mir der Umgang mit der Kernaussage " Ich bin ein Betrüger und habe dich und deine Mutter hier mit allem sitzen lassen.". Sollte unser Sohn darauf eingehen, weiß ich nicht, wie ich damit konkret umgehen soll. Ich könnte natürlich schauen, ob er sich mit den o.g. Antworten zufrieden gibt, aber was wenn nicht? Darauf möchte ich vorbereitet sein.
Ich werde nur die Fragen beantworten, die er stellt und nicht auf andere Themen ausschwenken. Gut möglich, dass unser Sohn sich diese Gedanken auch nicht so macht, denn die Thematik ist relativ komplex und ich möchte ihn auch nicht damit überfordern oder gar erst ins Grübeln bringen.
Ich würde mich sehr über eure Gedanken dazu freuen
), denn Drachen machen mir nun keine Angst mehr. Ich sehe sie als das, was sie sind: eine Phantasie in einer Kingergeschichte - ebenso wie den Prinz. So ist es jetzt auch richtig - und das fühlt sich zu 100% authentisch an -, die Jugendliebe dort zu lassen, wo sie hingehört: in die Vergangenheit, in meine Jungendzeit.
), so kann ich der Stimme ehrlich sagen: "Ja, ich habe in den letzten acht Monaten mehr und bewusst gelebt, Dinge ausgehalten, erlebt, mich gespürt, wie in meinem bisherigen Leben nicht." Ich bin innerlich viel ruhiger und zufriedener geworden. Egal wie schmerzhaft und kräftezehrend die Trennung bislang war und gewiss auch in Zukunft noch immer mal wieder sein wird, so ist die Bilanz unter dem Strich bereits jetzt positiv und ich bin sicher, dass da noch so viel mehr gutes auf mich wartet.