Zitat von Ratlos2024:Genau das. Es belastet mich unglaublich. Ich habe diesem Mann geglaubt als er sagte, er hätte vor über 3 Jahren das letzte Mal Se* (mit seiner Frau) gehabt. Ein gewisses Grundvertrauen gehört meiner Meinung nach dazu. Letztendlich ist es aber egal ob er es nun von ihr hat oder weiß der Geier von wem. Fakt ist: Er ...
Die Mitteilung an die EF.... wie erwähnt - ein zweischneidiges Schwert. Auf der anderen Seite würdest du ihr evtl. Leid ersparen helfen. So bitter das klingen mag....das würde dir evtl. auch ein bisschen dabei helfen, weil DU einer anderen/oder gar mehreren vorsorglich geholfen haben könntest, dass zumindest ihnen das gleiche Schicksal hoffentlich erspart bleibt.
Den Brief zu übergeben... da du nicht weißt, ob die EF daheim ist, bzw. der Mann den Brief ggf. abfängt... Einschreiben an die EF mit "ungenauen" Absender-Angaben, bzw. in "krakeliger" Schrift. Um auf Nr. Sicher zu gehen, dass der Brief ankommt, an die richtige "Adresse" gelangt...
...und ja - die Angelegenheit ist etwas zwischen dir und dem Mann. Der Brief NICHT...die EF zu informieren, damit sie sich selbst schützen kann... Allerdings... DU entscheidest das ganz allein.
Mit wem der Mann sonst noch die Laken zerwühlt (hat) - sobald er von seiner EF erfährt, was ihr zu Ohren/zu "Augen" kam, wird er "not amused" aufnehmen. Im Brief zu erwähnen, dass du dir nicht sicher bist, dass du die Einzige warst... in einem Nebensatz einfließen zu lassen - warum nicht.
Ob die EF sich dann selbst veranlasst sieht, sich selbst auch untersuchen zu lassen... darauf wird sie sicher selbst kommen.
Von meiner Seite - ich wünsche dir viel Kraft...und auch den Willen, dass du dich den jetzigen Umständen angemessen verhältst. Du hast erwähnt, dass es bis auf weiteres nichts "Näheres" mit Männern geben wird. GUTE Einstellung. Weise Entscheidung.
Nein.... du brauchst dich nicht zu schämen. Es hat auch nichts mit Naivität zu tun - AUCH wenn du deiner Meinung nach ZU leichtgläubig warst... du hast dem Mann schlichtweg vertraut. Und ER .... ob er wusste, dass er bereits infiziert war...müßig.
Was du auch entscheiden magst... es ist die für DICH richtige Entscheidung, auch wenn du nicht weißt, was sich daraus ergeben wird.
@Olive70
Zitat:(...)Die EF lässt sich sicher regelmäßig bei ihrem Frauenarzt durchchecken.(...)
das ist reine Spekulation.
Ich weiß nun nicht, ob beim Gyn der HPV-Viren-"Status" bei jeder Untersuchung gemacht wird...Frau weiß das besser.
Das persönliche Empfinden der TE, ob sie die EF informiert - das ist entscheidend. SIE hat das Malheur bereits....und kann ggf. weitere davor schützen.
@Gwenwhyfar
im Fall der TE ist es aber durch einen betrügenden EM übertragen worden.
Und dass HPV-Viren-Infektionen NICHT zwangsläufig durch "fremd-dingensens" übertragen werden, ist wohl allseits bekannt. Fakt ist... die Übertragung geschieht durch GV.... ob durch geschützten oder ungeschützten GV.
Übrigens.... der Infos des KID (Krebsinformationsdienstes) bediene ich mich seit 27 Jahren - neben anderen seriösen Quellen.... Biokrebs, Deutsche Krebshilfe, Netdoktor, usw.