Zitat von Dattel:Ich bin wohl wirklich der einzige Mensch hier, der ihre Vorgehensweise kritisiert.
Fremdverlieben ist in meinem Wertesystem etwas, das der Betroffene mit sich alleine abmachen sollte.
Geständnisse,wie in diesem Fall, verletzten, verwirren und zerstören schlimmstenfalls den Partner, das ist absolut nicht nötig, finde ich.
Ich halte es für sinnvoller, eigene Dämonen gefälligst alleine zu bekämpfen, mein Partner hat damit nichts zu tun, er hast nie darum gebeten und er hat diese Kränkung und Verletzung einfach nicht verdient.
Geständnisse dienen nun mal der eigenen "Erleichterung", ich würde derlei niemals auf den völlig ahnungslosen Schultern meines Partners abladen gehen.
Nein bist du nicht. Die Entscheidung, eine Beziehung einzugehen, wird zwar meist mit dem Herzen eingegangen, sollte aber vom Verstand aus geprägt sein. Irgendwann lassen die Hormone nach und dann geht man sich Ersatz suchen?
Ich für meine Teil, brauche keinen Partner, der sich mal eben so beim Brötchen holen fremd verliebt oder in einer der zahllosen Chats oder wo auch immer. Wenn ich mich auf einen Menschen einlasse, ist das ein Ja zu diesem Menschen und dann beginnt die Arbeit. Und wenn ich mich irgendwo fremd verliebe, habe ich irgendwas nicht begriffen oder nicht richtig umgesetzt. Aber klar, ich weihe meinen Partner ein, der macht das dann schon, oder wie?
Das ich durch mein eigenes Fehlverhalten meine eigenen Entscheidungen sabotiere, ist ja soweit ok, weil mein Problem. Aber meinen Partner damit noch gleich mit zu belasten, die Auswirkungen erkennt man, wenn man sich die Worte des TEs durchliest.
Aber wenigstens bin ich jetzt mein schlechtes Gewissen los, oder wie?
"Unsere Frauen sind Goldstücke". Ahja.. ok.