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Ehefrau will ausziehen - gibt es noch eine Zukunft?

Urmel_
Zitat von Ayaka:
schlage ich eher als Kompromiss vor Kai übernimmt vorerst mehr als 50% der Kinderbetreuung (mit entsprechenden Unterhalszahlungen an ihn) und sie kümmert sich mal um ihr Leben und eine neue Wohnung, dann kann sie sich ja immer noch mehr um ihre Tochter kümmern, als sie bei den Eltern zu parken, die noch nicht mal wirklich von ihrem Glück wissen.

Bitte ganz genau auf ihren Gesichtsausdruck achten, wenn Du den Vorschlag machst und den dann im Detail hier posten.

Das wird glorreich.

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S
Ich würde an deiner Stelle auch nicht ausziehen.
Ja kndeswohl ist wichtig und richtig.
Aber nicht um den Preis das für sie alles ganz leicht ist.
Sie bekommt alle ihre Vorstellungen erfüllt und du fällst tief,tiefer geht's nicht.
Das kann nicht sein.

x 2 #572


A


Ehefrau will ausziehen - gibt es noch eine Zukunft?

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L
Zitat von Kai_1981:
Das ist gefährlich, weil ich nach 6 Monaten kein Zutrittsrecht mehr an dem Haus habe. Sie kann dann sagen, dass sie gar nicht mehr auszieht. Und dann frage ich mich, warum ich so viel Rücksicht auf sie nehmen soll, wenn sie mich und meine Gefühle so richtig mit Füßen tritt.


Das ist halt in ihrem Fall auch so, wenn sie auszieht.
Du musst gar keine Rücksicht nehmen, red mit deinem Anwalt, was du für Möglichkeiten du hast und dann kannst in Kampfmodus gehen.

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B
Zitat von Kai_1981:
weil sie niemanden hat, und ihre Familie hier nicht wohnt.

Was sich aber auch nciht ändert, wenn sie im Haus bleibt. Aber halt, da ist ja die vertraute Umgebung, die das alles wieder ausgleicht. Das Häuschen, das so schön groß ist für zwei oder auch einen Dritten (den es womögich doch gibt) und der Garten gleichen dann ihre Einsamkeit wieder aus. Eine alleinerziehnde Frau mit Haus im Background wirkt auch gleich attraktiver als eine in einer kleinen Mietwohnung.
Deine Einsamkeit juckt keinen, mit der darfst Du selbst fertig werden.

Haus verkaufen, wäre das nicht gerechter? Ich weiß, Du hängst verständlicherweise auch dran. Aber die Arbeitsstunden, die Du eingebracht hast, werden nicht zählen.

x 2 #574


K
Zitat von Ayaka:
was so viel heißt wie - sie bleibt ewig im Haus hocken da schlage ich eher als Kompromiss vor Kai übernimmt vorerst mehr als 50% der Kinderbetreuung (mit entsprechenden Unterhaltszahlungen an ihn) und sie kümmert sich mal um ihr Leben und eine neue Wohnung, dann kann sie sich ja immer noch mehr um ihre Tochter ...

Diesen Funken Anstand gibt es in der emotional aufgebauschten Situation derzeit nicht. Ich und mein Empfinden kommen bei ihr nicht mehr vor. Es zählt zunächst ihr Ego, dann das Kind und dann kommt ganz ganz lange gar nichts.

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K
Zitat von unbel Leberwurst:
Hattest Du nicht mal gesagt, dass Deine Eltern auch weit weg wohnen? Kennst Du denn mehr Leute an eurem Wohnort? Und warum ist es nun Dein Problem, wenn sie nicht in der Lage war, sich einen Freundeskreis aufzubauen?

Ich habe Verwandtschaft hier im Ort, ein paar Kilometer weiter. Die haben aber keine Möglichkeit, mich mal ein paar Wochen aufzunehmen.

Meine Eltern wohnen ca. 2,5 Std. Fahrtzeit von hier weg. Jeder hat hier ein paar Freunde. Ich würde sagen, das Verhältnis ist relativ ausgeglichen. Alle Freunde sind aber in Familien und Beziehungen. Da ist keiner dabei, der mal spontan sagen kann: So, wir ziehen mal um die Häuser. Das muss von langer Hand geplant sein.

#576


T
Zitat von Kai_1981:
Tja, ich erkenne sie auch nicht wieder zur Zeit. Wenn auch bei ihr das Wohl der Tochter ganz vorne stehen würde, würde sie sich, zumindest in der ...

Natürlich, bei einer 3. Partei wirds schwierig. Aber da wird dann Kommunikation angesagt sein. Zudem lernt man ja hoffentlich jemand kennen, der Single ist und seine eigenen 4 Wände hat, so dass man dahin gehen kann, bis bei Euch etwas Gras über die Sache gewachsen ist.

Über einen potentiellen next würde ich mir jetzt gerade aber nicht auch noch den Kopf zerbrechen. Sondern Schritt für Schritt denken und umsetzen

x 2 #577


Ayaka
dann pass bitte gut auf dich selbst auf Kai - immer dann wenn es sonst keiner tut ist das besonders wichtig. Deine Wohlergehen hat ebenso seine Berechtigung wie das der anderen.

und hör bei den Szenarien immer ganz gut in dich rein wie du dich damit fühlst. Aber ich glaub das machst du schon ganz gut, wichtig ist nur auch noch danach zu handeln zwinkern.

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Heffalump
Zitat von Kai_1981:
Es zählt zunächst ihr Ego, dann das Kind und dann kommt ganz ganz lange gar nichts.

Ich würde sogar behaupten, das zwischen ihrem Ego und dem Kind, noch ne Pause kommt.

Das aber ihre Eltern auch Probleme haben sich einander mitzuteilen - weiß man dann auch, woher deine Frau es hat.

x 3 #579


K
Zitat von Hola15:
Generell finde ich es ja nicht vorteilhaft euch gegeneinander aufzubringen. Allerdings habe ich auch den Verdacht, dass sie das mit den Eltern nur gesagt hat, dass du dann der "weniger schlimmen" Lösung - sie verbleibt an Ort und Stelle, dafür im Haus - zustimmst. Wie beim Feilschen. Mal hoch starten. Ihre ...

... die ich auch bereit wäre zu leisten. Aber: Sie kritisiert ja mittlerweile sogar, dass ich viel Zeit mit meiner Tochter verbringe, mit ihr die Badewanne teile oder sie nachts gelegentlich bei mir pennt. Es kam ja sogar schon der Vorwurf, ob das eine Taktik ist, meine Tochter so an mich zu binden. Ich solle etwas zurück schrauben. Ich habe ihr gesagt, dass meine Tochter die einzige ist, bei der ich derzeit das Gefühl habe, willkommen zu sein und die mir Nähe und Liebe entgegen bringt. Das brauche ich gerade jetzt. Meine Frau meinte, dass auch sie das brauche, ihr aber auch niemand das gibt...

Wenn Sie schon so argumentiert, dann glaube ich nicht, dass sie freiwillig mehr als 50 % der Betreuung an mich abgibt. Sie würde dann wahrscheinlich sogar versuchen, die Stunden zu reduzieren. Ich weiß nicht, ob das funktioniert. Meine NF will also alles: Sich um das Kind kümmern, einen guten Job haben, mich verlassen und hier wohnen bleiben. Da wird einiges parallel nicht funktionieren. Das sind Luftschlösser. Wenn sie wirklich um das Wohl des Kindes besorgt ist, wäre der Vorschlag einer weiteren Wohnung als Ausweichquartier zunächst eine gute Lösung.

#580


Heffalump
Zitat von Kai_1981:
Meine Frau meinte, dass auch sie das brauche, ihr aber auch niemand das gibt...

Herrlich. Schmunzel.
Dafür ist sie selbst verantwortlich. Wer Suppe versalzt, muss selber löffeln.

Warte auf morgen, und lass Dich nicht ins Bockshorn jagen.

x 3 #581


Gorch_Fock
Ich rate Dir erneut diese Therapie abzubrechen, da hier nicht neutral beraten wird, Kai. Juristisches Wissen hin oder her. Im Zweifel muss die Therapiesitzung dann abgebrochen werden bei einem solchen Cut. Ich sehe es genau so: Investiere die Zeit für eine Beratung beim Jungendamt bzw. für eine rechtliche Mediation. Es geht letztlich bei Trennungen fast immer nur um Geld. Das wird bei Euch nicht anders sein. Eine Alternative wäre noch das sog. Nest-Modell. Ihr mietet vor Ort eine kleine Wohnung an und wechselt von dort aus ins Haus. Wird sie aber wahrscheinlich auch nicht wollen.
By the way, ein weiterer pot. Affairenpartner ergibt sich gerne auch aus der Nachbarschaft. Möglich das daher auch das hohe Interesse kommt dss Haus zu halten und Dich rauszudrängen. Ihr gezeigtes Verhalten passt mit den genannten Trennungsgründen nicht überein. Das ist auffällig.

x 5 #582


K
Zitat von Begonie:
Was sich aber auch nciht ändert, wenn sie im Haus bleibt. Aber halt, da ist ja die vertraute Umgebung, die das alles wieder ausgleicht. Das Häuschen, das so schön groß ist für zwei oder auch einen Dritten (den es womögich doch gibt) und der Garten gleichen dann ihre Einsamkeit wieder aus. Eine alleinerziehnde ...

Ich dachte tatsächlich zwischendurch an den Verkauf. Dann werden die Anteil halt aufgeteilt und jeder fängt irgendwo mit einer Wohnung neu an. Das wäre die allerletzte Möglichkeit, wenn man sich nicht einig wird. Es wäre aber dann wieder für unsere Tochter schade, weil sie dann wirklich nichts mehr an vertrauter Umgebung hat. Ich würde in diesem Fall definitiv gegen das Wohl des Kindes agieren und das möchte ich vermeiden. Auch wenn sie wegzieht, so hat sie hier immer noch eine vertraute Umgebung mit Zimmer, Garten und alten Freunden.

#583


unbel-Leberwurst
Zitat von Kai_1981:
Ich habe Verwandtschaft hier im Ort, ein paar Kilometer weiter. ...
Jeder hat hier ein paar Freunde. Ich würde sagen, das Verhältnis ist relativ ausgeglichen.


Verwandtschaft heisst ja nicht, dass man sich nahe ist.
Meiner Meinung nach läuft ihr Hauptargument mehr und mehr ins Leere.

Oft stecken doch ganz simpel finanzielle Überlegungen dahinter.
Wer auszieht, ist auch gleich doppelt und dreifach gekniffen:
- Miete zahlen
- Wohnung einrichten
- Kindesunterhalt, weil weniger als 50% Kindesbetreuung

Daneben sieht man das Kind weniger, die Mietbude ist nicht mit dem Eigenheim vergleichbar.

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K
Zitat von Heffalump:
Ich würde sogar behaupten, das zwischen ihrem Ego und dem Kind, noch ne Pause kommt. Das aber ihre Eltern auch Probleme haben sich einander mitzuteilen - weiß man dann auch, woher deine Frau es hat.

Sei sagte einmal, dass sie nicht so enden wollte wie ihre Eltern. Dort gab es in der Vergangenheit, schätzungsweise 15 bis 20 Jahre her, Fälle, die eine Trennung begründen würden. Sie hat die Konflikte live miterlebt und hat sich gesagt, dass sie sowas nie mitmachen wolle. Solche Konflikte hatten wir hier aber nicht.

Soweit ich weiß, hat die Mutter einmal gesagt, dass sie sich aus Verantwortung für die Kinder niemals getrennt hätte. Der Vater sah das wohl genau so. Das ist eine andere Generation, leider. Die Verantwortung im Zeitalter von Tind***, Paars*** und Elite*** gibt es wohl heute nicht mehr.

#585


A


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