Zitat von Desideria:
Aber man vertraut doch in der Ehe seinem Partner, wie hätte ich ahnen können, dass es nur geheuchelt ist. Oder hinterfragt man in einer Beziehung immer die Ehrlichkeit?
Nein, das tut man nicht.
Von Deinen anderen Beiträgen entnehme ich dass euer Ehe- & Familienleben hauptsächlich von Deiner Leistung abhängig war und damit auf Deine Kosten ging (nicht das finanzielle). Dh Du hast mindestens 75% dazu beigetragen, dass eure Partnerschaft funktionieren konnte, während er noch nicht einmal durch Anwesenheit glänzte.
Damit war er mMn von Anfang an ein Meister der Worte, aber kein Meister der Taten = beziehungsuntauglich.
Er ist keine 20 mehr. Alleine vom Alter gehe ich davon aus dass er dieses Muster schon immer gelebt hat.
Vielleicht ging er, weil er merkte dass Du (unbewusst) eure Ehe hinterfragtest. Es wäre ungemütlich für ihn geworden.
Er wollte wohl nie eine Partnerin auf Augenhöhe, sondern eine Frau, die in der Lage dazu ist für sich selbst zu sorgen, gleichzeitig genügsam zu sein & ihm das Leben so bequem wie möglich zu machen. Quasi ein Mutterersatz. Seine Neue ist wohl eher auch Mittel zum Zweck und wird in ein paar Monaten feststellen, dass ihr Traummann wohl doch eher ein Traum bleibt und sie sich an einem faulen Apfel vergiftet hat.
Und selbst wenn Du irgendwie mitbekommst, dass er sie verwöhnt - es ist um sie zu ködern, nicht um sie zu halten.
Ihr habt ein kleines Kind - ohne Dein Klotz am Bein Namens Ehemann hast Du die Chance Deinem Kind das zu vermitteln was wichtig ist.