Zitat von LarsWilhelm:Andere kritische Menschen nehme ich durchaus ernst und hinterfrage deren Aussagen für mich
Zitat:Viele User/innen haben dich davor gewarnt, mit dem Lover deiner Frau zu fraternisieren, manche freundlich, manche bissig, aber doch alle irgendwie begründet. Im anderen Thread hast du deshalb schon um dich geschlagen. Hier machst du nun ein neues Fass auf, indem du nochmals verkündest, dass du Widerspruch bestenfalls duldest, wenn er nicht zu grundlegend ausfällt.
Ich gehöre auch zu den hoffnungslosen Fällen, die glauben, dass die meisten Ehen es wert wären, darum zu kämpfen. Aber spätestens seit dem Ringelpiez mit Anfassen kann ich dich nicht mehr ernst nehmen. Ich fürchte, die beiden anderen in eurem Dreier-Bunde auch nicht. Trotzdem wünsche ich dir Glück bei dem Versuch, deine Ehe zu kitten.
Nunja, ich kann meine Meinung über Dich natürlich nicht erzwingen. Aber um mich schlage ich ganz anders. Also das ist zumindestens nicht so gemeint gewesen.
Ich wollte auch kein neues fass aufmachen, sondern das, was bei Valeria sich langsam entwickelte, auf eigene Beine stellen.
Im Übrigen falsch: Ich dulde Widerspruch dann wenn er thematisch passt. Ich dulde nicht die Moralkeule- das darf man nicht. Damit bin ich an der Stelle durch. Ja, darf man nicht, tut man trotzdem und nun geht es irgendwie weiter.
Es tut mir leid, dass auch Du von einem bösen Schicksal gebeutelt bist und das Ganze im Rosenkrieg geendet ist.
Bei mir ist es kein Rosenkrieg.
Natürlich- grundsätzlich könnten die beiden hinter meinen Rücken sich totlachen und mich für blöd erklären. Aber warum sollten sie sich totlachen? Meine Frau hat durch eine Trennung absolut keine Nachteile und ich auch nicht. Das einzige, was auf dem Spiel steht sind die Synergien des Zusammenlebens. Ansonsten stehen 2 Autos vor der Tür und größenordnungsmäßig 2 gleiche Gehälter. Rentenpunkte sind in etwa auch gleich. Die beiden Kinder sind aus dem Gröbsten raus . Außer Verwaltungskram und gemeinsame Schulden im Haus ist alles schick und bereit für eine saubere Trennung.
Mit dieser Basis plus was wir in unseren Zwigesprächen erarbeitet haben steht auch fest, dass wir uns im Zweifel trotz des finaziellen Verlustes zügig scheiden ließen und so für beide einen Neuanfang möglich machen.
Aber : Stand heute ist sicher, dass wir zu zweit weiter gehen. Wir sind (wieder ) so eng, wie am Anfang bloß anders. Der Dritte hatte aber so eine große Rolle gespielt, dass er eben nicht durch Fingerschnippen aus dem Leben verschwinden wird. Und da sind wir auf der Suche. Für mich fühlt sich das nicht so verkehrt an. Das wie die beiden heute miteinander umgehen, ist zwar immer noch eng, aber fühlt sich ganz anders an als das, wenn ich andere Paare so angucken. Verbal kann man das nicht so richtig beschreiben- interessant aber wie hier so die Stimmung getriggert wird.