Ex-Mitglied
Gast
ich ziehe mal jetzt den Thread von Valeria auf mich-zuviel eigenes, was nur am Rande mit ihr zu tun hat steht schon darin. Immerhin hat sie jetzt das Forum verlassen - es scheint, als ob sie für sich den einen Weg ohne dieses Forum findet. Ich drücke die Daumen.
Ich habe hier auch noch die Geschichte von Isabell, Lilli Shedia auch noch gelesen. Inklusiver meiner eigenen sind es also drei Wege zurück in eine langjährige Ehe.
Ob es langfristig aufgeht- who knows. Für mich ist das aber eher egal, denn ich lebe im Jetzt. Für die beiden anderen kann ich nicht sprechen.
Meine Intention hier mitzuscheiben ist und war nichts anderes als Mitteilen "Hey Leute, das Leben ist sehr bunt und hier ist mein Beitrag". Ich bin nicht verzweifelt.
Mir ist prinzipiel auch egal, was andere über mich denken - was sie schreiben ist ne andere Hausnummer. Denn das was ich hier und in älteren threads gelesen habe- alter Falter, das ist übergriffig und ist , falls es sich um wirklich verzeifelte TEs handelt, potentiell gefährlich.
Soviel triefende Moral, soviel Gehässigkeit, soviel Engstirnigkeit machen mich fassungslos. Glaubt denn wirklich irgendjemand es ginge einem Betrogenen besser wenn er lesen muss- vergiss die Mühen, nutz eh nichts- ein Betrug und die Ehe kannste knicken. Warum wird soviel Häme über Betrüger gekippt, wenn es ihnen schlecht geht, weil sie merken, dass die Entscheidungen, die sie getroffen haben eben Unglück brachten? Hat denn nicht jeder das Recht auf Glück und das Recht aus Wege aus dem Unglück? Auch wenn er andere verletzt hat- in meinen Augen ist es aber ausschließlich Sache des Verletzten, Absolution zu erteilen- oder nicht.
Warum werden unfassbar starke Gefühle für einen Menschen nicht akzeptiert? Warum ist es Schwäche, beim Betrüger zu bleiben, ihn zu unterstützen, sich neu zu sortieren zu vergeben? Ist denn wirklich der einzige Weg, dem Betrüger einen Ar. zu verpassen und ihn noch zusätzlich in den Staub zu treten? Oder könnte es nicht auch sein, dass es Stärke ist- und vor allem, dass man weiter kommt, ja auch als Betrogener. Zu kapieren- wie wichtig ist mir denn der Untreue, und noch viel profaner, warum sollte es unmöglich sein, nicht selbst auch Positives aus dem Schock und der Verletzung zu ziehen?
Ganz besonders wütend macht es mich, wenn andere Fakten verdrehen und wüste Behauptungen aufstellen aus den dürren Informationen, die gegeben werden. Unfassbar, wenn diese auch noch Applaus bekommen. .
Und abschließend- dann bin ich auch schon still und muss arbeiten Es gibt keinen Königsweg. Weder in Affären, noch aus Affären. Es gibt Ähnlichkeiten, ja, im Detail unterscheidet sich jede Situation denn doch, und zwar weit genug, dass es keine Patentlösung geben kann. Und die Statistik? naja. Laut Statistik betzrägt die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden 1:6 Millionen. Das sind immerhin bis zu 24 Menschen pro Jahr. Auf die Affären übertragen: Selbst wenn 2/3 bis 80% der beziehungen nach der Affäre kaputt gehen- so überleben es auch 20% bis 30%. Und da insgesamt 33% der geschlossenen Ehen auch kaputt gehen, finde ich die Quote gar nicht mal so schlecht.
Wenn man bedenkt, dass in der heutigen Zeit auch immer mehr Menschen unabhängig sind, wird der Fortbestand der Ehe auch mehr und mehr freiwillig. Und dann- - ja dann ist es doch alle mal wert, alle Wege auszuprobieren. .