Zitat von Wurstmopped: Was denkst Du, kannst du deinen Mann wieder leidenschaftlich lieben lernen?
Und wie war es am Anfang eurer Beziehung?
Welchen Stellenwert in einer Beziehung hat das was für dich?
Könntest du mit weniger Leidenschaft auf Dauer leben?
Das hoffe ich sehr. Die Leidenschaft war da und hat auch lange gehalten. Ich hätte keinen Mann heiraten können, den ich ich nicht leidenschaftlich begeht hätte. Und das beantwortet auch Deine Frage. Nein, auf Dauer kann ich ohne Leidenschaft und Begehren nicht leben.
Zitat von Wurstmopped: Natürlich sind Emphatie und ein liebevoller Umgang weitere Grundvoraussetzungen, da Frage ich mich immer wieder, warum Frauen oder Männer, die schon relativ früh erkennen, dass ihr Partner hier große Defizite haben, nicht schon längst das Weite gesucht haben und sie sich freiwillig so behandeln lassen?
Weil sie ihn liebt. Und weil er natürlich nicht immer so ist. Er ist ja liebevoll ist ihr im Umgang. Seine eigenen Interessen stehen halt im Vordergrund und da muss sie mitziehen. Aber dazu gehören immer zwei..
Zitat von Kuddel7591: Der AM - zieht der da nicht so wirklich mit? Er hat doch in die Beendigung der Affäre eingewilligt. Dem Vernehmen nach ist der Umgang miteinander von seiner Seite eher "es könnte doch noch so schön weitergehen!"? Kommt das der Realität nahe? Wenn ja - dir gegenüber zu signalisieren, dass die Affäre auch für IHN vorbei ist... oder ist er so "drauf", dass er "drüber" steht, egal, in welcher Verfassung du dich momentan befindest? Klar... für den AM ist´s auch der kalte Entzug.
Schrecken ohne Ende - während einer Affäre, weil eine Affäre zu jeder Zeit auffliegen kann.
Ein Ende mit Schrecken ist das Ende der Affäre eher nicht, da selbst entschieden. Dass der "Entzug" der Inhalte eurer Affäre Auswirkungen hat, ist klar. Für dich eher mehr, als für den AM?
Ja, wir haben es aus Vernunftgründen so entschieden. Wir warfen kurz vorm Auffliegen. Wir wussten, wenn wir jetzt nicht stoppen, dass es ein böses Ende nehmen wird. Ganz so gut geht es ihm auch nicht damit, aber er hat das Ganze besser im Griff als ich. Er wird mehr von seiner Ratio beherrscht, als ich. Der Umgang ist also nicht: hey, lass uns weitermachen, sondern: wir hatten eine schöne Zeit: Sind traurig, dass es vorbei ist, aber es ist besser so.
Zitat von Seneca22: Hm, nachdem Du Dich so strkt gg einen Partnertausch aussprichst (die Ehefrau des AM scheint bei Affären eher Männertypen wie den Mann der TE zu bevorzugen), wird Dir Deine Freundin sicher die Nachteile des AM geschildert haben, die dazu führten, dass sie sich ihrerseits eine Affäre suchen „musste“.
Lässt sich daraus nichts gewinnen zum Abgewöhnen ?
Ja, die kenne ich und habe sie im näheren Umgang auch selbst kennengelernt. Trotzdem habe ich immer noch viele Gefühle für ihn. Es geht auch nicht nur um die Eigenschaften, wir befinden uns in anderen Lebensabschnitten. Das passt einfach nicht.
Zitat von darkenrahl: Ich frage mich aber, wie sei da wieder auf ihr Kosten kommen will, es hat ihr doch die ganze Zeit, auch während der Affäre nicht genügt, es liegen Welten zwischen Sex mit AM und EM.
Habe ich nie behauptet, das ist Deine Interpretation. Natürlich war der Sex gut, sonst hätte ich keinen mit ihm gehabt. Aber nicht besser, einfach anders. Es war nicht der Sex, sondern das Küssen. Ich habe noch nie jemanden so gerne geküsst wie ihn. Noch nie jemanden so gerne gerochen. Und ihm ging es genau so. Ihm ging es genau so, das weiß ich. Haben wir oft thematisiert. Das macht mit einfach schwer zu schaffen. Meinen Mann habe ich auch immer gerne geküsst, aber nicht so. Ob ich da drauf verzichten kann? Auf der anderen Seite kann das ja nicht ausschlaggebend sein.
Zitat von So-What: Aber auch wenn es schwierig ist, sind nicht die anderen Schuld, wenn man es nicht sagen will/kann.
Richtig. Ich gebe niemandem für die Affäre die Schuld, nur mir.