Gast2000
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Zitat von Admaro:Die TE rangiert hier stellvertretend für deren verdorbene Moralvorstellungen (falls in der Theorie hier) oder eben den (ehemaligen) Partner, die sie betrogen oder sontwas gemacht haben
Nein, den Eindruck habe ich nicht, auch wenn es Beiträge gibt, die in der Formulierung und Wortwahl sehr direkt waren.
Ich finde es nicht in Ordnung, anderen Usern hier eine verdorbene Moralvorstellung oder sonst was zu unterstellen.
Deine Meinung sei dir unbenommen, die muss man ja nicht teilen, aber das ist und bleibt lediglich eine Meinung.
Hier geht es um Betrügen, lügen, hintergehen, Vertrauensmissbrauch, nicht mehr loyal zum LP stehen, und dem LP etwas
vorspielen, was in der Realität so nicht mehr vorhanden ist. All das hat in einer Ehe - egal welches Beziehungsmodell -
nichts zu suchen. Eine Affäre kann durch nichts, es gibt keinen anerkannten Grund, gerechtfertigt werden. Nur ca. 20 %
bis 30 %, je nach Quelle, der Ehen überleben das langfristig. Ca. 50 % der EP trennen sich sofort nach bekannt werden
der Affäre.
Selbst beim Unterhalt - außer Kindern - kann das dazu führen, dass das Gericht im Einzelfall diesen einschränkt oder
verneint. Aus Moralgründen? Nein, weil das unbillig wäre. Für mich ist, unabhängig von Moralvorstellungen, das eine
Frage des Charakters, besser gesagt den Defiziten eines Charakters. Niemand will betrogen, hintergangen, belogen
werden und dass sein Vertrauen missbraucht wird. Das hat mit Moralvorstellungen nichts zu tun.
Zitat:Zitat Valeria:
Ich habe/hatte Schuldgefühle und weiss natürlich, dass eine Affäre moralisch nicht in Ordnung ist. Aber wirklich bereuen tue ich sie nicht, dafür hat sie mir zu viele schöne Gefühle beschert.
Zitat:Ich habe einfach Sorge, dass ich einen Punkt überschritten habe und jetzt nicht mehr in meinem alten Leben angekommen werde. Dass ich das, was ich für ihn empfunden und mit ihm erlebt habe einfach nicht mehr aus dem Kopf bekomme. 9.06
Zitat:Der Andere ist eher ein Alphatier, das hat mich wohl angezogen. Das soll keine Entschuldigung sein. Mein Mann hat nichts falsch gemacht, es war irgendwie schon immer so und ich habe ihn ja auch geheiratet. Alles 29.05.
Das ist es gerade, ich weiß nicht, was mir fehlt. Objektiv habe ich alles, unglücklich bin ich trotzdem.
Er hat (AM) mich einfach angezogen, intellektuell und 6uell. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mit ihm glücklicher wäre. Ich muss dringend an mir selbst arbeiten.
Das Problem liegt eher bei mir, als bei meinem Mann. Ich kann ihm eigentlich keinen Vorwurf machen. Er hat nichts falsch gemacht.
Das zeigt auf, dem EM von @Valeria trifft an dem Drama keine Schuld. Sie hat wohl aus einer diffusen Unzufriedenheit
heraus und weil sie was mit kribbeln im Bauch erleben wollte, die Affäre begonnen. Und das ausgerechnet mit dem EM
der besten Freundin und befreundetem Ehepaar. Das muss man, zumal in beiden Familien Kinder im Spiel sind, erst
einmal bringen. Da war kein ich konnte nicht anders, sondern ich wollte nicht anders. Jetzt versucht sie - es liegt nicht
mehr in ihrer Hand - möglichst mit heiler Haut da noch herauszukommen. Ihre vermeidlich einzige Chance ist genau das,
was sie nun macht und geht das ganz konkret bestehende sehr hohe Risiko ein alles damit noch schlimmer zu machen.
Da zudem 2 weitere Freundinnen von der TE Bescheid wissen - vermutlich jetzt zumindest auch deren EM - die EF vom
AM ihn in der Mangel hat und mehr als nur Verdacht geschöpft hat und der EM der TE ebenfalls einen Verdacht hat, ist die
Wahrscheinlich sehr hoch, dass der TE und dem AM alles um die Ohren fliegt.
Das ist lediglich meine Sichtweise, Einschätzung und Meinung.