Zitat von solea:Dass ein höherer Prozentsatz der Ehen geschieden wird als früher, ist sicher der fortschreitenden Emanzipation der Frauen zuzuschreiben, ihrer Selbstbestimmtheit und im Besonderen ihrer wachsenden wirtschaftlichen Unabahängigkeit.
Ist das so ? Der erste Abschnitt mag ja noch hin hauen. Beim zweiten ?
Noch immer werden Frauen massiv unterbezahlt, gegenüber den Männern. Ist es nicht in erster Linie so, dass der Sozialstaat da sehr viel leisten muss ? Und das früher in diesem Umfang an Unterstützung eben nicht gab ?
Dieser fängt doch in sehr vielen Fällen Frauen auf, die nicht genügend Unterhalt bekommen, wo das Einkommen einfach nicht reicht, viele Vorschüsse gewährt werden müssen, weil Väter nicht zahlen können oder wollen ?
Ich glaube auf dem Papier sieht das immer sehr schön aus. Aber sonst ? Ich kenne nicht so viele Alleinerziehende, zugegeben, aber die ich kenne, haben alle kein so tolles Selbstbestimmtes Leben mehr.
Da geht es neben Kindererziehung nur noch darum, den Monat irgendwie rum zu kriegen.
Manche haben nicht einmal ein familiäres Umfeld was helfen könnte, weil entweder mit sich selbst beschäftigt ( da greift auch wieder das moderne neue Ego) oder sie wohnen einfach zu weit auseinander ( globale Welt sei Dank)
Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, hat massiv abgenommen, dass hat meiner Meinung nichts mit Selbstverwirklichung eines jeden zu tun, sondern mit einem immer stets wachsenden ungesunden Egoismus.
Ich, ich komme zuerst,vor allen anderen. Gesund ist das wirklich nicht.
Da stehlen sich Väter, ja auch zum Teil auch Mütter, nach Jahren des Familienlebens einfach davon, und reden von Freiheit und Selbstbestimmung, egal ob neue Liebe oder neues Leben, dass sie jetzt endlich führen möchten.
Der Rest darf das so schlucken und guckt in die Röhre.
Therapien, Anwälte, Behörden, Schulen und Sozialarbeiter , sollen es dann irgendwie zurecht biegen.
Ich bin kein Befürworter dafür unbedingt an einer jahrelangen Beziehung festzuhalten, die einem nicht gut tut.
Aber wenn ich mich trenne, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen, und nicht nach dem Motto , wird schon irgendwie gehen, ansonsten hilft mir der Staat, ich muss mich damit verantwortungsvoll auseinander setzen, was das für den Rest der Familie bedeutet.
Das tun heute die wenigsten, nach mit die Sinnflut.