Zitat von Felica:Also das kannst Du vielleicht für Dich so festlegen, aber nicht für die Allgemeinheit. Hast Du eigentlich eine Ahnung, was es bedeutet, in seiner Lebensmitte jahrelang einen Angehörigen zu pflegen. Wie sehr dabei das eigene Leben draufgeht, nicht nur die Unbeschwertheit, sondern auch der Tagesablauf, die ...
@Felica
im Boot des Erkrankten zu sitzen, ist etwas anderes, als selbst erkrankt zu sein - und auf
26 Jahre blicke ich jetzt zurück....erfreue mich einer relativen Gesundheit, die NICHT durch Chemos zustande kam...denn die waren bei mir ohne jede Wirkung.
Du schreibst von "Lebensmitte"... es war meine Lebensmitte, als das "Pfund" einer Ca-Diagnose zuschlug.
Und es folgten dann Jahre, in denen ich deutschland-weit als "Ehrenamtler" in entsprechenden Kreisen unterwegs war. Und daher sind meine persönlichen Erfahrungen KEINE "Übertragung" auf die Allgemeinheit.... sondern 26 Jahre zuhören/lesen in den entsprechenden Kreisen.
Was Angehörige für einen Streifen mitmachen - du erzählst mir da nicht wirklich neues.... den Angehörigen wird viel zu wenig Beachtung geschenkt. Und es gebührt, die Angehörigen zu fragen, wie es ihnen (er)-geht, denn die Betroffenen sind in der Regel bestens versorgt.
Nein... ich erhebe NICHTS zur "Allgemeingültigkeit", was auf meinem Mist gewachsen ist. Sei dir da sicher. Mit meiner Diagnose überleben ...die wenigsten nicht mal 5 Jahre.
Im Übrigen - die letzten 10 Jahre habe ich jemanden gepflegt, versorgt, betreut - 24/7 ...
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auf das Thema dieses Threads bezogen - die EF hat durchaus Chancen, MIT dem Krebs weiter ein lebenswertes Leben zu führen, egal wie viele Chemos zu bekam/bekommt. Es ist eh schon an anderes Leben für sie... und was der EM in der Versorgung seiner EF "macht und tut", kann nicht hoch genug anerkannt/gewürdigt/gelobt werden.
Was fatal ist - den EM in der Situation loseisen zu wollen, wo der so dringend gebraucht wird - dem Vernehmen nach, auch in der Versorgung des gemeinsamen Kindes.