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Einfach Buch loslassen können und unendlichen Schmerz

To19


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Nein, irgendwie habe ich die Therapie begonnen um mit allem fertig zu werden. Mein Leben ist eine Katastrophe. Für mich gesehen! Klar, ich habe viel erreicht, habe aber niemanden und keiner würde das glauben, aber ich gehöre nirgends dazu, habe keine Freunde, keine Familie "mehr meine Mutter ist tot!
Ich funktioniere nur noch! Leide an dem Zustand der Unfähigkeit in mir und meinem Leben noch etwas wertvolles zu finden, oder vielmehr nichts mehr zu finden. Eigentlich, nun bin ich ehrlich, würde ich sehr, sehr gerne sterben dürfen! Ich kann es nicht selbst, habe es versucht und an Heute bete ich auch nicht mehr, denn das hat alles nichts gebracht! Geholfen hat mir Gott nicht und er nimmt anderen die leben wollen das Leben und mich hält er darin gefangen!
Ich freue mich auf Ruhe und Frieden. Wie gesagt; ich kann es leider nicht selbst erledigen!

Vor 3 Stunden • #31


Lillilli


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Das Telefonat war sicher furchtbar für dich, das musst erst mal verdauen! Aber es fehlt dir überhaupt das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Du fühlst dich sehr einsam. Gehörst du nicht zu deiner Tochter, auch wenn sie nicht mehr mit dir zusammen lebt?

Seit wann bist du in Therapie?

Vor 2 Stunden • #32



Einfach Buch loslassen können und unendlichen Schmerz

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To19


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Ich bin einsam, das ist die traurige Wahrheit. Am Telefon sagte meine Frau; meine Tochter hätte mich vor drei Monaten heimlich aufgenommen als ich so verzweifelt war. Das zeigt doch wie sehr ich jemanden habe dem ich vertrauen kann!
Ich habe niemanden und ich komme nicht mehr klar damit. Deswegen hoffte ich ja, dass da wenigstens der Restwert für meine Frau vorhanden ist weil ich so verzweifelt bin! Aber auch das ist nicht mehr!
Was kann ich denn jetzt noch tun?
Alle meine Anstrengungen im Leben habe sich nie als wertvoll rausgestellt, es ist einfach nur anstrengend und ich will hier raus, hier weg, ich will meine Ruhe!

Vor 2 Stunden • #33


Lillilli


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Wenn es dir so schlecht geht, lass dir auch psychiatrisch helfen oder ruf deine Psychologin an und mach kurzfristig einen Termin aus. Ich denke, du täuscht dich, wenn du meinst, dass du deiner Frau und deiner Tochter nichts wert bist. Aber Familie ist leider kompliziert und die Menschen machen nicht immer das, was wir uns wünschen. Das Miteinander ist ein Aushandlungsprozess.

Vor 2 Stunden • #34


ononi


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Hallo To19, es tut mir wirklich Leid, dass es dir so schlecht geht.
Aber du bist hier nicht alleine und kannst dich immer mitteilen

Man denkt im Schmerz immer, man ist ganz alleine. Man fühlt sich komplett abgeschnitten und denkt niemand hätte jemals so gelitten wie man selbst. Und vielleicht stimmt das ja auch. Schmerz ist individuell und jeder fühlt ihn anders.

Ich kann dir nur sagen, dass ich dich wirklich voll und ganz verstehen kann. Auch mir geht es gerade wieder sehr schlecht und ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, jeden morgen mit diesem Schmerz wieder aufzustehen und irgendwie den Tag zu überleben. Aktuell vergeht kein einziger Tag, an dem ich mir nicht wünschen würde, dass es einfach vorbei ist. Und ich weiß wirklich, wie sich die alte Redewendung "es zerreißt mir das Herz" ganz real anfühlt, wie es ist, mit dieser tonnenschweren Last auf der Brust und den Schultern weiterzugehen.

Aber ich fand den Beitrag von @DerBote auf Seite 1 sehr, sehr hilfreich - und ich habe in den letzten Wochen auch selbst viel dazu gelesen. Es geht um einen Perspektivwechsel. Geht es hier wirklich noch um Liebe? Du schriebst ja zwischendurch auch, dass du das Verhalten deiner Frau unverantwortlich und egoistisch findest. Da warst du raus aus der "Opferrolle" und konntest einen Blick von außen auf die Situation werfen. Versuche diesen Blickwinkel immer öfter mal einzunehmen.
Es ist ganz normal, Angst zu haben: vor dem Alleinsein, vor der Veränderung, vor dem Neuen - deine Zukunft, so wie du sie dir vorgestellt hast, gibt es nicht mehr. Und glaub mir, ich weiß genau, was das mit einem macht.

Und vielleicht können wir uns eine andere Zukunft im Moment nicht vorstellen - weder du noch ich. Aber es haben schon ganz andere geschafft, Liebeskummer zu überleben! Und was du über dich schreibst, hast du wirklich die allerbesten Voraussetzungen bald wieder mehr in deine Kraft zu kommen.

Meine persönliche Strategie, wenn es mir sehr schlecht geht, ist einfach nur einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wenn es ganz schlimm ist, mich einfach abzulenken. Irgendwas am Haus zu renovieren, im Garten zu graben. Das muss keine Freude machen oder sinnvoll sein. Einfach nicht denken, nicht daran, was war, nicht daran, was sein wird. Einfach nur irgendwas mit den Händen tun, bis es anschließend wieder besser auszuhalten ist.

Du schaffst das!

Vor 1 Stunde • x 1 #35


ononi


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Du schreibst du hast niemanden.
Das stimmt nicht.
Bei allem was du tust, denk an deine Tochter. Deine Tochter liebt und braucht dich!

Vor 1 Stunde • #36


DerBote


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@To19:

Hi, du tust mir echt leid, mein Lieber! Aber ich kann dich wirklich gut verstehen. Ich habe auch niemanden mehr.
Ich denke, dass das auch das Problem ist, warum deine Frau nicht mehr wollte. Sie wollte nicht die Einzige sein in deinem Leben. Diese Verantwortung hat sie vermutlich mehr und mehr erdrückt.
Wenn man das Gefühl hat man sei der Dreh-und Angelpunkt im Leben eines Anderen, dann nimmt es einem die Luft zum Atmen.
Die Konsequenz war die Trennung ihrerseits, damit sie wieder atmen kann. Daher auch ihr Fluchtverhalten. Selbst wenn nun ein Neuer auftauchen sollte, ist das nur Beiwerk.
Nun darfst du allerdings nicht die ganze Schuld bei dir suchen. Du darfst dir das selbst verzeihen. Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass du an deiner Frau festgehalten hast, oder? In deiner Lebenssituation hätten die Meisten wohl so agiert.
Wichtig ist nun einzig und alleine, dass du diese Abhängigkeit irgendwie auflöst, damit du dich auch ohne sie als wertvoll erleben kannst.
Ich sehe z.B. dass du ein mutiger Mensch bist. Es ist nicht so einfach sein Seelenleben und seine Schwächen offenzulegen, und um Hilfe zu bitten.
Du bist reflektiert genug um zu einzusehen und zu gestehen, dass du verflucht einsam bist.
Du findest sicherlich etliche Eigenschaften, die dich zu einem liebenswerten Menschen machen, wenn du ein wenig tiefer gräbst.
Deine Frau bestimmt nicht deinen Wert!
Ich sehe auch nicht, dass du wertlos für sie bist, sondern dass sie sich selbst gerade wichtiger ist.
Verstehst du?

Vor 1 Stunde • x 1 #37


amelie


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Mich berührt sehr,was du schreibst.
Ja,es kommt mir fast wie meine Geschichte vor.
Ich wollte auch nicht mehr leben...meine Psychologin hat mir eines immer wieder gesagt: Denken Sie an ihren Sohn, was würde das mit ihm machen...?! Das war hart,aber mir half dieser Gedanke,denn ich will ihm das nicht antun.
Noch etwas sage ich mir immer wieder:
Es kann ja sein,dass das Leben noch etwas Gutes mit mir vorhat,was ich noch gar nicht weiß?
Keine Ahnung,ob dir das was hilft.
Ich wünsche dir alles alles Gute,
du BIST wertvoll.

Vor 1 Stunde • x 2 #38


DerBote


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@To19:

Ich gebe dir ein aktuelles Beispiel aus meinem Leben bzgl. Selbstwert.

Mir war es wichtig dir meine Hilfe anzubieten, obwohl ich dich gar nicht kenne. Endergebnis: Habe meine Brötchen im Ofen vergessen, nun sind sie leider etwas mehr als knusprig, gelinde gesagt.
Aber weißt du was? Ich bin froh, dass mir dein Wohl wichtiger war als mein Frühstück. Ich bin kein Heiliger, aber ich kann definitiv ausschließen ein schlechter Mensch zu sein.
Ist doch g.eil, oder?

Es sind diese kleinen und einfachen Bausteine, die auch du brauchst.

Vor 1 Stunde • #39


altersack


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Zitat von To19:
, was muss ich für ein Mensch sein, wenn sie in Leinster Weise mehr mit mir eine innere Verbindung haben will.

Du bist der gleiche Mensch wie vor 2 oder 5 Jahren. In deiner Frau hat aber eine Veränderung stattgefunden. Das musst du akzeptieren lernen, sonst wird der Schmerz nicht weniger. Und eine Chance wieder in irgendeiner Form mit ihr zusammen zu kommen, wirst du mit Sicherheit nicht haben, wenn du ihr gegenüber jammerst oder bettelst.

Vor 1 Stunde • #40


downie

downie


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Hallo,

Du musst aus Deinem Loch heraus.

Ich kann bedingt nachempfinden wie es Dir geht und denke, dass dieser Zustand auch für Deine Frau und Deine Tochter sehr belastend ist. Das Deine Tochter Dich in Deiner größten Verzweiflung aufgenommen hat, sollte Dir zu denken geben.

Möchtest Du, dass Deine Tochter Dich so sieht und sie sich ernsthaft Gedanken um ihren Papa machen muss? Deine Frau kennt Dich sehr gut. Vielleicht möchte sie sich und vor allen Dingen auch Eure gemeinsame Tochter vor solchen "Situationen voller Verzweiflung" durch entsprechende Distanz schützen.

Ich rate Dir, Dich in aller erster Linie um Dein eigenes Wohl zu kümmern. Sieh zu, dass Du Dein Leben auf die Kette bekommst. Du brauchst keine Partnerin um glücklich zu sein. Dafür bist Du selber verantwortlich. Arbeite an Dir und hol Dir in jedem Fall weiterhin externe Hilfe.

Deine Tochter braucht einen stabilen und verlässlichen Papa, Deine Frau einen stabilen und verlässlichen Partner.

Ich denke, Deine Frau möchte langfristige Veränderungen sehen, Eure Tochter schützen und selber auch mal wieder durch atmen können. Ohne Distanz geht das derzeit nicht.

Ich wünsch Dir alles Gute!

Gruß
downie

Vor 1 Stunde • #41


To19


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Ich bin gerade so wütend. Jetzt breche ich den Kontakt erst mal ab. Dann hat sie ja was sie wollte! Das krasse ist, damit mache ich ihr auch noch einen Gefallen. Die Welt ist verrückt!
Wann hört dieser Mist endlich auf!
Ab heute hasse ich Gott, ich hasse das Ding was meine Frau ist und nur der Hass kann mir jetzt noch helfen... denke ich zumindest, denn das habe ich die ganze Zeit nicht zugelassen! Was denkt sie wer sie ist?
Glaubt mir, ich würde ihr das am liebsten alles an den Kopf werfen!
Habe ich bisher noch nicht, aber ich tue es auch nicht!
Aber ich fange an sie zu hssen

Gerade eben • #42



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